Laßt mich, Sterne, Mondenschein,
Laßt bei euch allein mich sein,
Daß ich ruhend vom Entzücken
In der Zukunft Paradies,
Das ihr Auge mir verhieß,
Mög' gefaßt hinüber blicken.

Laß mich, wo kein Lauscher wacht,
Mondbeglänzte Maiennacht,
Laß mich danken, laß mich beten.
Denn ich fühl's in tiefster Brust,
In der Fülle meiner Lust
Ist der Herr zu mir getreten!

Morgen mit dem neuen Tag,
Morgen komme, was da mag,
Morgen, Herz, magst du dich grämen.
In des alten Zweifels Pein,
War sie heut doch, heute dein,
Laß dir heut dein Glück nicht nehmen!

Laßt mich, Sterne, Mondenschein,
Laßt bei euch mich selig sein!
Fern dem rauschenden Gewimmel,
Laßt mich einsam Und allein.
Im Bewußtsein, daß sie mein,
Mich versenken wie im Himmel!