O kurze Lust, wie bist Du zu beweinen!
Sich hier den Ballsaal, wo im flotten Tanze
Die Jugend schwelgt im vollsten Rosenkranze,
Wo Leben und Genuss sich froh vereinen.

Den Friedhof hier! — mit Türmen. Kreuz’ und Steinen
Gleicht einem Schachbrett er im Mondesglanze;
Das Spiel ist aus, denn König, Bauer, Schranze
Sind schach und matt, und ruhen tief in Schreinen.

Horch! wie so lieblich droben Pfeif und Glocken
Wollüstigen Zauberklangs zu immer tollern,
Wahnsinngen Wirbeln junge Herzen locken!

Horch’ drunten, wie die Schädel düster schollen,
Wenn sie der blanke Spaten ohne Stocken
Im Takt der Geigen lasst zur Tiefe kollern!