Das Jagdhorn schallt, es blinkt der Wald von Rossen,
Und wer es hört, der ziehet mit im Zuge,
Die Bienen folgen so der Königin im Fluge,
So folgen auch der Kunst die Kunstgenossen.

So brausen Saiten aus Akkord zur Fuge,
Wo kaum noch Lust die stumme Welt erschlossen,
Es sammeln sich viel tausend bunte Sprossen,
Wo Frühling schien in bunter Vögel Zuge.

O Frühlingsschein, du Kunst mir fern und nahe,
Im Herzen glüht es mir, dir unterm Herzen,
In dir ich mich und alle Welt umfahe.

Was du geboren mir in hohen Scherzen,
Wird fremd, wenn ich's in deinem Arm nicht sahe,
Da mag ich gern auch fremde Kinder herzen.