In welchem Metrum sollte man welche Gedichte schreibenz.B.
in welchem Metrum sollte man Liebesgedichte, traurige oder welche wo die Stimmung sich ändert schreiben?
In welchem Metrum sollte man welche Gedichte schreibenz.B.
in welchem Metrum sollte man Liebesgedichte, traurige oder welche wo die Stimmung sich ändert schreiben?
Hallo Straßenreimer,
so etwas kann man nicht festlegen, da das Metrum nur ein (möglicher) Teil eines Gedichts ist. Zwar liest sich beispielsweise der Jambus recht beschwingt, doch mit der passenden Wortwahl, Bildern etc. kann auch ein jambischer Versfuß ganz unheimlich traurig werden.
Rezepte gibt's wohl keine. Ausprobieren ist die beste Möglichkeit, denke ich.
Viele Grüße
yaira
Hallo Straßenreimer!
ich gebe yaira vollkommen Recht. Ein Jambus wirkt sowohl beschwingt, fast fröhlich, voller Tatendrang als auch traurig, ernst wenn man in zB für ein Sonett (als Alexandriner) verwendet.
Ich empfehle dir viele Gedichte von verschiedenen Epochen zu lesen, dann wirst du die Vielsicht der verschiedenen Klangschemas erkennen.
Liebe Grüße,
Kugel
"Kunst ohne Ethik ist Kosmetik"
(Marina Abramovic)
Da kann ich mich meinen Vorgängern nur anschließen. Entweder es trifft die Stimmung oder nicht. Rumprobieren/Experimentieren lautet die Devise. Prinzipiell sagt man aber, jetzt mal auf die Metrischen Hauptformen bezogen:
Der Jambus (xX): erzeugt einen steigenden leichtfüißgen Klang und
der Trochäus (Xx): erzeugt einen fallenden, schwereren.
Man kann aber kein Pauschalrezept geben, da es genauso Gedichte gibt in denen ein Jambus verwendet wurde und die sich trotzdem eher langsam und besinnt anhören.
© by KaJip
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