Hier laßt mich schlummern, Gefährten,
Im Farrnkraut, weich und lind,
Ueber mir wogt die Kastanie,
Bewegt vom Mittagswind.

Und neben mir rauscht die Quelle
Kühl aus dem Felsen hervor,
Und zwischen mächt’gen Bergen
Blinkt unten, der Lago maggior’.

Seht, wie in dem schwülen Dufte
Die Täler und Schluchten ruhn!
Welch böser Dämon verbietet
Euch Narren, ein Gleiches zu tun? –

Ich muß hier träumen und schwärmen
Von jetzt und von künftiger Zeit,
Und von allmächtiger Liebe
Wird mir so eng und so weit.

Und wenn die Banditen kommen,
Sagt ihnen: hier ganz still
Liegt auch noch Einer im Farrnkraut,
Aus dem Nichts werden will.