O könnt' ich jene Töne wiedergeben
Und jene purpurrothen Farben malen
Von Abendglocken und von Abendstrahlen
Aus meiner Jugend erstem Liebeleben!

O könnt' ich wieder durch die Gärten schweben -
Die Abendnebel dampfen aus den Thalen,
Und einen Bund, beglückt von süßen Qualen,
Umspinnen Elfen, die im Mondschein weben.

Ich höre manchmal wie aus weiter Ferne
Ein Glöcklein wieder mit bekanntem Schalle,
Und märchenhafter glüh'n die Abendsterne -

Dann sag' ich wild, von innrer Kraft gedrungen:
Ich will euch wieder, ihr Erinnerungen!
Sie zucken wol, doch bald verstummen alle.