Das hat den Bann gelöst endlich, dies helle Lachen . .
den Bann,
der wie ein grauer Regentag ob meinem Sommer hing,
der wie ein Hilferuf aus fernen Tälern in das Lied klang,
das ich singen wollte, und meiner Freude ihre Kraft nahm,
sich zu Frucht zu reifen ..
noch hör ichs durch den stillen Eichwald klingen . .
so hell und silbern, wie wenn Neck-Elfen
einen Wanderer abgelockt durch Tann und Unterholz
auf ihre Wiese und im Gesträuch verrinnend
ihn verlachen, wie er dasteht und mit verdutzten Händen
in die leere Luft greift . .
Noch hör ich so dein Lachen, hell und silbern,
den stillen Weg entlang,
und seh dein Rosakleid hinleuchten durch die Bäume . .
Ich will dir nach . . und will dich halten bleib doch!
bleib! . . und steht vor einem Busch glutroter Rosen . .
und plötzlich fällt's wie dunkle Träume von mir ab
und über meinen Lippen klingt mit hellem Jubel
das Lied, nach dem ich suchte . .
das selige Lied der Freude!