Das ist mein Stolz! Es wird in fernen Tagen,
Starb nicht verhallend längst schon mein Gesang,
Wie herb er tadle, doch der Kenner sagen,
Er liebte heiß, der diese Lieder sang!

Es werden meines Geistes Traumgestalten
Dem Enkel einst, verschlang sie nicht die Zeit,
Verblaßte Züge nur entgegenhalten,
Doch Züge hoher, reiner Weiblichkeit!

Die Züge, die der herrlichsten der Frauen
Nachbildend einst die Liebe abgelauscht,
Die werden sie in meinen Liedern schauen,
Solang' ihr Klang noch durch die Seelen rauscht!

Das ist mein Stolz! – Es trägt auf einer Welle
Der Zeitenstrom uns hin, und eine Nacht
Des Schweigens, oder eine Ruhmeshelle
Unsterblich leuchtend ist uns zugedacht.