Ueber frei Feld, mein Hund und ich,
die Frühlingsluft ist dunkel,
fern staut sich ein Gewitterstrich,
mein Teckel knurrt, er fürchtet sich.
Komm, Didel.

Er will nicht sehn die Himmelswand,
die Sonne sticht durch Wolken,
blendende Streifen ziehn durchs Land,
ein Scherben blitzt wie Diamant.
Komm, Didel.

Am Saum der Saat, von Stiel zu Stiel,
schleicht ungewiß sein Schatten,
ein Regen sprüht wie Mückenspiel,
die Tropfen flimmern ohne Ziel.
Komm, Didel.

Da: still! am Horizonte zuckt
der erste Blitz im Jahre,
ein kurzentschloßner Donner ruckt,
mein Teckel hat sich stumm geduckt.
Komm, Didel.