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  1. #1
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    SchicksalsHaft

    Berühr mich nicht, mir graut vor deinen eisigkalten Händen,
    mit denen du wie Billigware mich betastest,
    mir Regeln aufzwingst, die du nur für mich verfasstest.
    Heut ist der Tag der Inventur von meinen Restbeständen.

    Sieh mich nicht an, es ekelt mich vor deinen geilen Blicken,
    die nichts mehr von mir übriglassen als die nackte Haut.
    Den Weg nach draußen, dachtest du, hast du mir längst verbaut.
    Mit deiner bloßen Gegenwart drohst du mich zu ersticken.

    Hast meine Kraft gesogen ohne Scham, wie eine Zecke,
    als Lasttier vor den vollgepackten Karren mich gespannt,
    bin jahrelang nur gegen Gitterstäbe angerannt.
    Mein freier Wille blieb in Staub getreten auf der Strecke.

    Die böse Aura um dich kann ich nun nicht mehr ertragen,
    da nimmst du dir als Geiseln die zwei hellen Lichtgestalten,
    ich seh sie winken und sich an den Händen halten
    und mir bleibt nur die Chance, die Tür von außen zuzuschlagen.

    Du stopftest reichlich Zuckerbrot in ihre kleinen Münder,
    die Peitsche hinter deinem Rücken können sie nicht sehn,
    du köderst sie mit Lügen, die sie jetzt noch nicht verstehn,
    nutzt sie wie eine Waffe gegen mich - die eig'nen Kinder.

    Hast meine Zelte abgebrannt, die Brücken eingerissen,
    hältst fest mit aller Macht das mir so teure Unterpfand.
    Ich ahnte nicht, daß mir ein Teufel gegenüberstand,
    doch dieser feige Sieg gereicht dir nicht zum Ruhekissen.

    Noch spinnst du deine Fäden ungestraft um dein Verbrechen,
    aus deinen Augen lacht Triumph und dreistes Grinsen.
    Bezahlen wirst du dafür - Zins und Zinseszinsen.
    Ich hole mir zurück, was Mein. Nimm das als mein Versprechen.
    Geändert von Lailany (06.02.2009 um 09:52 Uhr)

  2. #2
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    Hallo Lailany,

    fein, dass du zurück bist und dann noch dazu mit so einem gewaltigen Werk
    Mir scheint, es riecht nach Abrechnung - oder (berechtigte) Rache...

    Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Beim Lesen läuft es mir eiskalt über den Rücken.
    So eine Behandlung, wie dein LI erfahren musste, wünscht man ja seinem ärgsten Feind nicht...

    In gewohnt perfekter Art und Weise, was Wortsetzung und Reime angeht, präsentierst du uns diesen Siebenstropher.

    Ich hab ihn gern gelesen und staune immer wieder über deine Wortgewandtheit.

    Lieben Gruß,
    katzi
    Nickänderung: supikatzi wurde zu Chavali


    ~WÖRTERWUNDERTÜTE~

    Werkeverzeichnis (unvollständig - ruft nach Aktualisierung): Katzenspuren

    ©
    auf alle meine Texte!

  3. #3
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    Liebe L.,
    meine Güte, was für ein Gedicht! Ich bin begeistert. Kannst Du Dich noch an Stefanie Wergers "Stoark wie a Felsen" erinnern? Obwohl dieser Text ganz ein anderer ist, so hat mich das gleich an den Song erinnert. Tolle Wortwahl und inhaltlich wohl überlegt. Du hast mich überzeugt mit Deinem Werk,
    al cori



    geh, ich kann das nicht mit den "links" setzen.


    also, werbung, hier und so... schaut euch meine werke der letzten monate, nicht jahre an. besser. glaubt mir. thanx!


  4. #4
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    ach, liebe eva,
    bin zunächst mal wieder hin und weg: fantastisch gut dein sprachgefühl, die intensität und genauigkeit der bilder!
    grauenhaft, welche teufel der teuflische spätkapitalismus kreiert - anders kann ich mir dieses vater/mannverhalten nicht erklären.
    bei dem muss der boden komplett eingekracht sein, dass er sogar die kinder missbraucht, um einen letzten halt zu finden, um seine lebensbilanz noch irgendwie zurecht zu zwirbeln...
    liebe grüße
    dein fan
    norbert
    vom anderen ende, sprich vom arsch der welt...

  5. #5
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    Hallo...meine lieben treuen Leser!

    Liebe supikatzi

    Du superschnelles Samtpfotentier ...wie schaffst Du es nur immer, die Erste zu sein?...lach...Du hast wohl ein paar ganz besondere Barthaare dafür als Sensoren...

    Herzlichen Dank für Deinen tollen Kommentar, das Lob und für's Mitfühlen mit meinem lyr.Ich.

    Liebe Waldgiraffe

    Och, cori...ich kann mich noch immer nicht richtig mit Deinem neuen Nick anfreunden...lach...mir fallen da so spontan ein paar Adjektive ein: die reportierende, langbeinige, gefleckte Steppenasylantin (derzeitiger Aufenthalt Wien)...mit dem langen Hals und den sanften Augen..
    naja, zugegeben...alle diese Attribute das hat schon was

    Auch Dir, lieben Dank für Deinen so uneingeschränkt positiven Kommentar.

    Liebes Ruhrpottmädel Nicole

    Du siehst, ich hab mir mein Versprechen umgehend zu Herzen genommen und mir die Nacht um die Ohren geschlagen, um die diversen herumliegenden Satzfragmente zu einem Dings zusammenzubasteln.
    Es wurde etwas länger als geplant, aber Eure bisher positiven Reaktionen verraten mir, daß es Euch nicht gelangweilt hat.

    Ich fülle mir mit soviel Lob gleich mehrere Gläser..lach...davon kann man ja richtig benebelt werden...wie schön .
    Vielen Dank dafür!

    Lieber norbert

    Es ist mir immer eine besondere Freude, Dich mit so einem lobenden feedback bei meinen Dingsern zu lesen.
    Ich bedanke mich herzlichst dafür!

    Wie recht Du hast mit Deinen Worten zum Inhalt. Und das Schlimme ist, solche Ungeheuer gibt es tatsächlich.

    Hey, im Moment sind wir am selben Arsch der Welt...sprich, ich bin auf der selben Seite der Kugel. Aber hoffentlich für nicht allzulange.

    Euch allen ganz liebe Grüße
    Lailany

  6. #6
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    Jessas! D a s ist aber mal ein g u t e s Gedicht!!!
    Sehr bedrückend, eindrucksvoll, - Wut, Schmerz und Leid in Verse gegossen, eingraviert!!!
    Gehört in einen Gedichtband!!
    Einzig mit dem "gesaugt" hab ich Schwierigkeiten (saugen, sog, gesogen):
    "Hast ohne Scham an meiner Kraft gesogen gleich der Zecke "
    wird dann wohl mit dem Versmaß nicht hinkommen.. schade.
    Aber , an Deiner Stelle, würd ich mir was überlegen, um das Gedicht
    p e r f ek t
    zu machen (dazu fehlt nicht viel!).

    LG Acomas

  7. #7
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    Hallo Acomas!

    Wow...so ein großes Lob...da bin ich jetzt geplättet...und das kleine Dichterherz hüpft dick aufgeplustert meterhoch

    Zum Kritikpunkt:
    hm..ich war der festen Meinung, daß es auch 'saugen...saugte...gesaugt' heißen darf.
    Ist dem nicht so? Grübel ...ich werd wohl gleich bei Wiki nachschlagen (falls ich das jemals auf Anhieb schaffe.. )
    Wenn Du recht hast, werd ich mir selbstverständlich was einfallen lassen, das zu korrigieren.

    Ich bedanke mich ganz herzlich für den Kommentar und den Fehlerhinweis.

    Schönes WE und liebe Grüße
    von Lailany

  8. #8
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    Liebe Lailany,
    ich habe relativ oft und evtl. leichtfertig zugegeben, dass ich die ganz traurigen Gedichte besonders mag. Dieses erschlägt mich in Qualität und Aussage.
    Das lyr.Ich ist stark, gefestigt - sonst wäre es solcher Worte und Betrachtung nicht fähig.
    Fast hätte ich ausgerufen: "Ja, gibt es denn so etwas?"
    Doch, sogar noch Schlimmeres.
    Das Versprechen des lyr.Ich geht in Erfühllung und zwar aus einem noch anderen Grunde:
    Das Schicksal wird von selbst zuschlagen. Was wir anderen gedanklich und mit Taten antuen, kommt immer auf uns selbst zurück. Das gilt für das Gute wie auch für das Böse.
    Außerdem wachsen die zwei "Lichtgestalten" (ich denke an Kinder) heran. Sie werden einmal frei von Angst erkennen.
    Jedoch, ich will mich nicht in den Grausamkeiten "suhlen", sondern ganz ganz doll dein gut, sehr gut umgesetztes Gedicht loben.
    Ich werde es noch oft lesen.
    Liebe Grüße
    Dana
    Die Seele ist kein Wasser, dessen Tiefe gemessen werden kann. (ind. Sprichwort)

    - Ich bin umgezogen. Meine neue Zuhause-Seite ist in meinem Profil zu finden -

  9. #9
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    Smile super

    liebe lailany

    ich finde dies ein sehr gelungenes Gedicht! Es beschriebt die Situation einer Ehe sehr gut also einer unglüclichen lachtz

    hab sowas in der art selber erlebt und deine Zeilen sprechen mir oft aus der seele.

    ich bin mir relativ sicher das saugte auch geht...kenn eigentlich auch nur saugen denk kommt drauf an was der wortursprung ist aber schau gern nochmal genauer nach

    weiter so
    lieb drück
    dein engelchen kati
    Wenn du denkst ich lieb’ dich nicht,
    ich treib mit dir nur Scherz,
    dann zünde ein Laternchen an
    und leuchte mir ins Herz!


    Ein Mensch, der aus Liebe handelt, gibt alles, was er hat, ohne etwas dafür zu erwarten.

  10. #10
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    Liebe Dana!

    Ganz herzlichen Dank für Deinen einfühlsamen Kommentar.
    Leider gibt es Menschen, die vor nichts, absolut gar nichts zurückschrecken, um ihr eigenes Ego aufzupolieren.
    Und genauso schlimm ist die entsetzliche Erkenntnis des zu Naiven, in diesem Fall meinem lyrIchs, welches sich offensichtlich nicht vorstellen konnte, daß jemand wirklich zu Allem fähig ist.
    Die Hoffnung bleibt jedoch, daß des 'Schicksals Haft' irgendwann auch auf der Gegenseite zuschlägt.
    What goes around, comes around...es wäre nur gerecht.

    Liebes Engelchen Kati!

    Ich möchte Dich erstmal im Forum willkommen heißen und weiters ganz herzlich in meinem Faden begrüßen.

    Wenn Du Dich in meinem Gedicht wiederfinden konntest, es Dir in die und aus der Seele gesprochen hat, hab ich mein Ziel als Schreiberin erreicht und Du sprichst mir mit diesen Worten eines der schönsten Komplimente aus.

    Ich bedanke mich bei Euch beiden für die tollen lobenden Kommentare.
    Sie gehen runter wie guter Wein und legen sich wie Balsam auf die Dichterseele.

    Ganz liebe Grüße und ein schönes WE
    von Lailany
    Geändert von Lailany (16.09.2007 um 09:43 Uhr)

  11. #11
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    Red face

    liebste Lailany

    danke für diese wundervollen worte zum willkommen hier. ja bin noch recht neu unter den Schreibern und mit viel schicksalhafter trauer gesegnet. ein paar gedichte ja schon hier hab..... aber schriebe erst seit rund 14 tagen kannalso keine fachlichen kommentare geben und nur sgaen was mir einfällt. dein gedicht bewegt mich sehr und lässt mcih seit ich es gelesen habe vorhin nciht mehr los. ja es gibt erlebtes wieder und hatte vorhin sogar ein paar tränen in den augen .....

    danke dir und lieb drück
    dein engelchen kati
    Wenn du denkst ich lieb’ dich nicht,
    ich treib mit dir nur Scherz,
    dann zünde ein Laternchen an
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  12. #12
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    Liebes Engelchen!

    Danke für Deinen nochmaligen Besuch in meinem Faden.

    Es ist nicht immer so wichtig, sachliche Kommentare zu bekommen.
    Unsere Ergüsse sollen ja vor allem fesseln, berühren, zum Lachen bringen, schockieren...was auch immer...aber in jedem Fall dem Leser etwas vermitteln.
    Ich bringe in meine Werke immer meine ganz ureigenen Stimmungslagen ein, das kann ein Zeitungsbericht oder eine Dokumentation im TV sein, die mich aufwühlen und gedanklich tief beschäftigen.
    Die meisten meiner Dingser sind jedoch aus meinem Leben gegriffen und die Poesie hilft mir, Geschehnisse zu verarbeiten und die wilden, wirren Gedanken und Emotionen in Worte zu fassen, die für mich selbst dann greifbar werden und leichter zu ordnen sind.
    Meine Werke geben viel Privates preis. Damit hatte ich am Anfang so meine Probleme, ich war unsicher, ob das überhaupt angebracht ist.
    Die vielen positiven Reaktionen darauf jedoch zeigen mir, daß genau das beim Leser ankommt, der offensichtlich die Ehrlichkeit und Offenheit spürt, sich angesprochen fühlt und manche sagen, so wie Du: 'das kenn ich, Ähnliches habe ich auch schon erlebt'.
    Das wiederum ist für mich, wie schon bei meiner ersten Antwort an Dich erwähnt, der schönste Lohn - zurückzubekommen, was ich eingebracht habe.

    Konstruktive Kommentare und Kritiken sind mir persönlich ebenfalls sehr willkommen, zeigen sie mir doch Schwachstellen oder Fehler auf, die ich betriebsblind beim Schreiben übersehen hab.
    Bin ich mir von vornherein wo unsicher, weiß ich, wo ich Hilfe und Rat finde und erbitte sie mir von den diversen Fachleuten hier.
    Jeder hier ist mehr als bereit, zu helfen, wenn er sieht, daß sich jemand bemüht und lernen will.
    Der begründeten Kritiken der vielen hilfreichen, fortgeschritteneren Usern hier habe ich es zu verdanken, daß ich weitergekommen bin in meinem Schaffen.
    Ich kanns nicht oft genug betonen, wie gut dieses Forum für Dichterneulinge ist, sofern sie überhaupt wollen, daß ihnen jemand ihre Schwächen aufzeigt.
    Es passiert oft genug, daß eine ausführliche Kritik schroff abgebügelt wird, bloß weil sie negativ ausfällt.
    Daher frage ich persönlich jetzt immer vorher nach, ob jemand Hilfe will, bevor ich mich zu einem ausführlichen Kommentar hinsetze. Das ist nämlich ziemlich zeitaufwändig und erfordert volle Konzentration.

    Wenn Du daran interessiert bist, oder sonst irgendwelche Fragen hast, kannst Du mich gerne via PN anschreiben.

    Nochmals ein liebes Dankeschön für Deine Rückmeldung!

    Herzliche Grüße
    von Lailany
    Geändert von Lailany (16.09.2007 um 09:44 Uhr)

  13. #13
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    Smile danke

    liebe lailana ganz ganz lieben dank für die warmen worte ja auch ich freu mcih über kritik wie lob bekomm ihn aber nich wirklich hier nur wenig alle lesen meine gedichte aber schrieben tut kaum einer....... sind aber auch nciht sonderlich gut dnek cih.......klar schrieb dir gern mal pn würd mcih freuen wenn mal lust hast kannst ja meine fäden mal besuchen sind schon einige hier schrieb ja ersts eit zwei wochen..........naja mal sehen bestimmt noch besser werd mach das aber geanu wie du ich lass einfach meien seele fließen die form kommt dann von alleine........

    bis bald und noch viele schöne stunden des schreibens
    dein engelchen kati
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    ich treib mit dir nur Scherz,
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  14. #14
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    Liebe Lailany:

    Bei Werken wie diesen ist mir die Realität nur zu plastisch vor Augen,
    sodaß mir die Schönheit des Gedichtes zumeist abhanden kommt.
    Aufwühlend -ist daher das einzige, das ich hier (wohl vorschnell) dazu kommentieren kann.
    Ich hoffe Dich damit nicht zu enttäuschen, denn letzlich ist der Effekt nur zu deutlich durchgedrungen...
    mit aller Liebe Dein firefly!

  15. #15
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    Hallo Lailany,
    die Umsetzung und der Inhalt rechtfertigen die Länge deines Gedichtes. Ich freue mich, dass ich es gefunden habe. Du hast eine kraftvolle, bildhafte Sprache für diese leider auch noch heute aktuelle Thematik gewählt.

    Krähe

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