Dein Auge blitzt und lächelt hold mich an! –
Wie, willst du, daß im Herbst noch meiner Jahre
Den Taumel ich der Leidenschaft erfahre,
Und alternd diene tollem Liebeswahn?

Und wenn du siegtest, wär' dir's zum Gewinn? –
Gefühle, abgenützt und im Verlodern,
Verwelkte Sinne, nahe dem Vermodern,
Krankhaftes Schmachten ohne Ziel und Sinn,

Ein halbes Leben und ein halbes Herz,
Denn ihre bessre Hälfte liegt begraben,
Das brächt' ich dir – O wünsch' es nicht zu haben
Und spar dir später Reue herben Schmerz!

Laß einsam sterben, was dem Tod geweiht,
Berühr nicht, was den Abgeschiednen eigen.
Und spräch' mein Herz auch, laß die Lippe schweigen
Und heilig halten die Vergangenheit!