Von der Höhe blick’ ich nieder
Auf das weite reiche Thal,
Und mir ist, als wollten Lieder
Mir entquellen ohne Zahl.

Recht melodisch möcht’ ich grüßen
Dieses schöne, schöne Land,
Diese Dörfer, mir zu Füßen,
Jener Berge blaue Wand.

Doch jemehr ich warm empfinde,
Desto stiller wird mein Mund,
Und der Zauber dieser Gründe
Gibt sich nicht im Liede kund.

Sey, Du schöner Gottesgarten
Mir gegrüßt zum erstenmal,
Du mit deinen Burgen, Warten,
Städten, Dörfern ohne Zahl.

Blühe, blühe fort im Segen,
Aus des Aethers ew’gem Blau
Trinke Sonnenschein und Regen,
Lebe wohl, Du goldne Au.