"Ich möchte die Flamme umarmen."
Aus schwerem Schlaf
in stiller Nacht
weckte mich dies Wort;
ich weiß nicht, wer es sprach;
Stimme, wer bist du?

Nackt, mit bettelnden Fingern,
weiten Armen,
mit Weibesbrüsten,
ein irrer Mund,
flehst du aus der Nacht
die große stralende Flamme an;
weg! sie brennt!

Trunken naht dein grauer Blick,
schwelt;
um die klare Glut
mit beiden Knieen
schlingst du toll dein hitziges Fleisch.
Weib: so nicht!

Kalt, aufrecht seh ich
in dein rauchschwarz flackerndes Haar
die lichte Lohe fassen,
dich verzehrend;
rein und ruhig
steigt die feurige Säule
aus der kurzen Beschattung
mit dir auf;
Stimme, so, nun darfst du
- jauchze - die Flamme umarmen.