1. #1
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    Vlielandsonett

    Vlielandsonett


    Der Moment hält mich umschlungen
    Bin in den Atem des Meeres eingetaucht
    Von Sternen und Brandung behaucht
    Hab ich Lieder in die Wogen gesungen

    In den Boden gräbt mein Fuß
    Sich fest und wird getragen
    Gedanken ins Leere sich wagen
    Das Rauschen ist von Gott ein Gruß

    Die Nacht will nicht enden
    Salzwasser weht vom Meer aufs Land
    Um in Dünen zu verenden

    Es ist beinah so, dass ich weine
    Neben meinen Spuren im Sand
    fehlen deine







    ___________________________________

    Gedicht bei einem spontanurlaub auf Vlieland entstanden, daher der Titel
    "Leise seitwärts schreitet eine zarte Weltallseele"-Joachim Ringelnatz

    Weltallpoesie findet ihr in der
    Seelenkammer

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  2. #2
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    Hallo Diechallenger,
    ich kenne die Erzählung, die du meinst. Allerdings hab ich beim Dichten da überhaupt nicht dran gedacht. Der Bezug zu Gott ist ja in S2V4 deutlich... Im letzten Vers des Gedichts habe ich an eine recht weltliche Person gedacht.

    Aber: Lyrik liegt im Auge des Betrachters und wenn du mehr aus meinem Gedicht machst, find ich das erstmal gut
    "Leise seitwärts schreitet eine zarte Weltallseele"-Joachim Ringelnatz

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