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  1. #46
    Sigmar Erics Guest
    @ all außer Novy:

    Ihr Lieben,

    bitte nehmt es nicht als Unhöflichkeit, wenn ich auf Eure Beiträge nicht eingehe. Wenn ich Novyskorp die Sachverhalte zu erläutern versuche und dabei zwischendurch noch auf Eure Antworten Bezug nehme, wird das Lesen für sie sehr mühsam - und sie ist ja die Hauptperson hier.

    Liebe Grüße!


    @ Novyskorp:

    Die Aufgabe war zunächst mal nicht das Umarbeiten, sondern nur das Xen.

    Deine Lösung ist gar nicht schlecht:

    Siehst du - wie die Blätter fallen?
    XxXxXxXx
    Genau. Du siehst: ein astreiner Trochäus!

    Hörst du - wie Stimm'n verhallen? (fehlt da net das die?)
    XxXxXxXx (is Stimm'n, jetzt betont oder unbetont zuerst?)
    Da ist ein X zuviel, nämlich das zweite große.
    So wie der Vers da steht, ist die Betonung:
    XxxXxXx
    "HÖRST du - wie STIMM'N verHALlen."

    Auch ich würde 'Stimm'n' als eine Silbe lesen - wenn das denn ginge. Über Wortverstümmelungen haben wir schon einmal gesprochen. Das hier ist ein Fall, wo es nicht funktioniert. 'm' und 'n' lassen sich hintereinander nicht aussprechen.
    Aber das war ja nicht die Frage.

    Weißt du - warum der Regen fällt?
    XxXxXxX X
    Würdest Du wirklich sagen:
    "WEIßT du WArum DER reGEN FÄLLT"? (Lies das laut! Lachen ist erlaubt! )

    Versuch's nochmal. Ich würde übrigens (wie Yaira)"warum" hier 'xX' aussprechen und nicht 'Xx'. Grundsätzlich ist dieses Wort aber flexibel.

    Weißt du - ob die Zeit anhält?
    XxXxXXx
    Ja. Zu dem Wort "anhält" haben Dir schon viele etwas gesagt. Aber die inhaltliche Überarbeitung ist ein anderes Thema.

    Aufgabe:
    Formuliere den 2. Vers ("Hörst Du") so um, daß der Trochäus stimmt.
    Den 3. Vers xe nocheinmal.

    (Stammsilbenbetonung bedeutet, daß die Silbe betont wird, die den Sinn des Wortes trägt. Man könnte ganz schlicht sagen: die interessante Silbe. Beispiele:
    Stimmen
    Xx
    Regen
    Xx
    Silbe
    Xx
    verhallen
    xXx (ver- und -en sagen Dir nichts darüber, was das Wort bedeutet. Mit "Hall" bist Du darüber informiert, worum es geht. Ist das leichter zu verstehen?)

  2. #47
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    huhu Sigmar
    Nein, ich sag nich was ich denke >.< sonst bekomm ich haue von dir >.<
    ich sags so "was würd ich nur ohne dich tun?!"


    "WEIßT du WArum DER reGEN FÄLLT"? (Lies das laut! Lachen ist erlaubt! )
    Ja, hast recht klingt sehr sehr komsich - aber ich hatte dir ja gestern schon gesagt musst das alles nur denken und denken kann ich nich so gut in hoch und tief >.< aber heut bin ich zuhause da kann ich ja wieder laut lesen

    Zu dem Wort "anhält" haben Dir schon viele etwas gesagt. Aber die inhaltliche Überarbeitung ist ein anderes Thema.
    Weißt du - ob die Zeit anhält?
    XxXxXxX (has neu geixt weil da 2 große waren)

    is es so besser:
    Weißt du - ob die Zeit still hält?
    XxXxXxX

    Stimmen
    Xx
    Regen
    Xx
    Silbe
    Xx
    Also die beispiele zu Stammsilbenbetonung versteh ich nich >.<
    aber das:

    verhallen
    xXx (ver- und -en sagen Dir nichts darüber, was das Wort bedeutet. Mit "Hall" bist Du darüber informiert, worum es geht. Ist das leichter zu verstehen?)
    heißt also bei der stammsilbenbetonung werden die Ausagekräftigenteile des Wortes betont also wärs bei versprochen die betonung bei sproch weil das aussagt das man etwas spricht? also xXx (versprochen)?

    Zu den Aufgaben:

    Aufgabe 1:
    Hörst du - Stimmen leis' verhallen?
    XxXxXxXx

    Aufgabe 2:
    Weißt du - warum der Regen fällt?
    XxxXxXxX

    Und ich glaub da raus soll ich auh ein Trochäus machen, stimmt der so:
    Weißt du - das der Regen fällt?
    XxXxXxX
    Geändert von Novyskorp (21.11.2007 um 21:28 Uhr)
    Mit freundlichen Grüßen
    Novyskorp
    *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
    In stiller Anteilnahme
    Du wolltest nicht mehr und keiner weis warum. Wir wissen nur, jetzt bist Du weg. Keiner kann sich erklären warum, wir hoffen nur das Du jetzt glücklich bist.
    Das F stand für Freude die Du uns gabst, Das R stand für Rückhalt, das A war die Anmut die hattest, das U für die Unschuld, das K für Dein können und das E stand für die Einfachheit.
    Flieg - Frauke, wohin Du willst, aber vergiss uns nicht.


  3. #48
    Sigmar Erics Guest
    Nein, ich sag nich was ich denke >.< sonst bekomm ich haue von dir >.<
    ich sags so "was würd ich nur ohne dich tun?!"
    Jeder kann hier sagen, was er denkt. Ich schlage keine Frauen (Männer übrigens auch nicht.
    Ohne mich würdest Du wahrscheinlich - Musik hören, oder Fernsehen, oder...
    Irgendetwas wirst Du schon mit Deiner Zeit anfangen...

    Bleib ruhig hier, Metrik kannst Du ein ganzes Dichterleben lang gebrauchen.
    Weißt du - ob die Zeit anhält?
    XxXxXxX (has neu geixt weil da 2 große waren)

    is es so besser:
    Weißt du - ob die Zeit still hält?
    XxXxXxX
    Nun, so wäre es im Metrum gelesen. Das Wort 'anhält' wird dabei aber falsch betont.
    Hier zeigt sich der 'Leier-Effekt' besonders deutlich: ein Gedicht, das man im Metrum liest, wirkt einfach komisch, wenn die Wörter dabei entstellt werden.
    Die Zeile muß also neu gemacht werden. M.E. ist mit dem Anhalten der Zeit nichts zu retten. 'Still' müßte auch betont werden.
    (Oder sagst Du: "WEIßT du, OB die ZEIT still HÄLT"?)
    Es ist eigentlich nicht so schwer: lies den Vers, den Du entwirfst, laut, und höre Dir zu. Klingt es natürlich im Metrum, ist es gut.

    Verhallen und versprochen hast Du metrisch richtig erfaßt. Das Prinzip hast Du verstanden. Schau Dir diese Worte nochmals an:
    Stimmen
    Xx
    Regen
    Xx
    Silbe
    Xx
    Erkennst Du es nicht wieder?
    STIMmen
    REgen
    SILbe
    Die zweite Silbe ist eine Endung, die sich verändern kann, z.B. wenn das Wort eine andere Funktion im Satz hat. Vgl.: Der Regen war lang. Ich war des Regens überdrüssig. Was sich aber nicht verändert, ist 'Re-', denn das ist die Stammsilbe. Klar?


    Aufgabe 1:
    Hörst du - Stimmen leis' verhallen?
    XxXxXxXx

    Aufgabe 2:
    Weißt du - warum der Regen fällt?
    XxxXxXxX

    Und ich glaub da raus soll ich auh ein Trochäus machen, stimmt der so:
    Weißt du - das der Regen fällt?
    XxXxXxX
    A.1:
    A.2:
    A.3: metrisch
    Die Rechtschreibung stimmt nicht ganz:
    "Weißt du - daß (oder auch: dass) der Regen fällt?"
    Mit der Rechtschreibung solltest Du Dich ohnehin nebenher befassen. Lies viel! Schreibe gedruckte Texte ab. Ein Gedicht verliert sehr an Qualität, wenn viele Rechtschreibfehler drinstehen.


    Nächste Aufgabe:
    Dichte einen Zweizeiler. Der Inhalt ist egal, aber er muß sinnvoll sein. Das Metrum ist ein Trochäus, und in jedem der beiden Verse sollen genau fünf (5)
    Betonungen stehen. (Nebenbei, für Deine Vokabelliste: Betonung heißt unter Dichtern: 'Hebung', die nichtbetonte Silbe ist eine 'Senkung')

    XxXxXxXxXx
    XxXxXxXxXx

    Viel Spaß!

  4. #49
    zuckerschnäuzchen ist offline DroElfteEdeLyrikProstiStuTante
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    Zitat Zitat von Sigmar Erics
    Jeder kann hier sagen, was er denkt.
    kein kommentar und ich glaube da bin ich nicht mehr der einzigste der so denkt
    Oh,was das Verzeichnerisches?

    Für angehende Dichter und Kritiker Erste Schritte von Levampyre

  5. #50
    Sigmar Erics Guest
    Och, Mensch, Pringles, jetzt hör endlich auf!
    Wir haben das doch gerade untereinander besprochen!

    Diese Art von Beiträgen finde ich lästig, ja fast kindisch... und mit dem Thema des Fadens haben sie auch nichts zu tun.

    Vielleicht weniger sagen und mehr denken? Wie wäre das?


    EDIT 23:19 Uhr: Die Antwort von Pringles hierauf ist sachlich falsch, in allen Punkten. Ich bin dieses Streits müde...
    Geändert von Sigmar Erics (21.11.2007 um 23:20 Uhr)

  6. #51
    zuckerschnäuzchen ist offline DroElfteEdeLyrikProstiStuTante
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    besprochen? du hast mich deiner einträge und kommentare verwiesen, aber mach doch weiter, lass dich von mir nicht stören, ich gebe laut deiner aussage eh nur destruktives von mir, seltsam nur das du genau die selben worte nutzt wie ich dabei, alles was du sagst habe ich bereits eingängig erklärt nur kürzer in meinen vorposts in diesem faden
    bitte fahre fort, mich interessiert was du noch zu sagen hast
    und eine bitte, nutze deine worte, vielen dank
    glg pringles


    Zitat Zitat von Sigmar Erics
    Diese Art von Beiträgen finde ich lästig, ja fast kindisch... und mit dem Thema des Fadens haben sie auch nichts zu tun.

    Vielleicht weniger sagen und mehr denken? Wie wäre das?
    meine kommentare hatten bis dato stets mit dem faden zu tun waren aber nie erwünscht laut deiner aussage, novyskorp hatte nie ähnliches geäußert und da es ihr faden ist, dachte ich das meine kommentare hilfreich wären, nur du meintest sie wären es nicht, woher nimmst du dir die freiheit das für novyskorp zu entscheiden?

    dein satz ist sinnbefreit, er hebt sich selbst auf da er mit gegensätzlichkeiten gespickt ist
    ich habe stets gedacht und geschrieben, doch das wurde durch dich unterbunden, denn von deiner seite her sind meine kommentare unerwünscht, fälschlich und jetzt auch noch lästig
    aber dennoch habe ich laut dir das recht zu sagen was ich denke
    von mir kommt jetzt nichts hilfreiches mehr, damit ist es schluss
    aber auch sonstigen kommentar werde ich mir sparen und auf weiteres gehe ich nicht mehr ein

    auf die frage hin was novyskorp wohl ohne dich tun würde kann ich nur sagen, vermutlich würde sie das dichten lernen so wie sie es sich wünscht, dazu müsste sie aber auch gerne mal in anderer leute beiträge schauen und sich ins forum einklinken und nicht nur auf ihre eigenen gedichte verharren und auf das beste hoffen, nur ein kleiner tipp am rande
    glg pringles

    edit: es wäre schön wenn ihr alle weiteren dinge per pn klären würdet da sie nicht für die öffentlichkeit gedacht sind und somit auch niemand dazwischen funken kann
    Geändert von zuckerschnäuzchen (21.11.2007 um 23:37 Uhr)
    Oh,was das Verzeichnerisches?

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  7. #52
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    Zitat Zitat von Sigmar Erics
    Jeder kann hier sagen, was er denkt. Ich schlage keine Frauen (Männer übrigens auch nicht.
    Ohne mich würdest Du wahrscheinlich - Musik hören, oder Fernsehen, oder...
    Irgendetwas wirst Du schon mit Deiner Zeit anfangen...
    xD ich wollt aber sagen Sigmar ich liebe dich - aber habs mir vergniffen xD sonst denkst du wieder sonstwas >.<

    Nun, so wäre es im Metrum gelesen. Das Wort 'anhält' wird dabei aber falsch betont.
    Hier zeigt sich der 'Leier-Effekt' besonders deutlich: ein Gedicht, das man im Metrum liest, wirkt einfach komisch, wenn die Wörter dabei entstellt werden.
    Die Zeile muß also neu gemacht werden. M.E. ist mit dem Anhalten der Zeit nichts zu retten. 'Still' müßte auch betont werden.
    (Oder sagst Du: "WEIßT du, OB die ZEIT still HÄLT"?)
    Es ist eigentlich nicht so schwer: lies den Vers, den Du entwirfst, laut, und höre Dir zu. Klingt es natürlich im Metrum, ist es gut.
    ich beton das still aber nich habs jetzt 10 mal laut gesagt und bei mir is es immer unbetont

    Erkennst Du es nicht wieder?
    STIMmen
    REgen
    SILbe
    Die zweite Silbe ist eine Endung, die sich verändern kann, z.B. wenn das Wort eine andere Funktion im Satz hat. Vgl.: Der Regen war lang. Ich war des Regens überdrüssig. Was sich aber nicht verändert, ist 'Re-', denn das ist die Stammsilbe. Klar?
    stimmt wenn ich mir das so angugg ok alsoo immer wenn in einem Wort ein Aussage drin ist dann ist diese betont. und wenn eine Silbe endhalten ist die sich nicht ändert dann ist diese betont

    A.1:
    A.2:
    heißt das du bist zufrieden damit? ^^

    A.3: metrisch
    Die Rechtschreibung stimmt nicht ganz:
    "Weißt du - daß (oder auch: dass) der Regen fällt?"
    Mit der Rechtschreibung solltest Du Dich ohnehin nebenher befassen. Lies viel! Schreibe gedruckte Texte ab. Ein Gedicht verliert sehr an Qualität, wenn viele Rechtschreibfehler drinstehen.
    ja die rechtschreibung ich lese viel nd ich darf regelmäßig tonnen abschreiben bis mir die finger glühen... reicht das net?

    Nächste Aufgabe:
    Dichte einen Zweizeiler. Der Inhalt ist egal, aber er muß sinnvoll sein. Das Metrum ist ein Trochäus, und in jedem der beiden Verse sollen genau fünf (5)
    Betonungen stehen. (Nebenbei, für Deine Vokabelliste: Betonung heißt unter Dichtern: 'Hebung', die nichtbetonte Silbe ist eine 'Senkung')

    XxXxXxXxXx
    XxXxXxXxXx
    das mit hebung und senkung weiß ich und du willst ein 5hebigen trochäus gelle, so heißt das...

    ok ich überleg mir was feines


    EDIT:

    Zitat Zitat von Pringles
    auf die frage hin was novyskorp wohl ohne dich tun würde kann ich nur sagen, vermutlich würde sie das dichten lernen so wie sie es sich wünscht, dazu müsste sie aber auch gerne mal in anderer leute beiträge schauen und sich ins forum einklinken und nicht nur auf ihre eigenen gedichte verharren und auf das beste hoffen, nur ein kleiner tipp am rande
    ich habe meine Gründe das ich nur hier schreibe und ich nur auf meine gedichte schaue - ich lerne nunmal eher an sachen die ICH geschrieben habe und nicht an fremden texten, an denen lerne ich erst wenn ich überhaupt verstanden hab um was es im GANZEN geht. Das ich nur heir reins chaue hängt damit zusammen das ich ganz wirr werde wenn ich 10 texte lese und alle erklären es anders und in meinem kopf kommt nur Chinesisch an - aus dem Grund gibts den Thread aus dem Grund hilft mir Sigmar, klar nehem ich gern hilfe von anderen an, aber der Hauterklärer sollte einer sein (max. 2 und den 2. habe ich bereits auch wenn er hier drin nichts postet, da er es mir über icq erklärt wenn ich was 0 von euren texten evrsteh).

    Desweiteren find ich es unangebracht das man sich öffentlich so schief bespricht, ja ok jeder hat seine Meinung aber die kann man Konstruktiv äußern. Man kann "Du arschloch" und "Sie arschloch" sagen ich bevorzuge das Sie arschloch, da trägt noch ein funken anstand in sich und der andere fühlt sich immer noch als Mensch und er weiß man achtet ihn trotzdem - so das mal dazu...
    wenn ihr also weiter euch so auslassen wollt dann amcht dies doch Privat, was geht es "fremde" menschen an das ihr ein "kleines" verständigungs problem habt? ich danke euch.
    Geändert von Novyskorp (21.11.2007 um 23:46 Uhr)
    Mit freundlichen Grüßen
    Novyskorp
    *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
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    Du wolltest nicht mehr und keiner weis warum. Wir wissen nur, jetzt bist Du weg. Keiner kann sich erklären warum, wir hoffen nur das Du jetzt glücklich bist.
    Das F stand für Freude die Du uns gabst, Das R stand für Rückhalt, das A war die Anmut die hattest, das U für die Unschuld, das K für Dein können und das E stand für die Einfachheit.
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  8. #53
    Registriert seit
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    ÄÄÄÄHM.... du? Sigmar?

    ich glaub ich hab ein Problem betont anzufangen... oder so...
    zumindest in der 2. Zeile... gugg mal...

    XxXxXxXxX
    Stille, herrscht in Deinen Augen - klar.
    schaust zurück - dort hin zum Altar
    XxxXxXxXx wenn das richtig geixt is is es auch kein trochäus mehr *seuftz

    abgesehn davon das es beschissen klingt, hab ich meine Probleme mit Wörtern zu beginnen die Betont anfangen und dann irgendwie nen sinn dort rein zu bekommen und was mir grad schwer fällt, so nen doch recht langen trochäus zu schreiben, mir fällt immer nur recht kurzes ein...
    Mit freundlichen Grüßen
    Novyskorp
    *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
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    Du wolltest nicht mehr und keiner weis warum. Wir wissen nur, jetzt bist Du weg. Keiner kann sich erklären warum, wir hoffen nur das Du jetzt glücklich bist.
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  9. #54
    Sigmar Erics Guest
    "schaust zurück"
    kann man verschieden betonen.

    Die naheliegendste Form (wenn die Worte für sich stehen) wäre:
    XxX
    SCHAUST zuRÜCK.

    Wenn Du mit einer Senkung fortsetzt (z.B. einem unwichtigen Wörtchen wie 'in' oder 'nach'), geht der Trochäus glatt durch.

    Ja, der Trochäus ist ein kleines bißchen schwieriger als der Jambus. Aber den kannst Du ja im Prinzip. Hast den Jambus an dem Kampfgedicht schon überarbeitet?

    Gut, wir können es für den Anfang kürzer machen, also auf vier Hebungen. (Dann kannst Du auch das angehängte 'klar' weglassen.)

    Nächster Versuch?

  10. #55
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    Zitat Zitat von Sigmar Erics
    "schaust zurück"
    kann man verschieden betonen.

    Die naheliegendste Form (wenn die Worte für sich stehen) wäre:
    XxX
    SCHAUST zuRÜCK.

    Wenn Du mit einer Senkung fortsetzt (z.B. einem unwichtigen Wörtchen wie 'in' oder 'nach'), geht der Trochäus glatt durch.

    Ja, der Trochäus ist ein kleines bißchen schwieriger als der Jambus. Aber den kannst Du ja im Prinzip. Hast den Jambus an dem Kampfgedicht schon überarbeitet?

    Gut, wir können es für den Anfang kürzer machen, also auf vier Hebungen. (Dann kannst Du auch das angehängte 'klar' weglassen.)

    Nächster Versuch?
    Nach laaaaaaaaaanger denk pause kam jetzt das raus >.< :
    XxXxXxX
    Stille herrscht in Seinem Blick
    schaut zurück zu seinem Strick
    XxXxXxX

    is das so auch ein trochäus?

    Hab das im Kapfgedicht noch nicht bearbeitet, da ich net weiß was ich alles bearbeiten muss das es Metrisch is....
    Mit freundlichen Grüßen
    Novyskorp
    *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
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  11. #56
    Sigmar Erics Guest
    Metrisch bestens, im sprachlichen Ausdruck noch entwicklungsfähig. Das ist aber nicht das Thema. Die Entwicklung des Sprachgefühls dauert auch längere Zeit.

    Deine Frage gibt mir Gelegenheit, Dir das mit den Kadenzen zu erklären.

    Stille herrscht in seinem Blick
    (Achtung: Kleinschreibung!)

    endet auf einer Hebung.
    XxXxXxX
    Das nennt man: männliche Kadenz (frag mich nicht warum!)


    Das Gegenteil ist die weibliche Kadenz:

    Hörst Du Stimmen leis verhallen
    XxXxXxXx

    Nach der letzten Hebung kommt noch eine Senkung.

    Am Versende: 'Xx' heißt weiblich, 'X' heißt männlich. Es gibt noch andere Wörter dafür, aber das ist erstmal nicht so wichtig.

    Auf Deine Frage: es ist egal, welche Kadenz Du gebrauchst. Das Metrum ist davon unabhängig. Dein Vers ist ein klarer Trochäus.

    Nun gut, dann ist die nächste, große Aufgabe: geh in Deinen Gedichtfaden und xe die Strophen durch. Sag mir, was Dir auffällt (erstmal ohne Korrektur).


    Schlaf gut!

    Liebe Grüße,
    Sigmar

  12. #57
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    Welchen Gedichtsfaden meinst du? Meinst du das Herstgedicht?

    ok also ist eine Kadenz die Silbe die am Ende steht, endweder unbetont [langsam Xs(weiblich)] oder Betont [Bus X(männlich)]
    Mit freundlichen Grüßen
    Novyskorp
    *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
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  13. #58
    Registriert seit
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    hmmm....
    wenn sich der Satz:
    Nun gut, dann ist die nächste, große Aufgabe: geh in Deinen Gedichtfaden und xe die Strophen durch. Sag mir, was Dir auffällt (erstmal ohne Korrektur).
    darauf bezieht:
    Hab das im Kapfgedicht noch nicht bearbeitet, da ich net weiß was ich alles bearbeiten muss das es Metrisch is....
    meinst dud ann ich soll das Kampfgedicht nochmal ixen? das hatte ich doch schon aber ok nochmal vllt fällt mir ja dann selber auf was ich falsch geixt habe

    - Jambus
    xXxXxXx
    Im Kampf erprobte Waffen-

    - Trochäus
    XxXxXxXx
    sieh die Wunden, wie sie klaffen.

    - Trochäus
    XxXxXxX
    Stehts das Messer in der Hand-

    - ???
    xXxXxXxxX
    und unter einem erbebt das Land.

    -Trochäus
    XxXxXxXx
    Tränen auf die Erde fallen-

    - Jambus
    xXxXxXxXx
    und Stimmen wie ein Echo hallen.

    - Jambus
    xXxXxXxXx
    Der Wind bläßt sanft in frische Wunden-

    -Jambus
    xXxXxXxXx
    Der Körper ganz und gar geschunden.

    - ???
    xXxxXxXxxX
    Die ewige Stille wartet schon lang-

    - ???
    XxxXxxXxX
    leise die Stimme im Wind erklang.

    OK was sehe ich - es is nen Mix von allem >.< das is weder das eine noch das andere >.< klinge es jetzt besser wenn alles im Jambus steht oder alles im Trochäus?
    *mel testen geh und dann dort poste*
    Mit freundlichen Grüßen
    Novyskorp
    *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
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  14. #59
    Sigmar Erics Guest
    Liebe Novyskorp,

    Deine Lösungen sind fast alle richtig und zeigen mir, daß Du das Prinzip mit Hebung und Senkung beherrschst.

    Einen kleinen Fehler gibt es in diesem Vers:

    xXxXxXxxX
    und unter einem erbebt das Land.
    Du sagst bestimmt nicht:
    und UNter EInem ERbebt das LAND, sondern
    und UNter EInem erBEBT das LAND, folglich
    xXxXxxXxX.

    Im Ergebnis kommt es aber auf das Gleiche hinaus: der Vers ist metrisch uneinheitlich. Dies gilt auch für das Gedicht allgemein. Damit verwirrst Du aber einen Leser, der Deine Sprechmelodie nicht im Kopf hat. Das Metrum ist auch dazu da, dem Leser Orientierung zu geben. Es liest sich leicht und angenehm, wenn es regelmäßig ist.

    Um Mißverständnisse zu vermeiden: natürlich kann man damit spielen und das Metrum wechseln. Dies wird aber von einem sensiblen Leser stets im ersten Moment als Irritation empfunden. Ich mache das nur, wenn ich etwas Inhaltliches damit verdeutlichen will. Du solltest, meiner Meinung nach, erstmal üben, ein Metrum in einem Text durchzuhalten.

    Da der Jambus im Deutschen einfacher zu realisieren ist, schlage ich vor, das ganze Gedicht in einen Jambus zu bringen. Daran kannst Du nebenbei arbeiten.

    Ich will die Fragezeichen für die Schlußverse gerne aufgreifen und Dir das nächste Metrum vorstellen: den Daktylus. Er lautet: XxxXxxXxxXxx...d.h. immer eine Hebung und zwei Senkungen.

    XxxXxxXxX
    leise die Stimme im Wind erklang.
    ist fast ein Daktylus. Um ihn vollkommen zu machen, müßte noch eine Senkung vor 'erklang' eingesetzt werden. Die einfachste Möglichkeit:
    "leise die Stimme im Winde erklang."

    'Winde' sagt man heute zwar im Alltag nicht mehr, in der poetischen Hochsprache ist es aber normal.

    Mach bitte zwei Verse im Dakylus, die aus sinnvollen Sätzen bestehen.

    XxxXxxXxxX
    XxxXxxXxxX.

    Viel Spaß!

  15. #60
    Registriert seit
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    *meld* Herr Lehrer, Herr Lehrer , ich bin dafür noch paar Aufgaben für den Trochäus zu bekommen >.< hab ihn zwar verstanden ^^ aber an der Umsätzung hängts

    Werd die Aufgabe aber machen - sobald ich heut zu Hause bin

    *schnell noch was abtippen muss* - TSCHÜÜÜÜSSSSS
    Mit freundlichen Grüßen
    Novyskorp
    *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
    In stiller Anteilnahme
    Du wolltest nicht mehr und keiner weis warum. Wir wissen nur, jetzt bist Du weg. Keiner kann sich erklären warum, wir hoffen nur das Du jetzt glücklich bist.
    Das F stand für Freude die Du uns gabst, Das R stand für Rückhalt, das A war die Anmut die hattest, das U für die Unschuld, das K für Dein können und das E stand für die Einfachheit.
    Flieg - Frauke, wohin Du willst, aber vergiss uns nicht.


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