Thema: geflutet

  1. #1
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    Ort
    gronau (westf.)
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    geflutet

    Die Flut nimmt sich was sie will,
    wenn ihre Wellen brechen,
    ihr Sturm übers Land zieht,
    dann nimmt sie stets was sie will.

    Ihre Wucht und ihre Stärke -
    du prallst gegen eine Mauer.
    sie verschluckt dich, wenn sie will,
    weil sie stets nimmt, was sie will.

    Zieht sie sich zurück ins Meer
    ergießt sich die zweite Flut.
    Denn das Wasser hat alles genommen,
    alles, was man wollte.


    Oh weh, ein Funkensprung

    Sonett von ferner Liebe

    L. N.

  2. #2
    Registriert seit
    Jun 2007
    Beiträge
    521
    Hallo feuer,
    ich habe soeben dein Gedicht entdeckt. Ich finde es ist gelungen. Die Flut wird hier sehr genau beschreiben, als eine unberechenbare und launische Kraft. Das ist sehr wirklichkeitsnah und mir gefällt mal wieder die Trockenheit deiner Worte. Du verzichtest mal wieder auf Spannung oder Tragik, was dein Gedicht für mich so interessant macht, denn deine Worte schaffen es trotzdem mich zu fesseln.
    Aber mir ist aufgefallen, dass du sehr oft das Verb "wollen" verwendest. Das ist vielleicht nicht ganz so geschickt. Obwohl ich denke das es Absicht war, solltest du das eine oder andere mal ein anderes Verb nehmen.

    Wirklich gern gelesen.
    Gruß
    Frustfresserin
    "Oh Bär", sagte der Tiger, "ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!"
    "Ja", sagte der kleine Bär, "ganz unheimlich und schön."
    Und da hatten sie verdammt ziemlich recht.

    -Post für den Tiger, Janosch-

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  1. geflutet
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