Nicht bitt' ich Dich, mich wiederum zu lieben,
Nur Dich zu lieben, sollst Du mir gewähren! -
Doch was der Geist noch eben mochte nähren,
Das seh' ich jetzt als nichtig schon zerstieben.

Fast möcht' ich's auf's Aprilenwetter schieben,
Wo launenhaft die Wolken Stürme gähren,
Die dann minutenlang den Himmel klären,
Bis sie als Regenbogen sich vertrieben.

Ich lauf' im Wald, als könnt ich Dich erjagen,
Ich balle Schnee, als wollt' ich mit Dir spielen,
Schneeglöckchen pflück' ich, Dir sie heimzutragen.

Doch riß ich all' die Blumen von den Stielen,
Wollt ich vor Liebe jauchzen oder klagen -
Was würd' ich, armer Narr, damit erzielen!