Versenkt mich ins Tyrrhenische Meer!
Das ist die stillste Grabesgrotte!
Dort liegt von alten Zeiten her
Manche karthag’sche Silberflotte.

Von türkischem Erze mancher Schild,
Von Rom und Tyrus Schiffesschnäbel,
Und manch hellenisch Götterbild,
Und mancher Sarazenensäbel.

Bei diesen Altertümern mag
Eminus Conservator werden;
Dann freßt euch auf, ihr Lumpenpack,
Daß wieder Stille wird auf Erden!

Vielleicht in später, später Zeit,
Wann wieder jung die Welt geworden,
Tönt auf den Fluten weit und breit
Jubel von hohen Schiffesborden.

Auf gold’nem Deck wird Helena,
Von Paris Arm umschlungen, thronen;
Ob ihrer Schönheit fern und nah
Jauchzen die Nymphen und Tritonen.

Bekränzte Purpursegel schwellt
Ein Balsamhauch, und Lieder tönen:
„Wandelt vorbei, Zeitalter der Welt!
Ewige Jugend verbleibt dem Schönen!“