Zitternd bin ich aufgesprungen,
glühend, mit dem Tageslichte,
dir zu singen die Gedichte,
die ich dir im Traum gesungen.

Nie ertönte Wunderklänge,
zauberzarte, weiche, milde;
nie vernommne, heiße, wilde,
heilig brausende Gesänge.

Und sie alle, alle rauschten
Deinen, immer Deinen Namen,
bis des Erdballs Völker kamen
und auf deine Ankunft lauschten.

Kamen aus den fernsten Landen,
sprachen wohl in allen Zungen;
doch von Dir, von Dir bezwungen,
haben alle mich verstanden.

Eines nur der tausend Lieder,
eines nur noch Einmal singen:
ewig würd'; es weiterklingen!
Ach, ich finde keines wieder.

Dumpf im Herzen nur ein Schauern,
nur ein brennendes Verzagen,
ein Verlangen und ein Fragen:
Komm! was läßt du mich hier trauern?!