O dass ich in des Todes ernster Stunde
Rasch, kräftig gleich dem Blitzs konnte scheiden,
Dass klaren Sinns, erhaben über Leiden,
Mein letzter Blick noch hing an Deinem Munde.

Die Trennung wär’ Beginn zu engrem Bunde,
Ein neues Leben würbe nur uns Beiden,
Ein inniger Vereinen dieses Meiden.
Was andern dünkt die unheilbarste Wunde.

Ich strebe nicht nach überirdschen Früchten
Zum Licht, vor dem die Sterne selbst erblinden,
Des’ Hochmuts soll mich Keiner je bezüchten;

Ich wünsche nur, wenn meine Kräfte schwinden
Mag meine Seel’ in Deine Seele flüchten.
Und in Dir lebend ihren Himmel finden