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#1
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mys härz
mys härz
mys härz heta z plange verleert (sit es dier kennt) as deichi a dier bi jedum schlag, wa nes va sich git as wöu sich dier verscheiche, ganz wi nes isch ù as siit mer nume dù zöllisch, dù allei i iim ù i bü dia, wa nüme wot witter wüsse (us angst is z verliere) ù glich hörta äs nid uf z poche vor früd ù i i ha scho lang dür jedi sekunda mit dier gwunne (15.03.08)
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er geht | mys härz | durch die nacht | schwarz | Suche | aikye Ich kam am 3. Juni nach Hause mit dem Geruch, / den er nicht ertragen konnte, / er nahm das Fleischermesser und ich schrie, / ging zurück bis zur letzten Wand, / irgendwo in der Nachbarschaft hörte ich das Stöhnen, / von zwei, die sich liebten. Vera Piller Geändert von olaja (28.04.2008 um 11:47 Uhr). |
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#2
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Hallo olaja
Wie viel Zuckersüsser Herzschmerz da mitschwingt - und das ohne wirklich in den Kitsch abzurutschen. Das gelingt deinem Gedicht aber vielleicht nur, weil die Worte einen nicht anspringen, weil sie zum Teil (jedenfalls von mir) entziffert werden wollen und seltsame Assoziationen aufwirbeln. (Was wott es Härz mit Scheiche? Wägrenne??? - Aha; verschänke... )Dann wieder sind da die wunderschönen alten Wörter, die mich dann aber auch an meine Oma erinnern (plange; das hani vergässe gha, und derby isch es soooo schön). Alles in allem ein leckeres Praliné - aber in Massen genossen wäre es dann doch zu süss, zu klebrig, zu kalorienhaltig. ![]() LG yarasa
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Ich bin dem Leben staunend auf den Versen Eine Art Grundsatzpapier zu meinen Kritiken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .yarasas Fingerübungen |
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#3
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Hallo olaja,
Mir gefällt das Stück (trotz des komischen Dialektes ) ebenfalls. Ich frage mich im Moment nur gerade, ob mir der Schluss ohne die letzte Strophe besser gefallen würde, weil diese mir dann doch zu konkret wird eigentlich und ich das "gewinnen" fast als zu stark empfinde für den fragilen Körperbau des restlichen Gedichtes. Aber alles in allem ein sehr schönes Stück Mundartlyriklg satch
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My own experience is that a certain kind of genius among students is best brought out in bed. - Allen Ginsberg Neu: Things Never Done succubus no apologies ¦ The End |
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#4
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ich finds toll. Hab zwar ne weile gebraucht bis ich wirklich jedes Wort verstanden habe, aber dass macht das Gedicht nur noch besser. Wenn ich eine Weile brauche, bis ich es wirklich verstehe, bleibt es mir viel länger in Erinnerung...
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#5
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Sälü zäme.
![]() @yarasa: Ja, das mit dem scheiche ist so eine Sache.. Eine wahre Begebenheit: Eine Senslerin in einer Berner Parfümerie: Chenten i äch as Parfüm fürd scheiche ha? Berner Verkäuferin: Excüse, was weit Ihr ha? Senslerin: As Parfüm fürd scheiche. Berner Verkäuferin: Für d Scheiche?!? Senslerin: Ja. ![]() Ja, es ist doch sehr süss und klebrig.. - wenn ich das nun mit einiger Distanz betrachte. Aber ich glaube durch die Einfachheit der Wörter und die Nähe des Dialekts wird es tatsächlich schlichter. @satchmo: Ich habe mir eher überlegt, die zweite oder dritte Strophe wegzulassen. Das gewinnen am Schluss möchte ich nicht verlieren (hi hi ) - oder mir fällt im Moment keine Alternative ein, mit der ich zufrieden wäre.@die chaotin: Das freut mich! Merci vü mau für öier Miinige! ![]() Lieba Grues, olaja
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er geht | mys härz | durch die nacht | schwarz | Suche | aikye Ich kam am 3. Juni nach Hause mit dem Geruch, / den er nicht ertragen konnte, / er nahm das Fleischermesser und ich schrie, / ging zurück bis zur letzten Wand, / irgendwo in der Nachbarschaft hörte ich das Stöhnen, / von zwei, die sich liebten. Vera Piller |
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#6
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Halo
,ich bin ein wenig hin und her gerissen. Ich finde wunderbare Wendungen, die „alleine das Eintrittsgeld wert sind“. Diese Perlen sind dann ein wenig auf Zuckerwatte gebettet und ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob diese die Wortperlen auch zu tragen vermag. Volltreffer sind für mich S1 (wow) und „i bü dia wo nüme wot witter wüsse“) – Kompliment. Ist „wöu“ nicht eher Berndeutsch? Also ich sage „wöli“. Evtl. färbt das Studium doch schon etwas ab . Interessant finde ich auch, dass du offenbar das „y“ nicht gerade magst. Schriebe ich diesen Text ab, dann würde es nur so wimmeln davon. Du schreibst fast konsequent das „i“ für die verschiedenen „i“-Laute (ausser zu Beginn bei „mys“). Die Lesbarkeit ist dadurch auf alle Fälle nicht erschwert, was deine Wahl verteidigt.@yarasa: wenn du die Wörter als „alt“ empfindest, haben die Berner wohl früher Senslerdeutsch gesprochen „plange“ sage ich auf alle Fälle andauernd (z.B. auf den nächsten Holland-Matsch plange...). Und bei „in Massen genossen“ ist mir erstmals aufgefallen, dass dieses komische EssZett-Dingens gar nicht so schlecht ist, denn ich habe es zunächst falsch verstanden, sprich ich habe es mit langem „a“ gelesen.A Gruess una schööna Sùmmer euch beiden :-) |
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#7
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Sälü..
![]() Zugegeben, ich bin etwas spät dran mit antworten.. Aber ich habe deine Antwort erst vor kurzem entdeckt. Mit dem "wöu" hast du wahrscheinlich recht.. Ich bin dem Berndeutsch zu fest ausgeliefert. Vielleicht müsste ich wieder mehr Senslerdeutsches schreiben. Ja, etwas viel Zuckerwatte. Das kann ich gut verstehen. Aber mit den Gefühlen ist dass so eine Sache.. (Gottérons Sieg gestern Abend hat mich auch mit Glücksgefühlen überhäuft - unbeschreiblich). Ich wünsche dir einen guten Frühlingsanfang, olaja
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