Nein, wie sind wir herrlich beide,
ich mit meinem Räubersinn,
du in deinem Jägerkleide,
Sonntag gehn wir auf die Haide,
süße Lüneburgerin!

Zwanzigtausend Schafe schauen
immer wieder nach dir hin,
huch, sie ließen gern sich krauen,
und die Lerche juchzt im Blauen:
süße Lüneburgerin!

Bis sich Nacht und Nebel ballen,
ach, dann senken wir das Kinn
kaum ein Mäuschen rührt die Krallen,
huh, dann wirst du überfallen,
weil ich doch dein Räuber bin!

Tief im Grabe schläft der Hüne;
hussa, fällst du auf ihn hin!
Denn du bist ja meine kühne
süße Lüneburgerüne,
meine wilde Jägerin!