1. Wir schweben, wir wallen auf hallendem Meer,
Auf Silberkristallen dahin und daher:
Der Stahl ist und Fittig, der Himmel das Dach,
Die Lüfte sind eilig und schweben uns nach.
So gleiten wir, Brüder, mit fröhlichem Sinn
Auf eherner Tiefe des Lebens dahin.

2. Wer wölbte dich oben, du goldenes Haus,
Und legte den Boden mit Demant uns aus?
Und gab uns den flüchtigen Funken im Stahl,
Zu tanzen, zu schweben im himmlischen Saal?
So schweben wir, Brüder, mit fröhlichem Sinn
Im himmlischen Saale des Lebens dahin.

3. Da stand sie, die Sonne, in Düfte gehüllt;
Da rauchen die Berge, da schwebet ihr Bild;
Da ging sie darnieder, und siehe, der Mond.
Wie silbern er über und unter uns wohnt.
So wallen wir, Brüder, mit fröhlichem Sinn
Durch Mond und Sonne das Leben dahin.

4. Seht auf nun, da brennen im himmlischen Meer
Die Funken und brennen im Frost um uns her:
Der oben den Himmel mit Sonnen besteckt,
Hat's unten mit Blumen des Frostes gedeckt.
Wir gleiten, o Brüder, mit fröhlichem Sinn
Auf Sternengefilden das Leben dahin.

5. Er macht' uns geräumig den luftigen Saal
Und gab uns in Nöten die Füße von Stahl,
Und gab uns im Froste das wärmende Herz,
Zu stehn auf den Fluten, zu schweben im Scherz.
Wir streben, o Brüder, mit ehernem Sinn
Auf Fluten und Abgrund das Leben dahin.