Do liege neui Büecher uf em Tisch,
Und d'Lampe brennt – i soll e wenig lese,
Händ d'Tante gseit, i heig e gueti Stimm, –
Und gegenüber sitzt das liebsti Wese!

Es strickt und strickt, ich aber lies und lies,
Und dusse schneit's; die beide Tante gähne,
Und schlofe-n-y, und wie-n-i übrelueg,
So gseh-n-i in de schöne-n-Auge Thräne;

Nit vo der Gschicht, vo der i glese ha,
Es het e-n-andre Grund und tiefer lyt er.
Ganz still isch's gsi, nur's Tiktak vo der Uhr
Und 's klopfed Herz – bis daß Es seit: lies wyter!

I stackle wyter, – 'S het der Mueth nit gha
Mi rede z'losse, i bi folgsam bliebe.
Bald druf schloht's langsam achti, und das het
Die Tante gweckt, sie händ sich d'Auge griebe.