Ein Mägdlein jung gefällt mir wohl,
Von Jahren alt, weis wie ein Kohl,
Schön wie ein Rab ihr gelbes Haar,
Triefdunkel sind die Aeuglein klar.

Die Stirn rund wie ein Falten Rock,
Feist ausgedörrt die Bäcklein schmuck.
Blauroth ist ihr das Mündlein weiß,
Schön häßlich ich sie schelt und preiß.

Schneeweiß sind ihre schwarze Händ,
Wie eine Schneck ihr Gang behend,
Wie ein Kettenhund sie freundlich redt,
Sauhöflich, wenn sie geht und steht.

Ein solches Mägdlein hätt ich gern,
Nah bei ihr zu seyn sehr weit und fern,
Sie oft zu hetzen nimmermehr,
Gott nehm sie bald! ist mein Begehr.