Ob ich Dich liebe, fragt Dein Blick mich herbe,
Der ich des Liebes allzu raue Tönen
Durch Deinen Zauber suche zu versöhnen,
Dass es ein Teilchen Deiner Schönheit erbe!

Nur noch ein Liebchen gibt’s um das ich werbe,
Das mir das Höchste leiht von allem Schönen,
Womit der Himmel kann den Menschen krönen,
Es ist die Kunst, für die ich leb’ und sterbe.

Erst wahrhaft fühl’ ich ihren Schöpferfunken
In Deiner Näh wohltuend gleich dem Tage,
Ich seh nur Dich und bebe freudetrunken.

Ein Engel, wie er lebt in frommer Sage,
Erscheinst Du mir, wenn ich im Schaun versunken
Vor heiliger Scheu dich kaum zu grüßen wage.