Die Wolken treibt vorbei der rauhe Wind,
Mein Athem macht die Fensterscheiben blind,
Und meine Augen, wie sie müde sind!

Weit über braunes Feld und grüne Saat
Späh' ich hinüber, ob ein Reiter naht -
Er kommt nicht und ich weiß mir keinen Rath.

Wie soll mir nun die lange Nacht vergehn,
Bis ich kann wiederum am Fenster stehn,
Und auf den Weg, den ewig öden, sehn!

Ach, beten, beten will ich still für dich,
Dann in die Träume leise weinen mich,
Bis meine Augen wieder öffnen sich.