Von Wonnen träumen — doch mit Sorg’ erwachen,
Das ist das ew’ge Los der Liebeskranken,
In Sternenräumen schwelgen die Gedanken
Und stürzen nieder dann in sumpfge Lachen.

Und dennoch glücklich, wen die Lieb’ entfachen,
Und reißen kann aus der Gewohnheit Schranken,
Alltäglichkeit wird niemals ihn umranken,
Und Nüchternheit nicht seinen Geist verflachen.

Will meiner Lieder Saite dumpf verhallen,
Kann selbst mich keine Macht mit mir versöhnen,
Braucht nur dein Bild in meinen Geist zu wallen;

Und wie die Memnonssäule klang in Tönen,
Wann drauf des Morgens Rosenblick gefallen.
Klingt meine Harfe nm zum Ruhm des Schönen.