Neuer Kontext 2

  1. gewitterhexe
    Ok dann nochmal mit neuen Kontext

    Goldener Hoffnungsschimmer durchdringt den Panzer der steinernen Hülle.

    Ein goldener Schimmer dringt aus dem Inneren der Steinfigur

    Mal sehen was für Bilder in euren Köpfen entstehen.
    Wünsche euch eine gute Nacht zusammen.
    LG Enya
  2. Artname
    Liebe Gewitterhexe, hier fühle ich leider innerliche Leere.

    Mancher goldene Schimmer mag sogar durchdringend sein - aber kennzeichnet das Hoffnung? Und wessen Panzer? Außerdem: Entweder steinerne Hülle oder Panzer - beides zusammen wirkt überanstrengt, überladen. -

    Und so entstehen in mir nur blitzschnelle Bilder, die aber keinen natürlichen Nachhall hinterlassen können, weil in diesem Falle mein Kerngedanke eindeutig lautet: Ich merke die (übertriebene) Absicht und bin verstimmt.

    lg
  3. L'étranger
    Hallo Enya,

    das ist so ein Satz, bei dem meine Assoziationen kein geschlossenes Bild ergeben. Mein Kopf füllt sich stattdessen mit kritischen Fragen:

    Es geht los mit "goldenen Hoffnungsschimmer", dass den abstrakten Begriff "Hoffnung" mit dem Bild eines goldenen Schimmers verbindet. Ok., lassen wir die Hoffnung als im Dunkeln schimmern, oder durch irgend eine halbtransparente Schicht hindurch.
    Jetzt durchdringt der Schimmer einen Panzer, also etwas ganz solides, was vor äußerer Gewalt schützt. Mühsam komme ich darauf dass es Panzerglas sein könnte, Dann könnte von Innen noch etwas durchschimmern, oder doch von außen nach innen.
    Dann entpuppt sich der Panzer als steinerne Hülle. Jetzt wird es Harry-Potter-mäßig und magisch.

    Mein Vorschlag wäre, den Satz eindeutiger und einfacher zu machen. Vielleicht so:

    Ein goldener Schimmer dringt aus dem Inneren der steinernen Figur."

    Jetzt ist die Frage: Was schimmert da? .

    Gruß Lé.
  4. gewitterhexe
    Hallo lieber Arti,
    Wink mit dem Gartenzaun verstanden
    Zu doll gewollt. Verstummen wollte ich dich nicht und gelobe weniger Verbissenheit.

    Lieber Le,
    Ich habe deinen Vorschlag übernommen.
    Muss ja nicht immer ich sein die in verschiedene Kontexte setzt.
    Ich lasse es jetzt erst mal oben nochmal wirken.
    LG Enya
  5. albaa
    Hi, Wie wars den vorher? So denke ich an eine Szene aus einem Fantasy-Film: Ein Statue erwacht zum Leben.

    Z.B. Er spaziert durch den Park wie so oft und bewundert wie jedes Mal die Statue der schönen Göttin und dann:

    Er greift sich ans flimmernde Herz.
    Durch Mark und Bein dringt Schmerz
    und aus dem Stein ein goldenes Schimmern. -
    Sie hörte ihn wimmern!

    ...

    Und dann rettet sie ihn oder auch nicht? haha! na ja, so ähnlich halt.

    Lieben Gruß
    albaa
  6. Artname
    Ja, albaa hat absolut Recht: Das Original muss unverändert stehen bleiben. Wichtig sind NUR unsere bescheidenen Reaktionen. Nicht das eventuell großartige Ergebnis!

    Einsicht ist vermutlich weniger lehrreich als Verteidigung. Enya, du bist mE talentiert! Verteidige ruhig deine Eingangs-Assoziation.

    Manche Dichter haben die Welt-Lyrik geprägt und waren noch nicht mal 18. Manche großen Kritiker behaupten, dass das dichterische Talent jenseits der 40 generell versickert!! ( Dieses Alter habe ich z.B. längst überschritten!) Also verteidige deine jugendlichen Einfälle. Und ich werde mich garantiert daran erfreuen - aber vermutlich meistens bei meiner eigenen Meinung bleiben. Mit leisem Bedauern
  7. gewitterhexe
    Hallo liebe Albaa und lieber Arti,
    Habe die Ursprungsaussage wieder hinzugefügt.

    Für mich gibt es hier kein richtig oder falsch
    Von daher auch keine bescheidenen Antworten sondern einfach Bilder die nicht viel zu bieten haben
    Ich lerne ja auch dazu.

    Lieber Arti,
    Dann schwing ich mal die verbale Faust und hau damit göttlich auf den Panzer der aufknackt und aus dessen Innern die Hoffnung schimmert demnächst keine Worthülsen sondern volle Bildgewalt durchdringen zu lassen

    Übrigens mag ich euere Meinungen.
    Aus allen zusammen kann ich mir eine gute eigene Bilden.

    Mal ne interpretationsfrage
    Zerbricht die steinfigur weil die Hoffnung von aussen sie knackt oder kommt die Hoffnung von innen heraus und schlüpft wie eine Raupe aus der Hülle?

    ;9

    LG Enya
  8. albaa
    Zu deiner Frage, Enya:

    Zerbricht die steinfigur weil die Hoffnung von aussen sie knackt oder kommt die Hoffnung von innen heraus und schlüpft wie eine Raupe aus der Hülle?

    Das wird ganz auf den Kontext ankommen, also wofür die Steinfigur steht; alles entspringt ja nur der Einbildung des die Steinfigur betrachtenden Menschen/Dichters.

    LG albaa
  9. Artname
    Liebe Enya, diese Fragen sind goldrichtig!! Auch mich schieben letztlich spannende Fragen und Gefühle von Vers zu Vers.

    Albaas Vorschlag, eine starre Figur erwachen zu lassen, gefällt mir. Ich wohne an einem Kanal, wo seit kurzer Zeit ein junger Obdachloser auf einer Parknank wohnt. sieht sympathisch aus, nicht nach Drogen. Manche Spaziergänger reden mit ihm. Kinder nehmen ihn neugierig wahr. Bei meinem letzen Spaziergang war die Bank leer...

    Welche Hoffnung erwacht statt dessen in deiner Phantasie?
  10. gewitterhexe
    Hallo ihr beiden,

    Liebe Albaa
    Klar kommt es auf den Kontext an, deswegen verändere ich ihn ja. Mir geht es sich ein wenig darum was die Kontexte in dir z.B. bewirken ab wann beginnt ein Bild sich zu verändern.
    Sprich aber wann ist jemand versteinert? Oder ab wann eine leere Hülle, kann etwas von aussen bewirkt werden oder ab wann kommt es aus dem inneren.
    Weisst du was ich meine .
    In der ursprungsversion hier z.b. finde ich ist es der äußere Reiz beim Vorschlag von Le kommt die Motivation von Innen heraus.

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