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#1
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Kritik, so wie ihr sie gerne hättet.
Hallo Dotcomler,
Kritik ist etwas sehr individuelles, weil jeder eine Kritik, sei es die Selbst- verfasste, oder die Erhaltene, anders einschätzt und wahrnimmt, als sein Gegenüber. Aus dieser Sicht kam mir folgender Gedanke: Wie wäre es denn, wenn dieser Faden von den Mitglieder so genutzt wird, dass hier jeder einmal ausformulieren kann, welche Art von Kritik er für sein Werk haben möchte? Dieser Faden soll denjenigen, die gerne wissen möchten, ob sie ihre Kritik in den Sand setzen würden, ebenso dien- lich sein, wie denen, die bisher dachten, dass sie ihre bevorzugten Lyriker entsprend kritisiert hätten. Vielleicht ergibt sich aus den Beiträgen ja doch die eine oder andere Überraschung. Außerdem soll der Faden denen dienlich sein, diejenigen herauszufiltern, die wirklich gefördert werden wollen und sollten. Hier möchte besonders diejenigen ansprechen, die mit ihrem Können schon am Oberwasser schwimmen, die sich nicht nur über das schlechte Niveau beschweren wollen, sondern auch etwas dagegen tun können. Zieht euch bitte nicht zurück, sondern helft es besser zu machen; werdet Mentoren für die, die lernen wollen. Ich bin mir sicher, dass das klappen kann. Vielleicht könntet ihr, falls ihr in der Rolle Schüler oder Mentor fungieren wollt, dies in euren Beiträgen kennzeichen. An dieser Stelle möchte ich auch kurz bei denen entschuldigen, die über meine Exkremente, die ich als bekennder positiver Menschen hier ab und zu hinterlassen habe, gerutscht sind. Ich, für meinen Teil, werde versuchen, in meinen Antworten nicht mehr zu persönlich oder zu huddelig zu sein; doch meinen positiven Grundton, den ich gerne bei denen, die mir sympathisch sind, anklingen lasse, lass ich mir nicht verbieten. Ich würde mich auch freuen, wenn hier nicht zu viel diskutiert würde, da dies die Übersicht schmälern würde. Falls da doch mehr bedarf sein sollte, wäre ein seperater Diskussionsfaden sicherlich besser geeignet. Ich bedanke mich jetz schon mal für eure Beteiligung an diesem Versuch. Ich hoffe, dass ihr, obwohl ich selbst noch in der Regionalliga spiele, dieses Projekt mittragt. liebe Grüße Glorfindel Kritik, so wie ich sie gerne hätte...: Ich würde mir wünschen, dass man meine Werke in einem neutralen, bis positiven, Tonfall kritisiert. Die Kritik- punkte sollten am Text belegt werden. Ein Analyse der Metrik, insofern diese auf das Werk anwendbar ist, stelle ich auf gleicher Stufe, wie eine schwer erarbeiter inhaltliche Analyse. Einen reines Lob oder ein Nichtgefallen, wären für mich nur bei Bilderlyrik in Ordnung; diese würde ich zukünftig als solche Kennzeichnen ( Bilderlyrik sind Werke, in denen künstlerische Impression bedichtet wird (für mich!)). Ein Kritik muss nicht vollständig sein, da nicht jeder Zeit für eine dreiseitige Kritik hat. Jeder, bis auf diejenigen, die sich durch ironische und zynische Seitenhiebe disqualifizieren würden, ist für mich ein wertvoller Kritiker, wenn ein gewisses Be- mühen erkennbar ist. Weiteres folgt.... Ich würde mir wünschen, wenn mir jetzt meine Altlasten nicht unter die Nase gerieben würden. Bis hoffentlich bald mal in eurem Gedicht. ![]() Autoren, die eine Vorstellung haben, wie sie selbst kritisiert werden möchten: Anárion Crux Demon_Wolf Ensimismado Eva Edams Falderwald fatcat Fleur bleue Florestan Ikarus Ingo Ishuoris Julix Kugel Lacrymoso levampyre Medusa Melanor moschkito seufzer Supikatzi Suyari Waldgiraffe yaira Yarasa
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"Nein, Nein, hör zu... hör nicht auf mich...hör zu..." Liederträllernder Schmetterling aus das letzte Einhorn Diskutiert miteinander! - Kritik, so wie ihr sie gerne hättet! Brandneu: Trotz dem Tosen Lieber Leser, bitte nimm meine Gedichte und verbreitet meine Lehre, denn ich bin die Quelle und du ein Sklave meiner Verwirrungen. ![]() Geändert von Glorfindel (10.01.2008 um 10:19 Uhr). |
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#2
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Hallo Glorfindel,
mir gefällt Deine Idee. Allerdings gibts hier schon sowas, frag mich bitte nicht, wo? Na gut. Ich denke, jeder Kommentator bemüht sich, bei einem ärgerlichen Gedicht nicht aus der Haut zu fahren. Was mache ich denn, wenn ich einem Poeten klarmachen will, daß sein Gedicht Müll ist, daß weder Metrik noch Versmaß noch Inhalt, geschweige denn Rechtschreibung und Interpunktion, den Anforderungen standhalten? Am besten ignorieren, oder? Wer zwingt mich, einen Kommentar zu schreiben? Andersherum: Wer Mist einstellt, dürfte überaus selbstbewußt und sich seiner Sache sicher sein. Er reagiert somit auf Kritik überaus empfindlich und fängt an, zu bocken und zu beißen. Fazit: Ignorieren! Wenn viele Kommentatoren das gleiche tun, nämlich die frechen Dilettanten gar nicht zur Kenntnis nehmen, dann müßten diese erkennen, daß ihre Werke schlecht sind. Ich bin noch nicht so lange dabei und habe anfangs alles gelesen und kommentiert, nicht immer sanftmütig aber immer bei der Sache. Nur ganz wenige Werke habe ich verrissen, weil sie in keiner Weise dem Standard entsprachen. Daraufhin wurde mir mit den Moderatoren gedroht, was mich natürlich nicht einschüchtert, aber ich bin dazu übergegangen, das, was mir mißfällt, nicht mehr zu kommentieren. Das mittelmäßige Gedicht eines Poeten, von dem bekannt ist, daß er gewillt ist, die Kritik umzusetzen, ist dagegen sehr einfach zu kommentieren. Da fällt es überhaupt nicht schwer, nette Worte zu finden, freundlich und versöhnlich zu bleiben und trotzdem die Fehler aufzuzeigen. Sehr schwierig ist es, Werke zu kommentieren, die jede Menge Rechtschreib- und Interpunktionsfehler beinhalten! Natürlich ist es peinlich, von einem Wildfremden öffentlich darauf gestoßen zu werden, aber kann ein Kommentator darüber hinwegsehen, wenn die Arbeit sehr unter diesem Mangel leidet? Nein! Ich muß gestehen, die meisten meiner Kritken sind durchaus akzeptabel. Aber was soll ich kritisieren, wenn ein Werk von der ersten bis zur letzten Zeile zu Hundert Prozent meinen Geschmack trifft? Da kann ich doch nur Beweihräuchern und meiner Freude Ausdruck verleihen! Das ist aber nicht konstruktiv! Muß ich nach einem Haar in der Suppe fahnden? Nein! Das lehne ich ab! Es ist wirklich schwer, das richtige Maß zwischen Ablehnung und Zustimmung zu finden. So, für heute wärs das. Ich bin gespannt auf die weiteren Meinungen. Liebe Grüße, Medusa. Geändert von Medusa (23.04.2007 um 12:31 Uhr). |
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#3
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Hallo Medusa,
Hallo Glorfindel, mir gefällt Deine Idee. Allerdings gibts hier schon sowas, frag mich bitte nicht, wo? Na gut. Nur, wo und wie hat geendet?Ich denke, jeder Kommentator bemüht sich, bei einem ärgerlichen Gedicht nicht aus der Haut zu fahren. Jeder wären 100%, und es gibt genügend dich sich nicht im Griff haben. Diese mögen wenige sein, doch an die erinnert man sich ständig. Was mache ich denn, wenn ich einem Poeten klarmachen will, daß sein Gedicht Müll ist, daß weder Metrik noch Versmaß noch Inhalt, geschweige denn Rechtschreibung und Interpunktion, den Anforderungen standhalten? Am besten ignorieren, oder? Jein, denn du könntest die ignorieren, die etwas lernen wollen, besser wäre es zu wissen, welcher Newbie was erwartet. Wer zwingt mich, einen Kommentar zu schreiben? Niemand Medusa. Es geht mir um irgendwelche Zwänge, sondern um eien Erleichterung für die Kommentatoren. Wenn jemand hier schreibt er wolle lernen, dann finde ich sollte man auch helfen, diesen auf ein höheres Level zu bringen. Es mag jemanden geben der besser ist, doch weiß ich, dass er vielleicht keine Metrikanalyse möchte, weil das nicht sein Ding ist, muss ich ihm ja auch keine zu Teil werden lassen. Andersherum: Wer Mist einstellt, dürfte überaus selbstbewußt und sich seiner Sache sicher sein. Das glaube ich nicht. Ich denke hier posten soviel herzkranke Menschen, die ein- fach nur froh sind, wenn alles raus ist, und auch sonst nichts wollen; die würden sich in diesen Faden nicht eintragen, oder? Er reagiert somit auf Kritik überaus empfindlich und fängt an, zu bocken und zu beißen. Fazit: Ignorieren! Das ist der Punkt, ich habe letztens pringles ein sehr ausführliche Kritik schreiben sehen und der Dank war nichts, ein,zwei Zeilen, das war alles. Ich glaube das Gedicht selbst war gar nicht so übel. Wenn viele Kommentatoren das gleiche tun, nämlich die frechen Dilettanten gar nicht zur Kenntnis nehmen, dann müßten diese erkennen, daß ihre Werke schlecht sind. Es gibt auch welche die posten und posten, denen ist es scheiß egal was du sagst, siehe Michael Lü...., das La.., etc, pp,..., oder sie geben auf, weil sie glauben unwürdig zu sein. Ich bin noch nicht so lange dabei und habe anfangs alles gelesen und kommentiert, nicht immer sanftmütig aber immer bei der Sache. Nur ganz wenige Werke habe ich verrissen, weil sie in keiner Weise dem Standard entsprachen. Daraufhin wurde mir mit den Moderatoren gedroht, was mich natürlich nicht einschüchtert, aber ich bin dazu übergegangen, das, was mir mißfällt, nicht mehr zu kommentieren. Siehst du Medusa, genau das soll vermieden werden, denn wer genau sagt was er will, der kann sich auch nicht beschweren, wenn er es bekommt, sei es auch noch so unbequem. Ich find es einfach doof, dass Kommentatoren ihre Energie verschwenden und sich ärgern müssen. Das mittelmäßige Gedicht eines Poeten, von dem bekannt ist, daß er gewillt ist, die Kritik umzusetzen, ist dagegen sehr einfach zu kommentieren. Da fällt es überhaupt nicht schwer, nette Worte zu finden, freundlich und versöhnlich zu bleiben und trotzdem die Fehler aufzuzeigen. Ein solchen Ruf musst du erstmal haben, denn am Anfang bist du ein Nichts und wenn du nicht viel postest bleibst du ein Nichts, weil man dich übersehen hat. Ich meine, dass passiert sogar den guten Poeten. Werke verschwinden einfach so. Sehr schwierig ist es, Werke zu kommentieren, die jede Menge Rechtschreib- und Interpunktionsfehler beinhalten! Natürlich ist es peinlich, von einem Wildfremden öffentlich darauf gestoßen zu werden, aber kann ein Kommentator darüber hinwegsehen, wenn die Arbeit sehr unter diesem Mangel leidet? Nein! Da will ich dir nicht widersprechen, doch auch bei denen würde mich interessieren, ob die das überhaupt wollen. Was glaubst du, wie viele haben hier schon geschrieben, dass es ihnen egal sei wie sie schreiben, da der Inhalt ja entscheident sei. Ich muß gestehen, die meisten meiner Kritken sind durchaus akzeptabel. Das ist gut zu wissen. ![]() Aber was soll ich kritisieren, wenn ein Werk von der ersten bis zur letzten Zeile zu Hundert Prozent meinen Geschmack trifft? Ganz einfach, schreib ganz genau was dir gefällt und warum es dir gefällt. Da kann ich doch nur Beweihräuchern und meiner Freude Ausdruck verleihen! Das ist aber nicht konstruktiv! Das kommt drauf an - wenn die Freude sich am Text festmachen lässt. Muß ich nach einem Haar in der Suppe fahnden? Nein! Das lehne ich ab! Darum geht es mir auch nicht, sondern um die Auseinanandersetzung mit dem Text, und einer Dokumentation der Auseinandersetzung. Es ist wirklich schwer, das richtige Maß zwischen Ablehnung und Zustimmung zu finden. Da stimm ich dir zu. So, für heute wärs das. Ich bin gespannt auf die weiteren Meinungen. Liebe Grüße, Medusa. Ich danke dir Medusa, obwohl ich nur ahnen kann was du dir für deine Werke an Kritik wünschen könntest, denn darum geht es mir.
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"Nein, Nein, hör zu... hör nicht auf mich...hör zu..." Liederträllernder Schmetterling aus das letzte Einhorn Diskutiert miteinander! - Kritik, so wie ihr sie gerne hättet! Brandneu: Trotz dem Tosen Lieber Leser, bitte nimm meine Gedichte und verbreitet meine Lehre, denn ich bin die Quelle und du ein Sklave meiner Verwirrungen. ![]() Geändert von Glorfindel (13.05.2007 um 08:02 Uhr). |
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#4
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Gedichten von denen ich denke, sie seien es wert, gebe ich gerne ausführliche Kritiken mit Analyse etc. pp. Allen anderen muss eine Grobskizzierung meinerseits reichen, in der ich die größten Schwächen (in meinen Augen) aufführe. Wenn jemand wirklich lernen will, nimmt er sich dann diese wenigen Sätze zu Herzen und zieht die Essenz daraus. Nach ca. drein ein halb Jahren .com habe ich keine Lust mehr, ausführliche Sätze zu verschwenden und dann lediglich hoffen zu können, dass sie Anklang finden.
Zitat:
Ein wenig Ironie und Zynismus gehört aber für mich dazu, wo bleibt sonst der Spaß, wenn man öde Zeiten überbrücken muss ? |
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#5
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Tja, Glorfindel,
wie wünsche ich mir die Kritk an meinen Gedichten? Ich bin kein Naturtalent, ich muß mir jeden Reim, jedes Versmaß schwer erarbeiten. Oftmals brauche ich Tage, um einen guten Vierzeiler hinzukriegen. Stundenlang sitze ich zuweilen vor einem leeren Blatt Papier. Und dann, endlich, ist ein Gedicht fertig. Ich bin glücklich und erleichtert. Voller Stolz stelle ich mein Werk ins Forum. Und dann kommen die Kommentatoren daher und verreißen überaus unsensibel meine Zeilen oder es wird ignoriert. Das macht mich traurig. Ich wünsche mir Beachtung, eine Kritik, die mir hilft, das nächste Gedicht besser, treffender zu formulieren. Ich hätte auch gerne Hinweise auf ein alternatives Versmaß, das den Inhalt meines Werkes besser herausbringen würde. Was ich überhaupt nicht mag, ist die Sache mit dem xXxxXxxXx! Das bringt mich nämlich überhaupt nicht weiter. In dieser Form, die ich hier schildere, habe ich es glücklicherweise noch nicht erlebt! In meinem Forum sind die Kommentatoren gern bereit, freundliche Ratschläge zu erteilen. In anderen Foren habe ich oftmals sehr abfällige Kritiken gelesen. Übrigens, Danke für Deine detaillierte Antwort! Es geht Dir um die Auseinandersetzung mit dem Inhalt, dem Text? Das ist ein sehr schwieriges Unterfangen. Zeilen nämlich, die eine vorübergehende Befindlichkeit des Autors ausdrücken sollen, sind doch nicht zu kritisieren! Das sind Momentaufnahmen! Der Leser kann sich doch sowieso nicht in die Gefühle des Schreibers hineinversetzen. Wie willst Du Gefühle kritisieren? Da kannst Du nur vorsichtig nachfragen, was gemeint ist. He, es macht mir Spaß, mich hier mit Dir auszutauschen! Liebe Grüße, Medusa. Geändert von Medusa (23.04.2007 um 16:38 Uhr). |
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#6
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Der Text ging jetzt nicht explizit an mich, ich antworte auch nicht im Namen von Glorfindel, sondern lediglich auf das Themengebiet gemünzt.
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Das meine bescheidene Meinung dazu. Bezüglich der Ausgangsfrage. Ich habe kein Problem damit sehr direkt auf Schwachstellen angesprochen zu werden, und gerne doch auch mit ein wenig Zynismus und Sarkasmus gewürzt. Ebenso kritisiere ich auch. ![]() Gruß, Flo
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Neustes Werk aus meiner Feder: Liebe und Romantik - Schlaflied (für L.), Ein Leiserwerden, ohne Titel Verzweiflung schreit nicht, Verzweiflung schweigt.
© Florian Pahlke Die Melancholie des Seins - Fortsetzungsgeschichte Die Melancholie des Seins - Gesammelte Werke |
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#7
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Hallo Flo,
sicher hast Du Recht mit Deiner Kritik an meinem Beitrag! Ich allerdings tue mich schwer, Gefühlsergüsse zu kritisieren, weil doch darin so viel vom Autor steckt. Ich kann nur schwer zwischen dem Menschen, den ich zwar nicht kenne, und dem Werk trennen. Ist das nicht verletzend, Gefühle auseinanderzufleddern? Ich habe noch nie solche Zeilen verfaßt, aber ich stelle mir vor, sie sind mit Herzblut geschrieben. Darf ich daran herumnörgeln? Muß ich nicht eher ganz behutsam vorgehen? Sicher kann ich die Metrik, das Versmaß.... kritisieren, aber den Inhalt....? Ist das nicht was ganz, ganz Persönliches? Ganz herzliche Grüße, Medusa. |
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#8
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Hi Medusa,
mir scheint, dass wir da einfach eine andere Herangehensweise haben. Ich betrachte lediglich das Gedicht, der Hintergrund ist mir egal, oder ich sehe ihn als fiktiv. Somit sind das dann nur Gefühle, die im Sinne der Kunst entstanden und so kritisiert werden können. Gefühlsergüsse gehören für mich genau aus dem von dir geschilderten Problem in ein Tagebuch, nicht in ein öffentliches Forum. ![]() Gruß, Flo
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Neustes Werk aus meiner Feder: Liebe und Romantik - Schlaflied (für L.), Ein Leiserwerden, ohne Titel Verzweiflung schreit nicht, Verzweiflung schweigt.
© Florian Pahlke Die Melancholie des Seins - Fortsetzungsgeschichte Die Melancholie des Seins - Gesammelte Werke |
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#9
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Hallo meine liebe Medusa,
ich verstehe deinen Standpunkt und stelle eine Gegenfrage. Ist es fair dem Gegenüber der ein Gedicht/einen Text verfasst hat, einfach das blaue vom Himmel herunter zu lügen indem man eben jenen Lobt, obgleich einem ein Werk nicht zusagt? Jetzt wirst du sicher sagen, dass man ein Gedicht welches einem nicht zusagt ja nicht zu kritisieren braucht. Sicher steckt auch in dieser Aussage ein Stückchen Wahrheit. Wenn ich das Gefühl habe, dass der Autor eines Textes kein Interesse an echter Kritik hat und nur hier postet um sein Selbstbewusstsein durch unehrliche Lobeshymnen zu stärken, dann sehe ich in den meisten Fällen von einem Kommentar ab. Was mir nicht gefällt oder offensichtlich schlecht ist kann ich nicht loben. Oftmals kann ich aber, das gilt vor allem für neue User, den Autor nicht einschätzen und so gehe ich grundsätzlich immer erstmal von der Tatsache aus, dass eben jener User hier angemeldet ist um etwas zu lernen und das versuche ich mit konstruktiver, von Flo ausführlich beschriebener Kritik zu unterstützen. liebe Grüße Mel
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#10
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O.k. Melanor,
jetzt mache ich einfach mal ein Beispiel: Ein Autor beschreibt einen Spaziergang im Herbst. Er hört die bunten Blätter rauschen, riecht die Pilze, fühlt den Wind und erkennt die Endlichkeit unseres Daseins. Er wird melancholisch, bringt seine tiefen Gefühle zum Ausdruck, entblättert sich vor uns, spricht vom Sterben. Erstens: Ich ignoriere das Werk, weil ich es für dummes Geschwätz halte. Zweitens: Ich kritisiere vielleicht das Versmaß, weil beispielsweise der Jambus nicht zum Thema paßt, und einige Reime, die nicht stimmig sind. Drittens: Ich kritisiere die Gefühlswelt des Autors. Ich stelle in Frage, was Pilzgeruch mit Endlichkeit zu tun hat. Was bringt das? Ich habe nicht gesehen, gerochen oder gefühlt wie der Autor. Mir gehen vielleicht ganz andere Dinge durch den Kopf, wenn ich durch den Herbstwald laufe. Mein Fazit: Finger weg von solchen Kritiken! Liege ich denn da so völlig falsch? Ich grüße Dich herzlich, Medusa. |
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#11
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Gut, gehen wir deine Möglichkeiten mal durch.
![]() 1. Kann man machen. 2. Auch ok, auf jedenfall hilfreicher als 1. ![]() 3. Ein Gedicht sollte den Leser ansprechen, ein Gefühl welches völlig abstrakt ist kann man also durchaus kritisieren. Denn letztlich soll das Gedicht beim Leser Gefühle hervorrufen, die zu der Thematik des Gedichtes passen. Sprich wenn, dann kritisiere ich nicht die Gefühle des Autors, sondern die Gefühle, die das Gedicht hervorruft. Ich negiere damit ja nicht, dass der Autor diese Gefühle hatte, nur muss ein Gedicht eine gewisse Allgemeingültigkeit haben. Sprich, wenn ich meinetwegen Liebe mit blauen Schlümpfen assoziiere, dann kann ich das einfach nicht vom Leser auch erwarten. ![]() Letztlich sollte man sich bei zweifelhaften Sachen sicher auf Idee 2 beschränken, nur bei wirklich völlig abstrusen Ideen 3. beherzigen. Gruß, Flo
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Neustes Werk aus meiner Feder: Liebe und Romantik - Schlaflied (für L.), Ein Leiserwerden, ohne Titel Verzweiflung schreit nicht, Verzweiflung schweigt.
© Florian Pahlke Die Melancholie des Seins - Fortsetzungsgeschichte Die Melancholie des Seins - Gesammelte Werke |
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#12
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Hallo Flo,
jetzt lach ich mir aber ins Fäustchen! Da hab ich doch tatsächlich ein bißchen Recht! Ich sehe ein, daß ein Werk Gefühle transportieren, beim Leser was zum Schwingen bringen soll. Aber warum soll ich abstrakte Gefühle kritisieren? Wie soll ich das erkennen, ich hab vielleicht ganz andere Gefühle! Auch ein Autor, der abstrakt denkt und fühlt, hat ein Recht auf Schonung. Ich bleibe dabei, daß ein Kommentar zu einem gefühlsbetonten Werk unbedingt feinfühlig formuliert werden muß. Sachlich soll er kritisch und fundiert sein, darüber hinaus aber die Persönlichkeit des Autors schonen. Damit lieg ich doch wohl richtig, oder? Ganz anders sehe ich das in der Rubrik "Humor...". Da weht ein ganz anderer Wind! Es ist ein ziemlich friedlicher, freundlicher Wind, der den Reimern dort um die Nase weht. Wir Humoristen gehen ja auch nicht immer unbedingt freundlich mit unserer Umwelt um, also können wir einiges einstecken. Ich grüße Dich herzlich, Medusa. Geändert von Medusa (23.04.2007 um 19:21 Uhr). |
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#13
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Hallo an alle ,
ich will noch einmal auf den Eingangspost hinweisen. Es ging mir nicht darum, wer welche Kritik, wie verfasst, sondern es ging darum, dass hier möglichst viele posten, die eine Aussage darüber machen können, welche Kritik sie sich wünschen. Es geht darum denjenigen, die ihre Kritik gerne auf frucht- baren Boden werfen möchten, ein Auswahl an Lyrikern zu geben, für die sich mühevolles kritisieren lohnen könnte. Ich will nicht tausend Gedichte durchwühlen, um dann doch ein Klogriff zu landen. Ich will die Dichter kennenlernen das Dichten lernen wollen, bzw. diejenigen die es Können. Ich möchte den Dichtern, die Dichten können einen Faden geben, über den sie das viel gescholltene Niveau heben können. Ich habe nichts gegen Ironie oder Zynismus, solange diese nicht dafür verwand wird, einen User zu demontieren, vom dem nicht bekannt ist, ob er zickig oder bockig ist, oder der besser ohne Ironie und ähnliches lernen kann. Nicht jeder Schlag auf den Hinterkopf erhöht das Denkvermögen. Nehmen wir als Beispiel ein Fußballverein. Ich denke ein Fußballverein funktioniert nur dann, wenn es eine Vereinsführung gibt, hier Administration und Moderation,und wenn es Trainer/ erfahrene Spieler gibt, hier die erfahrenen Lyriker, die das Training übernehmen; doch wo sind diese Trainer? Ich denke solche Leute wie Ensi, Florestan, AiAiawa, Lukomotive, Demon Wolf, Linespur, ferdi etc., die mehr können, die wären tolle Trainer/Spielertrainer. Solche Leute können das Niveau heben, weil sie Dichten können und die Metrik beherrschen. Ich denke, vereinzelt bewegt sich ja auch was, doch meines Erachtens ist das noch zu wenig. Was ihr hier diskutiert sind die Trainingsmethoden, doch ich mache mir über die geeigneten Spieler Gedanken. Genügt es dem Forum Leuten wie Ensi oder Supikatzi beim Kometenhaften Aufstieg zu zusehen? Glaubt ihr das es reicht über das Niveau zu meckern? Glaubt ihr das ist Luft, die ihr atmet, hier in diesem Faden? Hmmm..ich werde albern und denke, dass ich klar gemacht habe, was ich meine; und wir diskutieren wieder. Also Ensi, Melanor und Ingo, macht es wie Medusa, auch wenn ihr besser dichten mögt als manche. Schreibt bitte, welche Kritik ihr euch für euere Werke wünscht. Achso, ich werde die gewünschten Beiträge im Eingangpost verlinken. es grüßt Glorfindel
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"Nein, Nein, hör zu... hör nicht auf mich...hör zu..." Liederträllernder Schmetterling aus das letzte Einhorn Diskutiert miteinander! - Kritik, so wie ihr sie gerne hättet! Brandneu: Trotz dem Tosen Lieber Leser, bitte nimm meine Gedichte und verbreitet meine Lehre, denn ich bin die Quelle und du ein Sklave meiner Verwirrungen. ![]() Geändert von Glorfindel (28.04.2007 um 13:30 Uhr). |
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#14
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Was ich will?
Natürlich 3seitige Analysen meiner Textchen... nein, Schmarrn, ernsthaft: Ich freu mich über jede noch so pingelige Kritik, um meine Texte ein bisschen zu verbessern und ich bin auch froh, wenn man mich auf einen Rechtschreibfehler aufmerksam macht, der sich mal eingeschlichen hat. Besonders schön sind aber auch Kommentare (meinetwegen vollkommen weg vom Formalen), die sich mit dem Inhalt auseinandersetzen und bei denen mehr als ein "mir geht es auch so" herauskommt.
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"Die beste Poesie liegt uns ganz nahe, und ein gewöhnlicher Gegenstand ist nicht selten ihr liebster Stoff." Novalis, Heinrich von Ofterdingen Neu: Körperliebe Alle Texte von mir auf einen Blick im wuscheligen Werkeverzeichnis (aktualisiert) |
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#15
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So, zum Thema:
Ich bin ebenso wie yaira für jede Kritik dankbar, sei sie auch noch so kurz. Solange ich damit auch nur eine winzige Unzulänglichkeit meines Gedichts korrigieren kann oder es mich weiter bringt ist es willkommen. Selbst destruktive Kritik ist, sofern etwas wahres drin steckt, gern gesehen. Ich ziehe mir dann schon raus was ich für sinnvoll halte. ![]() Ich mag Metrikanalysen, weil ich hier und da schon ein wenig patze oder mir etwas 'zurechtlese'. Interpretationsansätze und Eindrucks-, sowie Gefühlsbeschreibungen sind auch immer willkommen. Wenn ich mir eine besonders intensive Auseinandersetzung wünsche, so wende ich mich zumeist via PN an ein mir bekanntes Forenmitglied und bitte um Kritik. Ich selbst biete nicht selten an selbiges für jemand anderen zu tun und werde auch hin und wieder um ausführliche Kritik gebeten. Sofern ich die Zeit dafür habe bin ich für so etwas immer zu haben, solange der Bittsteller bedenkt, dass die Welt ein geben und nehmen ist und auch andere Werke (nicht zwangsläufig meine) intensiv kritisiert. liebe Grüße Mel
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