Wie das Häschen
mit dem stumpfigen Näschen
und weißen Räckchen und roten Söckchen
Am Pföstchen im Nestchen
sitzt, und endlich davonläuft.


Schaut, was sitzt denn dort im Graz?
Stille, still! der Has, der Has!

Guckt mit seinem langen Ohr
Aus dem grünen Nest hervor;

Hupft mit seinem schnellen Bein
Über Stock und über Stein!

Kommt, ihr Kinderlein, und schaut,
Wie das Nest er hat gebaut!

Ei, wie schön von Gras und Heu,
Und wie lind von Moos und Spreu.

Laßt nur schauen, was im Nest
Liegt so kugelrund und fest!

Eier, blau und grün und scheckig,
Eier, rot und gelb und fleckig,

Und ein Fladen liegt im Moos
Wie ein runder Tisch so groß. —

Häslein in dem grünen Wald,
Bin dir gut und dank’ dir halt.

Häslein mit dem langen Ohr,
Dank’ dir tausendmal davor.

Häslein mit dem schnellen Bein,
sollst recht schon bedanket sein.

Nächste Ostern bringt die Mutter
Wieder dir ein gutes Futter,

Daß du möchtest unsertwegen
Wieder so viel‘ Eier legen.