Dem bleibenden Ausschutz des Düsseldorfer Karnevalvereins nach Übersendung seines Patents

Wollt auch Ihr mich wieder locken
Zu der Torheit buntem Reigen
Auf des Scherzes leichten Socken!
Ach! die Flöten und die Geigen
Mögen wunderlustig klingen,
Doch den Mut entflohner Jahre
Können sie nicht wiederbringen,
Noch die Kränze dichter Haare.

Denn den Reigen durchzutanzen
Mit der Freude Vagabunden,
Denn die Spiele durchzuschanzen
Hintermitternächt'ger Stunden
Mag der Siebziger nicht wagen;
Doch er klatscht mit frohen Händen
Euren jubelvollen Tagen,
Die nach Mitternächten enden;

Doch er hat im langen Leben
Einen frommen Spruch erworben,
Den er kann als Lehre geben:
Froh gelebt heißt froh gestorben.
Glücklich, welche fröhlich spielen!
Selig, welche mächtig hoffen!
Denn nach vielem muß man zielen,
Weil so wenig wird getroffen.