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Thema: Liebe ist Schmerz

  1. #1
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    Liebe ist Schmerz

    wo endet was, wo fängt das andere an
    wenn es den Unterschiede geben kann
    zwischen zwei Dingen
    die so eng miteinander verbunden
    durch Farce und Schein geschunden
    von den' die Welt geknechtet
    von anderen gar geächtet
    existieren sie eins in eins
    und ohne das andere? keins

    Liebe
    welch sonderbar, schönes quälend Ding
    den ganzen Tag könnt ich von sing'
    und wenn nur um mich zu kränken
    und dannach mich drin ertränken
    in diesem Schmerz, diesen Gefühln
    die Tag für Tag mich so zerwühln.

    ==================================================

    ursprünglich nur als Kommentar unter dem Einfluss von Bier und mieser Laune verfasst,
    hab ich mich mal entschlossen, das Ganze leicht zu überarbeiten und eigenständig zu machen.
    irgendwelche Füsse zurück? ^^
    Auf das die Tauben leuchten - weiß und hell, wie der volle Mond!

    (Liebe und Romantik) - Willst du? / Der (formulierte) erste Schritt?!(7) - Geschöpfe(6)
    Danke daß es dich gibt.(5) - Der erste Schritt?!(2) - Trümmerfeld(1)
    Liebe ist Schmerz(3) - Vom Gedicht zum Dialog in gereimter Fortsetzung
    (Diverse) - Zuviel des Guten?/Essenz der Freundschaft(4)

  2. #2
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    ob es sich aber wirklich lohne
    zuzulassen die lieb' nicht mehr,
    um somit das herzerl zu schone'?

    ich bezweifel das wahrlich sehr.

    irgendwann kommt das, was ewig und immer
    verankert in zweier herzen bleibt bestehen,
    denkst an die schmerzen von heute nimmer...

    ich drück dir alle daumen und auch zehn.

    ;o)

  3. #3
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    das Herze schonen,
    zu welchem Zwecke?
    eh liegts im Drecke, schon, geschunden
    seit Tagen, Wochen, duzend Stunden

    und zuzulassen die Lieb nicht mehr?
    wer käm auf solch' Gedank', ja wer?
    nein, nein - ich sicher ganz gewiss nicht!
    ich bat sie ja bereits herrein - Licht
    brachte sie mir in mein Heim, ins Herz
    und drehte am Verstande. den Schmerz,
    den brachte sie am Rande.

    der Kern der Sache ist -ich weiß es-
    daß sie nicht loslässt, dies Verbleichnes
    einer Zeit, in der sie noch zu zweit
    doch nicht mit mir - oh schön es wär.
    mit einem andren. und hinterher
    ihm träumt sie dann und weiht
    ihm zwei Gedanken, auf das mit Schwanken
    er nun breche und zurück zu ihr gekröche.

    vergeben ist er mittlerweile,
    und doch beeile er sich nicht,
    loszulassen in Gedanken, Schwanken
    tut er ob und über,
    er mit ihr doch wieder
    zusammen könnte, würde wollen.

    So beide da im Kreise tollen.
    Verzwickt genug auch so es ist,
    ohn daß ein Dritter schmachtet
    entgegen dem Verstand gewiss
    und nach ihrer Liebe trachtet.

    Da steht er nun, der kleine Tohr
    wartet, daß öffnet man sein Ohr
    ihm und seinen Sorgen, tief
    im Innersten verborgen.

    (ich werd zu persönlich, glaub ich.
    is ja keine Selbsthilfegruppe hier...)
    Auf das die Tauben leuchten - weiß und hell, wie der volle Mond!

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  4. #4
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    zum zwecke des ersparen
    weiteren leides, dass könnte nahen,
    manch einer tut verwahren
    zum herz so gut den key
    das keiner ihn findet, niemals nie.

    so denn denkt der schlüsselvergraber,
    aber
    für "nie-nich"
    braucht man nicht mal einen dietrich.
    es wird sich alleine öffnen, irgendwann
    für die richtge frau, den richtgen mann.

    jedoch, kann es denn der richtge sein,
    der nicht weiß aus noch ein...
    sich nicht vermag zu entscheiden
    mit wem er möcht zusammen bleiben?

    sollt es nicht so sein, dass er
    sagen tut :"dich und keine andre mehr!"?
    haben wir doch nur ein herz zu vergeben...

    doch ist's für die, die da stehen daneben
    immer leichter zu klopfen sprüche
    über lieb', verstand und treuebrüche...


    warte nicht auf ohren, so ich denk',
    die dir gehör eines tages schenk'.
    ein freund, ein kamerad hört dir gerne zu
    geh zu ihm hin, sprich dich aus in ruh'.

    viel glück und klärende tage
    wünscht dir
    tora plage


  5. #5
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    das Gehöhr, an das ich dacht
    nicht die Masse, fremde Macht.
    sondern ihr Gehöhr ich meinte,
    um dessen Gnade ich da weinte.

    zwei andre hattens mir geschenkt,
    nachdem ich sie dazu gedrängt.
    mich anzuhörn, mein Leid mich
    plagt und welches an mir nagt.

    ich, hatte mir erhofft, Ermunterung
    den Schritt zu gehen, auch gegen tausend
    Wände, abertausend Widerstände - jeden.
    Doch die Meinungen geteilt,
    Ernüchterung mich gleich ereilt.

    daß einer spricht: so lass es sein.
    die andere: versuchs, lad ein, SIE
    auf ein paar Gelegenheiten,
    daß alle ihrer vielen Seiten,
    du erkennen kannst und fassen,
    den Entschluß zu tun, zu lassen

    SIE anzusprechen auf die Sache,
    die deinem Herzen Kummer mache!
    wie ihr Lächeln dich entzückt
    den Verstand sie macht verrückt
    dir und das Strahlen bringt SIE
    doch eben auch den Kummer wie

    das Leid, den Schmerz, daß eben
    nich ganz lassen kann, sie, von
    den Gedanken an den andern Son
    dem sie vielleicht wieder geben
    könnt ihr Herz, wenn denn er's
    auch könnt, sich zu entscheiden
    zwischen ihr und seiner, beiden.

    drum wünschet nicht den Freund,
    der hört mir zu
    den Kamerad in aller Ruh.

    wünscht mir den Mut zu sprechen,
    mit den Ängsten jetzt zu brechen,
    daß bei ihr ich möcht verweilen
    mein ganzes Leben mit ihr teilen!

    wünscht mir ein offen Ohr bei ihr,
    beim Engel meiner Sehnsucht, hier
    in meinem Herzen soll sie wohnen
    von allem Unheil sie verschonen!

    wünscht mir, daß sie lassen kann,
    die Gedanken an den andern dann.
    das ich nicht nur vorrüber geh
    im Herzen tät es mir sehr weh.

    wünscht ein offen Herze ihr,
    daß sie einen Platze mir_gibt.
    und nicht erneut ich werde leiden
    an dieser beiden: Lieb und Schmerz!


    [Geändert durch Schattenspieler am 30-04-2005 um 20:06]
    Auf das die Tauben leuchten - weiß und hell, wie der volle Mond!

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  6. #6
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    sofort, als ich die antwort abgeschickt
    dacht ich "tora, du hast's nicht gleich geblickt"
    "bestimmte zwei ohren sind's, ganz klar
    von denen die rede war."

    sollt ich's lassen lieber bleiben
    vor dem ersten kaffee des tages zu schreiben;
    geschweige denn zu denken-
    sollt's mir schenken...


    ach, sind die meinungen auch nicht gleich
    betrifft es doch in wahrheit nur euch
    ob ihr mit dem, was euch verbindet
    doch noch zusammen, zueinander findet.

    so lass mich fragen
    warum verzagen
    warum nicht wagen
    anzusprechen die dich berührt?
    kehle zugeschnürt?
    warum fehlt der mut?
    wer weiß, ob sie nicht warten tut
    auf ein gespräch mit dir?

    sag, was machst du noch hier?



    ach, wieviel hätt ich selbst versäumt
    hätt gefehlt mir der mut, hätt ich nur geträumt
    von was ich mir gewünscht für mich...
    bin die personifizierte furcht eigentlich
    doch sprang ich über all die vielen schatten meine
    bis in die arme meines liebsten seine.

    und du? der spieler der schatten?
    worauf warten?
    ob die lieb ohne schmerz
    beglückt dein leben, dein herz
    findest du nur heraus
    wenn du dich etwas traust?!?

    mut sagst du, brauchst du, nicht?!
    hör auf dein herz, dass spricht
    von ganz allein
    und lass SIE zuhörerin sein.

    du tust nichts verkehrt
    machst du,sagst du was dein herz begehrt.

    ein fehler wär's allein
    still zu sein










  7. #7
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    der Grund, er liegt mir schwer im Magen
    schon seit vielen, seit zig Jahren.
    derartigen Kontakt, zur Damenwelt
    ich nie gehabt.

    warum, das blieb wohl ein Geheimnis
    wenn nicht hier dann ich es frei lies:

    aus frühster Kindheit Spielgefährtin,
    damals da und in den Gärten,
    spielten wir gar jeden Tag
    und jeder ein den andern mag.

    und hat es sich da zugetrogen,
    ohn Wort mit mir zu wechseln über,
    daß sie da einst war weggezogen.
    mein Kindsgemüt nicht lachte drüber.

    bekümmert ging ich, Ort zu Ort,
    um zu erfahren, wohin sie fort.
    doch niemand da, der es gewusst,
    lies ichs dann und so verdrusst.

    ob dies' Ereignis mich so prägte,
    es keiner weiß und niemand wägte
    ein Gedanken mehr daran
    ob und wie und wo und wann

    mein Herz vielleicht sie mitgenommen
    in frühen Jahrn es so zerronnen.

    mein Innerstes seit dem bedeckt,
    ich halt es tief und gut versteckt.
    daß niemand und niemals nicht wieder
    setz diesen Schmerz in meine Glieder.

    mein Innerstes fast nie befreit,
    zeigt oft ich auch gar Freud und Leid.
    daß oft ich Maske mehr als selb(s)t,
    nicht wirklich vielen hier auffällt.

    die meisten mein' verschlossen mich,
    doch oft da nur beobacht ich.
    um zu schaunen, wie die andern eben
    sind und sich bewegen, Schatten geben.

    damit kein falschen Schritt ich bring,
    und dann in eine Pfütze spring.
    wie damals, wohl an mir es lag,
    was sonst der Grund gwe(s)n sein mag.

    in dieser Phase der Zerleuchtung,
    brech ich ab und laß die Deutung,
    den andern, wirren Köpfen hier,
    und leg mich hin, nach diesem Bier!

    (_jetzt_ bin ich definitiv zu persönlich geworden..!)
    Auf das die Tauben leuchten - weiß und hell, wie der volle Mond!

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  8. #8
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    wie bekannt klingt doch, was du geschrieben,
    auch mein bester freund damals nicht geblieben,
    mit dem ich tagtäglich zusammen war.
    mit 17 er auswanderte nach amerika.

    wir schrieben, telefonierten oft
    auf eine rückkehr ich gehofft
    um mit ihm zusammen zu sein...
    irgendwann schlief der kontakt dann ein.
    nicht von meiner seit, ich schrieb wie verrück',
    doch es kam nichts mehr zurück.

    er konnte mich nicht so leiden sehn'
    sagte er nach jahren, an der zahl fünfzehn.
    wie groß, denk ich, konnt seine liebe gewesen sein
    dass er mich ließ damals allein.
    wahrlich nicht genug für mich,
    mehr wünschte und bekam dann ich.

    um das glück zu finden muss man
    risiken eingehen, dann und wann,
    auch, wenn man auf die nase fallen kann.
    nehm ich in kauf lieber ein herzenshieb,
    wenn's nicht klappt, statt zu sein ohne lieb'.

    stell der vorsicht ein bein!
    wenn du fällst in die pfütze rein
    wird dies weh tun, sicherlich,
    aber tut es das auch jetzt schon nicht?

    doch vielleicht fällst nicht nur du allein
    sondern ihr beide euch in eure arme hinein?
    das jedoch wirst du nur herausfinden
    wenn du tust deine vorsicht überwinden.

    und masken, lieber spieler der schatten,
    noch nie etwas gutes an sich hatten.

    ps: denk nicht, es lag nur an dir
    was du geschrieben hast, hier.
    denk lieber "mädl,da haste aber was verpasst,
    als du mich damals verlassen hast"











  9. #9
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    ach, was dank ich für die tröstend Wort
    vermutet hät ich sie an andrem Ort
    doch Dank den sprech ich dir
    aus für diese Zeilen hier.

    und vergebet mir auch den Frevel
    daß nach all dem Rauch und Schwefel
    die Antwort ich nicht gleich bemerkt
    und eine solche habe dir beschert.

    der Vorsicht da ein Bein zu stellen
    dies Bild das brachte mich zum Schellen
    und gar so wahrlich wunderschön
    vielen wir beide mittendrin

    diese beiden großen Zeilen,
    werden mir im Kopfe weilen. (und)
    mit der Absicht neu zu schreiben
    werd ich sie ins Gedichte kleiden

    doch was die Masken nun angeht
    ein Sammelsorium hier steht.
    und miteinander sie verknüpft,
    daß keine aus der Reihe hüpft.

    sie dienen mir hier um zu trennen
    was meine Leben da sich nennen.
    und sollten sie zusammen finden
    mein Kartenhaus, ich seh es schwinden.

    denn sollte doch nun ich es wagen,
    zu erkennen sie dann als Plagen.
    und nur eine weggenommen
    alle andern mitgekommen.

    doch vielleicht, mir scheint es reif
    zu brechen mit der Zeit, wo steif
    und fest in vielen Welten
    zu haus ich war. nur um zu Zelten?

    die Begleitung, die sie mir gaben,
    eventuell ich kann begraben -
    jetzt mag es sein die beste Zeit
    zu wandeln hier mein Lebenskleid.

    und wenn sie gar der Schlüssel ist
    den meine Seel solang vermisst
    in neuem Glanze ich erglühte
    wie eine Wüstenblumenblüte.
    (oder:"wie eine Wüstenblume blühte")

    [Geändert durch Schattenspieler am 04-05-2005 um 04:23]
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  10. #10
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    dank ist nicht nötig
    schrieb nieder, was dachte ich
    lediglich.

    vergeben die späte antwort? ich bitte dich!
    erwartete und erwarte ich
    das wirklich
    nich'.

    ob es denn fast normal,
    dass masken getragen ist mir selbst egal.
    ich trage sie, wenn überhaupt, dann nur zu karneval.

    erfreuten mich deine worte, die du zuletzt
    mit dieser antwort hier ins forum gesetzt.

    dankbarkeit ob der gefühle, die man da träg'
    in sich
    ist sicherlich
    der richt'ge weg.

    weg bin ich jetzt auch, doch nicht ohne einen gruß
    am schluss.

    tora

  11. #11
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    und trotzdem da dank ich dir
    für diese vielen Worte hier
    werd machen mir gar einen Plan
    auf das sich vieles ändern kann

    Güß und tschüß: der maskenschlitzende Rächer der vergrabenen Seelenteile und Geistesblitzereien ^^
    Auf das die Tauben leuchten - weiß und hell, wie der volle Mond!

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