Thema: Voyeur

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    Lightbulb Voyeur

    Shana blinzelte als sich das Sonnenlicht durch ihre Fenster ins Schlafzimmer schlich. Ihre Müdigkeit wollte noch nicht gehen, aber sie konnte nicht im Hellen weiter schlafen. Eigentlich wollte sie gestern auch nicht so lange bleiben. Diese ständigen Parties ermüdeten und langweilten sie zunehmendst. Die Leute waren immer jünger und immer besoffener.
    Aber gestern war auch ER da!
    Jedes Mal, wenn sie John erblickte durchfuhr sie ein eisigzarter Hauch durch ihren Körper und hinterließ eine winzigkleine glückliche Spur. Er faszinierte sie bereits seit dem Augenblick, wo sie ihn bei ihrer besten Freundin Lisa das erstemal zu Gesicht bekam. Doch er sah sie damals nicht. Noch nicht einmal ein Hallo hatte er für Shana übrig!
    Somit traute sie sich einfach nicht ihn anzusprechen. Aber dann wiederum verschlang sie ihn mit heißen Blicken und verfolgte ihn regelrecht, wenn er zufällig in ihren Blickwinkel kam.


    So wie gestern...


    Je länger die Party wurde, umso strenger verfolgte sie ihn mit ihren stummen Blicken! Sie beobachtete John, wie er sich angeregt mit seinen Kumpels unterhielt, wie er dabei lächelte, wie er trank und sich danach über die Lippen leckte...
    Sie wünschte sich diese Lippen zu küssen, seine Zunge auf ihrer erhitzten Haut zu spüren und ...
    Aber das waren alles nur Schäume!
    Deshalb blieb Shana nichts weiter übrig als ihn weiter zu beobachten und davon zu träumen wie es wäre!
    Mit entsprechendem Abstand folgte sie John als er die Treppe zum zweiten Stockwerk hinaufging um dann in einem unbeobachteten und leeren Zimmer zu verschwinden. Zuerst wollte Shana auf ihn warten, um ihn endlich mal anzusprechen, aber dann sah sie, dass die Tür einen Spalt offen stand. Sie ging näher heran, bis sie seinen breiten muskulösen Rücken erblickte. Sein Sweatshirt, welches er zuvor anhatte, lag rechts neben auf dem Boden. Nun ging John zum Bett hinüber und lockerte dabei seinen Gürtel an seiner Hose. Er setzte sich gemütlich aufs Bett. Die Hände links und rechts von ihm abgestützt und die Beine leicht gespreizt.
    Aus dem Schatten des Zimmers trat auf einmal eine schwarzhaarige Schönheit hervor und schwang leicht ihre Hüften zur Musik, die von unten heraufkam, mit. Dabei glitt sie verführerisch mit ihren Händen am Körper entlang. Später ergriff sie ihren Top und zog es über den Kopf.
    Shana stand wie versteinert da und konnte sich nicht rühren, obwohl sie jetzt lieber weggelaufen wollte. Sie fühlte sich wie ein Eindringling, aber diese Szene erregte sie dermaßen, dass sie sich nicht traute sich davon abzuwenden.
    Während die ahnmutige Schöne weiterhin ihre schlanke Taille zur Musik schwang, wurden langsam auch ihr schwarzer Rock und der rote BH aus Spitze zum Opfer des schier unendlich quälenden Striptease....
    Geändert von Elidea (26.09.2007 um 13:08 Uhr)
    Den eigenen Tod stirbt man nur, mit dem Tod anderer muss man leben!

    Engel kann man nicht sehen, aber man kann trotzdem naben ihnen stehen!

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