Herrin, Hexe, reich an Mächten,
seit ich dir in dunkler Stunde
lösen durfte deine Flechten,
quält mich in der flachen Rechten
eine kleine blaue Wunde,
die mir deine Nadel riß.

Bleib mir nicht zu lange ferne,
denn ich will nicht an dir leiden;
eh die Wunde wird zum Brande,
hier mein Zauberwort zum Pfande,
laß ich lieber, laß ich gerne
mir den Arm vom Rumpfe schneiden.

Wisse, ich bin stark genug,
dich noch mit der schwachen Linken
an mein Herz zurückzuwinken;
aber dann, verwegne Magd,
nehm ich Einsam meinen Flug
zu den hellen Bergeszinken!