1. #1
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    Eigene Wirklichkeit

    Fliegende Gedanken
    verweben sich zu
    Fantasiegestalten.

    Führen dich unbemerkt
    in eine Traumwelt
    voll falscher Hoffnungen.

    Werden deine Wahrheit;
    machen dich glücklich.
    Zerstören dein Leben!
    Geändert von ***sabsi*** (10.09.2007 um 21:21 Uhr)
    Wenn ein Finger zum Himmel zeigt, schaut nur ein Dummkopf den Finger an. (Die fabelhafte Welt der Amélie)

  2. #2
    Total Blackout Guest
    Hi Ho,

    Muss denn eine Traumwelt immer falsche Illusionen und Hoffnungen hervorrufen? Traumwelten sind doch einer der wenigen Wege, mit denen wir noch in der lAge sind zu erkennen, was wir am meisten benötigen, wonach wir uns sehnen etc...

    Dein Gedicht finde ich vom sprachlichen her sehr schön. Klar verständlich und nachdenklich ist es zu gleich, das macht viel Freude beim Lesen.
    Nur kann ich mich leider nicht mit der Aussage deines Werkes anfreunden. Es ist mir zu kurz gedacht.

    LG TBO

  3. #3
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    Hey Total Blackout,

    freut mich, dass du es vom sprachlichen sehr schön findest. Mit der Aussage
    muss man sich ja nicht immer anfreunden, wobei es in dem Gedicht eigentlich
    nicht darum geht, dass Traumwelten gleich etwas negatives an sich haben.
    Habe das Gedicht auch noch ein wenig geändert(von LI zu LD). Ich möchte
    mit dem Gedicht eigentlich auf etwas anderes anspielen. Schade, dass mir das
    anscheinend nicht gelungen ist. Aber vielleicht erkennt es ja doch noch
    jemand
    Auf jeden Fall danke für deinen Kommentar.

    Liebe Grüße ***sabsi***
    Wenn ein Finger zum Himmel zeigt, schaut nur ein Dummkopf den Finger an. (Die fabelhafte Welt der Amélie)

  4. #4
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    Hallo sabsi,

    da ich syntaktisch mit S3 nicht zurechtkomme, "Werden deine Wahrheit" ergibt für mich keinen Sinn, frage ich erstmal an, ob ein Tippfehler vorliegt oder ob ich mich vielleicht irre?...

    Ansonsten denke ich, dass du auf Grund des Titels und des Schlüsselwortes "unbemerkt" jene verträumte Stimmung zwischen Tag und Traum ansprichst, in der wir uns tatsächlich manchmal unbewusst in imaginären Welten verlieren, die uns dennoch sehr real vorkommen.

    Wenn wir während dieser Phase etwas sehr angenehmes wahrgenommen haben und dann in die Wirklichkeit zurückkommen, werden u.U. tatsächlich bestimmte Hoffnungen, es könnte vielleicht doch wahr sein, was wir da sahen, zerstört werden, so dass sich der Tagtraum als trügerisch erwies.

    Aber ich spüre, dass du uns auch noch etwas anderes damit sagen willst, stimmt's?

    Liebe Grüße
    crux

  5. #5
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    Hey crux,

    danke für deinen Kommentar, freut mich, dich hier zu lesen
    Hmm, stimmt für den Leser ist das mit S3 etwas unglücklich. Sie bezieht sich wie S2 noch auf Fantasiegestalten. Die Fantasiegestalten entführen das LD in eine Traumwelt, sie werden aber auch zur Wahrheit des LD(es kann zwischen Fantasiegestalten und realen Lebewesen nicht mehr unterscheiden), machen es glücklich und zerstören dadurch aber auch sein Leben.
    (den Rest nicht lesen, wenn ihr selbst noch versuchen möchtet, das Gedicht zu interpretieren ).
    Stimmt, eigentlich wollte ich etwas anderes damit ausdrücken bzw. habe es versucht. Wir lesen in der Schule gerade "Der Sandmann" von E.T.A. Hoffmann. Bei diesem Buch kann man zeitweise nicht genau sagen, ob das Geschehen sich in der Fantasie oder Realität abspielt. Darauf wollte ich anspielen. Auf Menschen, die sich in der Fantasie verlieren, die aber nichts davon merken, weil ihre Fantasie und die Realität miteinander verschmelzen, ineinander verschwimmen, die Grenzen sich auflösen. Naja, das Thema habe ich versucht hier zu bearbeiten.

    Liebe Grüße ***sabsi***
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  6. #6
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    Hey

    Ich muss sagen, dass sich das Warten auf die Muse gelohnt hat
    Gefällt mir gut, bis auf eine Kleiningkeit, was ich persönlich in der Letzten Strophe ändern würde.

    Und zwar die Punktierung :

    Werden deine Wahrheit.
    machen dich glücklich.
    zerstören dein Leben!

    Ansonsten find ich es schön.
    Gerne gelesen und kommentiert.

    Schönen Gruß
    Benny

  7. #7
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    Hey Benny,

    freut mich sehr, dass es dir gefällt.
    Hmm habe mir lange über deinen Vorschlag Gedanken gemacht und werde es
    teilweise übernehmen Das passt dann noch besser zum Inhalt denke ich mal.
    *lächel* ich hab ja gesagt, sie war bestimmt mit deiner irgendwo in Urlaub.
    Und nachdem deine zu dir zurückgekehrt ist, hat sie sich gesagt "Dann doch
    lieber die Sabsi als allein hier zu hocken."

    Liebe Grüße ***sabsi***
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