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    Michel. Eine Satire

    MICHEL. EINE SATIRE



    Die Marionetten sind:

    MICHEL, ein Geiger
    HAUSHERR, der Herr eines Hauses, in dem Michel residiert
    SÄUFER, ein Freund Michels
    MARIE, hat zusammen mit Michel eine Tochter
    UNBEKANNTER, der Freund Maries
    MALER
    WIRT
    BAUARBEITER
    BETTLER
    EIN WEISER
    EVA
    OBDACHLOSER






    „Denn was ihr denkt und tut, das ist zum Schreien“ – Erich Kästner












    KLEINGARTENANLAGE

    Nachts, Michel in einem Häuschen, der Hausherr im Vorgarten

    HAUSHERR. Nu mach hinne! Nimm alles was funkelt und nach Geld riecht! Los, los, los!
    MICHEL (kramt schleunigst). Sieh mal, wie viel Bücher die hier zu stehn haben.
    HAUSHERR. Wertlos! Maul halten und suchen.
    MICHEL (steckt Schmuck und Geld in sein gestrecktes Hemd).
    MICHEL. Sieh mal das Foto. Die ham Kinder. Dit wärn Schock. Dit jeht nich.
    HAUSHERR. Wie, dit jeht nicht? Scheiße, du Idiot, da hinten leuchtet’s. Mach hinne!
    MICHEL (schreckt heftig auf und verliert alles bis auf Kleinigkeiten). Keine Kinder! Alles, nur keine Kinder! Verdammt!
    HAUSHERR. Du hasts vermasselt! Ick hau ab!

    U-BAHNHOF

    Morgens, gedrängt. Michel auf der Geige spielend; ein abgelebter Säufer mit heiserer Stimme

    SÄUFER (singt).
    Einsam besetzt der Kapitän den Kahn
    Und einsam er-trinkt - der Kapitän im Wahn
    Denn Schluck um Schlucke treibt ´s ihn umher
    So schiebten jede Welle weiter auf ´s Meer…
    Naja, Michel. Du spielst ne jut, zu schnell. Und mehr Funkel hats da o ne jebracht. Aber ick tu au heut ne so klingen, mir jehts ne jut. Abends wenn ick so lieg und dös, da kommt die Welt und ick seh wie sie dreht und dreht und. Überall Gered und klingel und klopfen in der Zeit, Michel! Die Welt explusioniert, so schnell. Alles Zeitverschwendung! Und dann kommt die Trauer, Michel. Und alles kommt hoch und ick bekotz die Welt, sie kotzt me ja och an! Dann bin ick wieder ick und ick weiß wieder alles. Ick seh dann wieder die Welt, wie se kommt. - Aber sind auch die andern, Michel. Wennde denkst der heiratet, die duscht und sich jeder ankuckt im Spiegel, wenn der zur Arbeit marschiert und die stirbt, das jeborn wird. Und hier, hier laufen und laufen alle und abends läuft dir sojar die Träne davon und du denkst immer nur: die andern, Michel, die andern.
    MICHEL. Ja, so ist ´s.
    SÄUFER. Mensch, angst und bang is mir, wenn ick so schau. Die meisten hier ham doch keen Schimmer, wat ick den allet so erzähln könnt! – Jez hör do ma off zu säjen und hör ma die Welt! – Ach du bist doch zu blöde nur wat zu hörn, Idiot. – Hömma, Hömma, wies klingt. Mir gehts schon wieder so…
    MICHEL. Ja. So ist ´s.
    SÄUFER. Michel, es is frühs, jetz spiel leiser und langsam. Da wirste ja kirre. Immer ruhig mit Bedacht. – Nu erzähl do ma wat.
    MICHEL (spielt weiter).
    SÄUFER. Ah, da, wieder Spucke ins Feuer. Aber is no ne viel Funkel drin. Is frühs, Michel, frühs.

    VERLASSENES HAUS

    Nachts, Michel und der Hausherr

    MICHEL. Hier, der Rest, alles da jetz.
    HAUSHERR (isst ein Brötchen). Ah, aber beim nächsten Mal gleich alles. Komm hoch, du hast Zimmer vier. Das is wie du: eisig, sticke und verstaubt. Bello hat letztens anne Liege jepisst, aber hatn frischen Bezug. Lasse Scheibe zu, dit Ding is nur jeklebt, also schön de Pfoten davon! Alles klar?
    MICHEL. Jawohl -
    HAUSHERR. Die Bande is drüben im großen Raum. Wir gehen nacha alle noch bei de Kleingarten, kommste mit? Du klaust dann wieder.
    MICHEL. – Nein, ich muss nochma, spielen. Die Kleine hat Geburtstag.
    HAUSHERR. Ach, du bis do blöde wegen dem Balg!
    MICHEL. Ich muss.
    HASUHERR. Nu renn doch nich immer so! Das bringt da no um! Und iss was, du Knochenkalle!

    IM HAUSFLUR

    Morgens an einer Wohnungstür, Michel, Marie (verschlafen) und ein Unbekannter

    MICHEL (klingelt).
    MARIE. Ja, ach du Scheiße! (will die Tür zuschmeißen)
    MICHEL (klemmt seinen Fuß ein). Marie! – warte doch!
    MARIE. Boa, was willst du?!
    MICHEL. Hier, für die Kleine.
    MARIE (nimmt das Buch). Na samma bist du eigentlich völle atta? Du bis zum Scheißen zu blöde! Die Kleene is drei, du Trottel. Das bringt ihr ga nix!
    MICHEL. Ja, aber für später. Wennsis braucht.
    MARIE. Das abgewetzte Teil werd ich ihr bestimmt nich vorwerfen, nich von sonem Vadder! Gib lieber Geld, zahl was, arbeite, aber tu nich imma sone Scheiße!
    MICHEL. Und darf ich se sehn?
    MARIE. Du kannst das Maul halten und verschwinden!
    MICHEL. Isse nich da, ick hör se doch, mit wem spieltse denn?
    UNBEKANNTER. Mensch, die Bude wird kalt, wer nervt denn?!
    MARIE. Michel is hier, der will irgendwas!
    UNBEKANNTER (kommt mit der Kleinen im Arm). Was! Was will der denn?
    MICHEL. Nen Neuer. Hach, da isse!
    UNBEKANNTER. Hömma du verpisst dich jetz, aber zack zack, sonst jibts nen paar links rechts, capiché?!
    MICHEL. Das da gehört auch mir.
    UNBEKANTER. Gleich setztst was! Mach, dass du abzischst. Hier gehört dir nichts außer Dreck! Und machste nochma dat Maul auf, prügel ick da ne zweite Hasenscharte inne Fresse!

    U-BAHNHOF

    Am Nachmittag. Michel und der Säufer

    SÄUFER (singt).
    Ick bin die viel bekannte Zeiterscheinung
    Sie treffen mir an alle Orte an –
    Ick pfeife off die öffentliche Meinung
    Weil ick als Pöbel mir dit leisten kann.
    Ick bin die feinste von die feinen Nummern;
    Ick war schon in so manche Flittchen drin,
    Denn ob die Tafel oder nichts und hungern:
    Ick knie mir rin, ick knie mir richtig rin! …
    Michel, wat zitterst du denn so, dit versaut den schönen Takt. Ein guter Spieler verspielt sich nich. Mensch, du schwitzt ja als ob de ausm Regen kommst! Und dein Zappeln. Is wat?
    MICHEL. Ick steh zwölf Stunden, laufe vier am Tach, renne. Jahre!
    SÄUFER. Siehste, dit is jenau dit! Du bist schwach, Michel! Sieh ma an, ick bin einwanfrei. Grade Haltung, feste Stimme, rascher Gang. Michel, sieh mich an! So is dit, wenn man nüscht kann, außer nur rumdüdeln wie ihr Musikanten. Dir schmeißt doch eh keener wat in Hut. Sieh, nix, außer deins. Und dein Fieber is o no zu wenig. Hack dirs Bein ab und stinke mehr, dann lohnt sichs. Oder zeig die Rippchen wie de Juden nachm Krieg. Dann rollt der Rubel, Michel, dann rollta. - Und hol da nen Hund! Denn das Leben, ja, das is wie einer, Michel.
    (Eva kommt vorbei, hält, legt Geld in den Hut und beobachtet Michels Spiel für einen Augenblick)
    SÄUFER. Pah, dir hat ma eener anjehört und o no son geilet Teil. Die hat n paar hübsche Oschen und nen Arsch, Mensch da wirds ma weich umme Knie. Wie se läuft, die is läufig sach ick dir und bestimmt feucht wie Ölsardin. Da würd ick ja o ma ran!
    MICHEL (philosophisch). Da zieht das Leben Tach um Tach an eim vorbei und da hälts an und wartet und lächelt und verschwendet Zeit. Wert, das is Leben.
    SÄUFER. Denk, wegen den kannste hier stehn, du Komparse. (Pause) Michel, nen Schein, die hat nen Schein in Hut jemacht! Dabei passt do der Schein ne ins Zigeunerjeschäft. Du Raffke!
    MICHEL. Tja, aber das meiste is Scheingeschäft. (Packt ein)
    SÄUFER. Wat packste denn ein? Sind do no ne alle vorbei.
    MICHEL. Ich muss. Wissen wer das is.

    KASCHEMME

    Maler, Wirt, Bauarbeiter, Säufer und Michel

    MICHEL (sitzt und lauscht).
    MALER. Da war letztens son Bericht da gabs so Wetten wann jemand stirbt, Berühmte und so. Und da hat ne Mutter ihr Kind verwettet. Das hatte irgendn Krebs im Endstadium. Die Olle hat hundert Tausend gemacht. Sone Ideen musste ham!
    WIRT. Meine Alte brauch auch nur dit Kinderjeld. Der Rest is ejal. Mein Ältester hatte Glück. Seine Tusse hatte ne Todjeburt. Mensch, der war froh nich zu zahlen.
    BAUARBEITER. Und wir? Mindestlohn! Mindestlohn! Nix Mindestlohn, zwölf Stunden jeden Tach und das Geld reicht vorne und hinten nich! Selbst das Hungertuch is zu wenig!
    SÄUFER. Na die Divise is janz einfach: Hasten Euro parat, kommste in Europarat. Wer nix weiß, der bezahl mitm Leben. Und wer is schuld? Dat janze scheiß Pack von außen. Die Schotten müssen dicht jemacht werden, solln die do alle verrecken! Denkt jeder an sich, is an alle jedacht! Und Recht: Alle Kranken gleich tot machen. Richtig wäre tot! Und Glauben abschaffen! Das is alles Terror. Dat is doch allet krank! Et müsste sein wie bei de Nazis, die hams richtig gemacht!
    BAUARBEITER. Wie bei de Nazis.
    MICHEL (sieht Eva am Fenster vorbeilaufen). Da isse! Wie schön ihr Haar glänzt. Und die Beine. Du warst einkaufen, was du wohl hast. (Eva begrüßt einen Fremden) Wer is das? Was machst du da? Wohin gehst du? – Du Hure! Na warte.
    MALER. Was war das denn fürn Spinner?
    SÄUFER. Krank! Wie allet hier und überall! Die Welt is do verrückt, wer lebt hat Mut, Leute. So, mein Bier is alle. Lasst uns jegen ne Dönerbude pissen, auf das ´n Türke verreckt.
    WIRT. Oder ´n Ami fällt.

    VERLASSENES HAUS

    Nachts. Michel (erschöpft und außer Atem) und der Hausherr

    MICHEL. Ah! So, hier is alles. Stimmt so. (gibt dem Hausherren Geld)
    HAUSHERR. Du weißt do Michel: erst das Fressen und dann die Miete.
    MICHEL. Ach, hier, is aber nur ne Hälfte, ick hatte heut o no nüscht. (gibt dem Hausherren ein Stück belegtes Brötchen)
    HAUSHERR. Wat isn dit? Naja, Michel, ick drück man Auje zu. Aber lass die Späßchen in Zukunft, hast verstanden?
    MICHEL. Jawohl. Welches Zimmer ha icken?
    HAUSHERR. Warte, ick muss kiecken wat allet frei is, also jeh ma erstma oben offn Boden.

    DACHBODEN

    Michel und der Säufer

    MICHEL. Heut hab ick se den janzen Tach jesehn. Ick weiß jetz allet über sie. Sie heißt Eva. Und Essen warse heut mit sonem Yuppie janz chic. Jetanzt hamse beede zur Geige und dit war unser Lied. Naja, fast so. Aber ihr hats jefallen und wollte nich ma mehr aufhörn, is ja au schön. Weiter, weiter hatse glaub ick immer jesagt. Ick stand am Fenster, kann mir ja nüscht leisten. Und ick pass da ja o ne rin. Aber ick bin dann noch mit ihr bis zu ihr und weiß jez deshalb o wo se wohnt. Und da se ja immer so nach mir jekuckt hat, will ick mich ma bald bei ihr vorstelln. Ick hab dit so als ne Überraschung jeplant. Und dann saick ihr durche Blum, wie se so für mich is und dann wirdse kucken und kucken wie sie mich immer anjekuckt und dann, ja dann. Ach, ick kanns ja ne mehr abwarten.
    SÄUFER (schläfrig). Michel, halt das Maul. Du bist besoffen und laberst Scheiße. Dit is uninteressant. Rede über Politik oder Jeld oder Gott, aber lass ma in Ruhe.
    MICHEL. Wobei ick könnt ja och mitte Geige vor de Tür und dann spielen. Dann muss ick ne klingeln. Dann hörtse unser Lied und kann sich schon freun bevor se de Tür aufmacht. Ha! – Aber ne, passt ja dann o nich mitte Blum. Mensch sach do ma wat!
    SÄUFER. Mach doch einfach irgendwat, dit wird schon. Trick 17, Michel.

    EIN ZIMMER

    Morgens. Der Hausherr und Michel

    HAUSHERR (aufgebracht). Du dummes Stückchen Scheiße, du! (zerrt Michel aus seinem Bett)
    MICHEL. Was?
    HAUSHERR. Ich werd dich! Mensch! Bestohlen haste mich, na warte! (schupst Michel zum Ausgang)
    Da fehlt nen Euro! Nen janzen Euro biste mir schuldig von gestern! Und ick sach dir o wo der is: den haste mir janz linkisch jeklaut, na zeig wo isser? (tastet Michel heftig ab)
    MICHEL. Jestern Abend! Ick hab dir doch allet jejeben!
    HAUSHERR. Genau! Aber heut morgens seh ick, dass et zu wenig war! G e s to h l e n, du Dieb!
    MICHEL. He! Meine Geige!
    HAUSHERR. Pfand! Die bleibt erstma schön hier! Biste mir die Kohle jebracht hast und dich entschuldigt! Und jetz verpiss dich, sons mach ick dir Beine!
    MICHEL. Ick hab nix jeklaut!
    HAUSHERR. Das sacht jeder! Und jetz halt das Maul, denn mit Worten machste kein Geld. ’s wertlos!
    MICHEL. Aber ick war do oben.
    HAUSHERR. Noch ein Wort und wir spielen Bordsteinfressen, verstanden Freundchen?!

    IM HAUSFLUR

    Michel, Marie und ein Unbekannter

    MICHEL. (klingelt)
    MARIE. Ja, ach du Scheiße! (will die Tür zuschmeißen)
    MICHEL. (klemmt seinen Fuß ein). Marie! – warte doch!
    MARIE. Ey, wat willst du denn immer?!
    MICHEL. Ick bin hier, weil ick wollt mir ma meine Gitarre abholen.
    MARIE. Wozu brauchst du die jetz?
    MICHEL. Wegen Jeld. Mir fehlt wat.
    MARIE. Wie, wegen Jeld? Wat is denn passiert! Du glaubst do ne, dass ick dir die Gitarre zum Verkofen jebe, oder wat!
    MICHEL. Ne, meine Geige is weg.
    MARIE. Warum is deine Geige weg! Bist du zu blöd auf deine drei Lumpen aufzupassen? Wat soll ick denn ma der Kleenen erzählen über ihrn Vadder? Dass der nüscht kann? Dass der zu dumm war, sein Leben in Griff zu kriegn? Dass der nur Probleme macht? Dass der –
    UNBEKANNTER. Wat is denn da los? Hörta ma off zu brülln!
    MARIE. Michel!
    UNBEKANNTER (fährt Michel schleunigst an). Wat willst du denn schon wieder hier? Ick hab dir schon ma jesacht, dass de aufhörn sollst, meine Frau zu belästijen! Und ick sach et dir jetz zum letzten Mal, du verpisst dich jetzt, sonst knallst!
    MICHEL. Ich brauch meine Gitarre! Ich brauch das Geld!
    UNBEKANNTER. Du brauchst ne Tracht Prügel mein Lieber!
    MICHEL. Die Gitarre!
    UNBEKANNTER (nimmt Michel in die Mangel)
    MARIE. Ach du! He!
    MICHEL (wehrt sich schwächlich)
    UNBEKANNTER (prügelt Michel zu Boden und tritt häufig in den Wehrlosen ein)
    MARIE. O, mein Gott!
    MICHEL (kämpft gegen Ohnmachtsanfälle)
    UNBEKANNTER. Ich hoffe du hast mich jetz ein für alle Mal verstanden, Freundchen! Hier gibt’s nichts mehr für dich zu holen. Weder mein Mädel noch Jeld oder anderen Scheiß. Mach dich vom Acker.
    MICHEL (schleppt sich blutig und blau geschlagen aus dem Hausflur).

    AUF DER STRAßE

    Belebt. Michel und ein Bettler

    MICHEL. (stöhnt und seufzt). Das Hemd – Das Blut und meine Haut. Alles eins.
    BETTLER (klappert mit einem Plastikbecher, in dem sich etwas Kleingeld befindet). He! Na du siehst ja fein aus! Haste vielleicht nen paar Cents?
    MICHEL. Hallo! Ich bitte um Kleingeld. Nur n paar Cents. Von jedem einen, dann hundert. Das wars. Bitte, bitte! Sie vielleicht? Sie? Bitte, Gnädigste? Sie?
    BETTLER. Meister, du stehst hier anna falschen Stelle. Du zischst am besten ab, wennde nich noch abgeranzter enden willst.
    MICHEL. (setzt sich erschöpft neben ihn). Kein Bein, abgemagert, ein Straßenköter. Und du stinkst. Dein Rubel rollt. Deiner rollt. – (ein vorbeilaufender Blazer steckt ihm, nett gemeint, einen Schein in die Brusttasche)
    MICHEL. Wer? --- Ha! Ha!
    BETTLER (reißt ihm die Brusttasche mit dem Geld vom Leib)
    MICHEL (schreit vor heftigem Schmerz).
    BETTLER (humpelt ein paar Meter weiter weg). Ick habs dir jesacht. Du jehörst hier ne her, dit hier is rechtmäßig meins! Das is mein Platz! Mein Platz, mein Geld!
    MICHEL (steht blutend und humpelnd vor ihm). Ich wills dir lassen, aber gib mir nur nen bisschen. Ich brauch das! Bitte! - Au!
    BETTLER. Hm, nö.
    MICHEL (geht mutig auf ihn zu).
    BETTLER. Ick warn dich! Ick lass ihn vonna Leine! Hau ab!

    VERLASSENES HAUS

    Michel, der Hausherr, der Säufer und ein Weiser

    MICHEL (hält entkräftet vor dem Haus und brüllt zum obersten, offenen Fenster). He! He! Ick krieg kein Geld! Aber ich werds besorgen! Ick werd einfach geigen und dir mehr geben, alsde wolltest! Mit Zinsen! Aber ick brauch die Geige! Nur meine Geige, dann hol ich alles!
    HAUSHERR (zum Fenster). Was? Wer is da? – Wie siehst du denn aus? Vielleicht sollteste dir erstma wat neuet anziehn, denn so wirste bestimmt nich mein Jeld bekomm!
    MICHEL. Meine Geige!
    HAUSHERR. Ja, ja, mach dat Maul zu.
    EIN WEISER (am Fenster). Mensch! Geh zur Ambulanz, du brauchst Hilfe!
    MICHEL. Hilfe!
    HAUSHERR. Was? Ärzte! - Bullen! Ach du Scheiße! (verschwindet vom Fenster).
    HAUSHERR (schmeißt Michel hastig die Geige zu. Sie zerbricht). Hier! Deine Geige! Und das Geld is unwichtig! Los, los, lass dich behandeln, verschwinde. Und wennde erstma da warst, brauchste nich mehr wiederkomm. Hier is aus und vorbei, kein Einlass mehr. Sone Leute wie du brauchen wa hier ne. Scher dich weg. Zur Hilfe geht’s dort lang! Los. Vergiss uns, wir hatten nie mit dir zu tun! Wir kenn dich nich!
    SÄUFER. So siehts aus! Michel, besorg dir do lieber erstma ne Geige, sowat is dir ja wichtich! Und warste eigentlich schon bei deiner Ollen? Ha, Ha! Vielleicht jehste erstma da hin. Die wird de schon behandeln, wennde verstehst. Ha, Ha!

    MARIES WOHNUNG

    Marie, der Unbekannte und die Kleine. Zusammen bilden sie die Form eines Dreiecks.

    UNBEKANNTER (aufgebracht). Michel, Michel, Michel! Michel hier, Michel da! Was willst du! Wenn er was von dir will, willst du auch was von ihm, ja? So siehts aus? So willst dus!
    MARIE. Was? Nein! Du hast ihn verprügelt! Über alle Maßen. Was is denn jetz mit ihm? Wo isser und was macht er? Geht’s ihm gut?
    UNBEKANNTER. Was künmerts dich? Auf welcher Seite stehst du eigentlich? Auf meiner, oder auf der von diesem Lackaffen?! Und sach jetz nichts Falsches, do -!
    MARIE. Ich will nur wissen, obs ihm gut geht. Er is schließlich ihr Vater!
    UNBEKANNTER. Ach, so is das? Ick dachte, ick wär ihr Vadder, aber du nimmst das ja nich so genau. Ick glob, ick bin ihr vierter oder fünfter, wa? Ihre Väter sind wie deine Unterwäsche! Ich will gar nich wissen wies hier zugeht, wenn ick arbeiten bin! Wer geht denn hier sonst noch alles aus und ein?
    MARIE. Na samma drehst du jetz völle am Ratt? Michel kam nur wegen der scheiß Gitarre!
    UNBEKANNTER (holt die Gitarre). Wegen dieser hier? Wegen dieser Scheiße stört der uns?! (zerschlägt sie in einem Wutanfall) Ick will den nie wieder vor unsrer Tür sehn, hast du mich verstanden?! Und wag es dir noch mal mit ihm Kontakt zu halten - !
    MARIE. Ick halt Kontakt, mit wem ick will!
    UNBEKANNTER. (schellt sie heftig) Noch ein Wort! (entwindet seinen Gürtel)
    MARIE. Das machst du nicht vor dem Kind!
    UNBEKANNTER. Du befiehlst mir nichts! (peitscht sie heftig aus)
    UNBEKANNTER. Ich verschwinde! Das hier hält ja es keiner aus! (ab.)
    MARIE (verweint). Michel.

    SPAZIERGANG

    Michel.

    MICHEL. Ich brauch ne Geige. Und wo kann ich heut hin? Oder morgen? Vielleicht – nee, dit jeht nicht. Aber – nee, da isses immer zu voll. - Ach, bis dahin werd ich schon ne Idee haben. (glättet seine Kleidung und setzt ein falsches Lächeln auf) Eva. Die wird’s verstehn. Bestimmt.

    VOR EVAS TÜR

    Eva. Michel

    MICHEL (klopft).
    EVA (öffnet reserviert). Ja?
    MICHEL. Hier steh ick. Na, wat sachste?
    EVA. Wer sind Sie?
    MICHEL. Michel. Michel bin ick – und du heißt Eva.
    EVA (verkleinert den Türspalt). – Und was wollen Sie hier?
    MICHEL. Ick hab jespielt, letztens bei de Bahn. – Also ick dachte wir, wir machen ma wat (geht näher auf sie zu).
    EVA (will die Tür schließen).
    MICHEL (steckt seinen Fuß in den Spalt). Ne, warte ma!
    EVA. O Gott! Verschwinden Sie! Lassen Sie mich in Ruhe!
    MICHEL (zerrt sie aus der Tür). Warte jetz! Hömma! Hömma!
    EVA (will sich losreißen). Hilfe!
    MICHEL (schüttelt sie, verliert die Kraft). Ruhe!
    EVA (stürzt rücklings eine Treppe hinunter und bleibt geschlagen liegen).
    MICHEL (hinterher, schlägt immer wieder auf sie ein). Du Hure! - Miststück! - Nur ein - Satz von mir, - ein paar Worte - hätten gereicht! --- Hör mir zu! - Hörst du?! - Verstehst du mich?! - Du Hure! (hört erschöpft auf) --- Ruhig, brav. O, Eva. Dein Haar, dein Körper, deine Haut, die Beine, wie du riechst. O, du schläfst so schön – und du lächelst, ick würd da am liebsten mitnehm (küsst sie). Dich fressen! (beißt ihr ein Stück Lippe aus). Ach du! Ick! Ick muss weg!

    U-BAHNHOF

    Morgens. Der Säufer und ein Obdachloser

    SÄUFER (singt).
    Da is nen Haus in Westberlin
    Dat Haus is ziemle alt!
    OBDACHLOSER. Hau druff! Hau druff!
    SÄUFER.
    Da fuhr er einen Sonntag raus
    Und ma-achte sie ma kalt!
    OBDACHLOSER. Hau druff! Hau druff! Dada-Dada-Dada-Dada, Dada-Dada-Dada-a
    SÄUFER. - Ah, nix bekomm, aber ick tu au heut ne so…
    OBDACHLOSER. Ich hab Durst.
    Geändert von Special_k (21.12.2007 um 15:23 Uhr)
    One pill makes you larger and one pill makes you small.

  2. #2
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    Auch für mich als Berliner ist es äußerst kompliziert einen Dialekt in das Sprachliche einzubinden. Das Problem besteht nämlich stets darin, den Grad der Verwendung des Dialektischen bis auf Nuancen zu erkennen und dann umzusetzen. Ein Dialekt ist für die Kommunikation vor allem dazu da, die Schnelligkeit voranzutreiben. Beim Gefühl der Euphorie oder der Motivation zur Beleidigung ist ein Dialekt wesentlich präsent. Bei einer (Selbst)Verteidigung, d.h. bei einer Verteidigung der eigenen Meinung oder der eigenen Handlungen, oder bei Überzeugungsarbeit tritt der Dialekt merklich in den Hintergrund. Bekannt ist dieses: "Genau das ist nicht so!" - Es fällt speziell beim Berliner Dialekt auf, dass in diesem Fall die "t"s beim "ist" und "nicht" vorhanden bleiben. Durch die Härte dieses Konsonanten wird einerseits das Sprechen verlangsamt und andererseits der Aussage Nachdruck verliehen. Es kann aber auch diesen Fall geben: "Ne, is eben nich so!" - Diese Aussage ist im Vergleich zur obigen schneller und klingt trotzig. Und genau das führt zum Beleidigen: Das ist nämlich nicht durch die Aussage an sich bestimmt, sondern viel mehr durch Schnelligkeit. Eine Beleidigung muss schnell ausgesprochen werden. Nachdruck ist dabei nicht möglich, da die Vielfalt an Beleidigungen beschränkt ist. Eine Beleidigung, die dennnoch mit Nachdruck ausgesprochen wird, ist meist schwarzer Humor, Ironie, oder hat zumindest einen subtileren Bereich, den der Empfänger erst einmal kapieren muss.
    Was ich damit nur sagen will, ist, dass ich es durchaus so gestaltet habe, dass manchmal der Dialekt stark in den Vordergrund tritt und ein anderes Mal eher im Hintergrund (d.h. weniger markant) verbleibt. Ich vermute daher auch, dass es ein Berliner intuitiv anders lesen wird als andere. Aber dennoch gibt es sicherlich hier und dort verbeserungswürdige Stellen, denn manchmal spricht der Berliner zehn Blocks weiter ganz anders. ^^

    Danke für deinen Kommentar.

    Das erste, was nächstens in die Revision geht, ist die Rechtschreibung. Da habe ich schon viele Peinlichkeiten entdeckt.
    One pill makes you larger and one pill makes you small.

  3. #3
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    hi

    hab jetzt an 3 stellen reingelesen, darunter 2 gesamte szenen gelesen. gefiel mir alles sehr gut. mach weiter so (also nicht unbedingt so, aber auf dem qualitativen niveau, meine ich).
    Es hört doch jeder nur, was er versteht. ~~ Goethe

  4. #4
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    Zitat Zitat von dimitrij 88
    Als ich sie laß, fühlte ich mich stark an ein altes Buch von Friedrich Nietzsche erinnert
    Schade, ich dachte und denke an Büchners Woyzeck.

    Vielen Dank für das positive Feedback.
    One pill makes you larger and one pill makes you small.

  5. #5
    martin-braddock Guest

    Thumbs up

    Zitat Zitat von Special_k
    Schade, ich dachte und denke an Büchners Woyzeck.
    Ach ja, der. Der nach Nordsüd fährt und an Wände pisst wie ein Tier. Ja, is bekannt. Komm ick aber och nur druff, weil de dat anjesprochen hast. Ick bin übrijens nich aus Berlin, aber da wo ick her bin, sprechen se och so ähnlich.
    Datt du deinen ersten Kommentar selbst jeschrieben hast, is ja nu nich janz so dolle, wa.
    Na jut, ick hätt sonst och noch so wat wie kucken, weiß, Gott, Beine und aufhören bemängelt. Mach ick jetz zwar trotzdem aber wat sollt. Besser wär da kieken, weeß, Jott, Beene, uffhörn.

    Aber ist ne wirklich interessante Geschichte. Das muss ich sagen.
    Je mehr ich versuche, mich an Woyzeck (Schulzeit) zu erinnern, desto mehr seh ich die Parallelen dazu.
    Dass du den Typen Michel nennst, ist allerdings schon hart.

    Lippe abbeißen ist mal wieder extrem. Aber das solls ja wohl auch sein.
    Allerdings dreht Michel immer noch recht schnell durch. Zeitlich gesehen. Klar, er ist ganz unten und ihm passiert nur Scheiße, aber du könntest vielleicht aufzeigen, dass er selbst schon vorher sowas wie ne Psychose oder so hatte. Hatte Woyzeck doch auch.
    Büchner hat eine Nacht für Woyzeck gebraucht. Gibts da bei dir auch Parallelen?

    Viele Grüße inne Hauptstadt

  6. #6
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    Zitat Zitat von martin-braddock
    Datt du deinen ersten Kommentar selbst jeschrieben hast, is ja nu nich janz so dolle, wa.
    Der User, der mich kritisierte, hat seinen Post leider gelöscht.
    Dass du den Typen Michel nennst, ist allerdings schon hart.
    Warum?
    aber du könntest vielleicht aufzeigen, dass er selbst schon vorher sowas wie ne Psychose oder so hatte.
    Wozu?
    One pill makes you larger and one pill makes you small.

  7. #7
    martin-braddock Guest
    Also ich bin nicht gerade der beste Kritiker.

    Warum?
    Nun, meine Intention war der deutsche Michel. Jemand mit den schlechten Eigenschaften aller Deutschen. Der Schauplatz Berlin passt da natürlich wunderbar. Du lässt auch ab und zu was von Nazis anklingen.
    .... bei längerer Überlegung passt es mir jetzt doch recht gut.

    Wozu?
    Mal weg vom Namen Michel, finde ich es trotz allem, was ihm widerfährt, nicht ganz nachvollziehbar, dass er die Frau umbringt und ihr die Lippe abbeißt. Deshalb. Andererseits ist das krasse Ende schon gut. Nur eben nicht ganz verständlich.

    LG

  8. #8
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    Zitat Zitat von martin-braddock
    finde ich es trotz allem, was ihm widerfährt, nicht ganz nachvollziehbar, dass er die Frau umbringt und ihr die Lippe abbeißt.
    Stimmt. Allerdings lässt sich dein Unverständnis meiner Meinung nach auf die Kürze der Szene "Vor Evas Tür" zurückführen. Die Darstellung des plötzlichen Umspringens von Kontrolle zum Affekt ist zu kurz und fordert vom Leser/Zuschauer, eine szenische Lücke eigenständig zu füllen, um somit Michels Handlung nachzuvollziehen. Das ist natürlich von niemandem zu verlangen und meist auch nicht erfüllbar.
    Mir fällt es schwer, dieses Umspringen szenisch angemessen umzusetzen. Dennoch bin ich bemüht, das Stück zukünftig nochmal zu überarbeiten. Leider fehlt mir aber seit mehreren Monaten die Zeit für jedwede literarische Tätigkeit.
    Geändert von Special_k (23.09.2008 um 19:46 Uhr)
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  9. #9
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    @Special K

    Hm, habe deine Satire gelesen, Satire?? Makaber, aber Leben Live, möglich. Das Ende der geschichte ist dann doch etwas abwegig.
    Zitat:
    (beißt ihr ein Stück Lippe aus).

    Hm stinkt nach Psychiatrie. Ok, möglich dass es in diese Richtung triften könnte.
    Es könnte aber auch in Richtung Knast gehen. Dann mit geregelten Essen und gute Freizeitgestaltung. Wobei beim längeren Aufenthalt der Wunsch keimt, endlich ein „sicheres“ warmes Zuhause.
    Return.
    Dein Teil hat mich völlig überzeugt, Beifall, lang anhaltender Beifall bis in alle Winkel der Welt. Vielleicht hört der Eine oder Andere mal auf mit Geld zählen und wird stutzig.
    Bis später.

  10. #10
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    Vielen Dank für deinen positiven Kommentar.
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  11. #11
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    Ich ziehe den Hut.
    Nein eigentlich bin ich dazu garnicht in der Lage, denn dieses Stück ist so klasse und spannend geschrieben, das ich im vergleich dazu keinen Hut aufhabe. Der berliner Aktzent ist klasse und genau passend reingeschrieben, die Geschichte und das Thema recht unverbraucht, die Charaktere lebendig und der ganze Text wirklich detailreich mit viel Liebe gestaltet. Dat berlinern und die sogenannte "berliner Hackfresse" (nich böse sein, aber das Klischee das Berliner recht unfreundlich sind hat sich mir mehrere male bestätigt zb. wurde meine klasse und die Lehrer auf dem weg zur Jugendherberge 5mal beleidigt von jung UND alt) hast du auch gut getroffen, ich war schon öfters dort und habe mich beim lesen deines Textes sofort wieder dort gefühlt. Wirklich schön.

  12. #12
    Jazemel Guest
    Wow,

    ich bin froh, dass dieses Stück nochmal hochgeholt wurde, denn in dieser Rubrik lese ich nur sporadisch und es wäre mir entgangen.
    Mein Kompliment, bisher hat es kein Stück hier geschafft, mich dauerhaft zu fesseln, dieses schon und das nachhaltig.
    Ich bewundere, wie durch die Dialoge Lokalkolorit geschaffen wird, die Personen, ohne dass aufdringliche Beschreibungen aus dem Geschehen reißen, sichtbar werden und das ganze Stück eine Tragik austrahlt, ohne auch nur einmal jammerig zu werden, ein Spannungsbogen konsequent durchgehalten wird, bis zum heftigen Ende.

    Hat mir wirklich gefallen deine Michel-Satire und ist Grund, dass ich jetzt sicher öfter hier stöbern werde.

    Gruß,

    Jazemel

  13. #13
    Registriert seit
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    1.764
    Das mit dem Dialekt is sone Sache. Da könnte man stundenlang diskutieren, aber man kann es auch bleiben lassen. Mein Rat wäre, den Dialekt im Text zu reduzieren, vielleicht ein paar herausstechende Originale wie "Säufer" mit starkem Dialekt zu charakterisieren und ansonsten den Verwendungsgrad des Dialekts zur Schauspielerentscheidung zu machen.
    Inhaltlich gefällt es mir gut. Dass Michel jedesmal ein anderes Zimmer hat, das ist irgendwie merkwürdig. Es gibt zu viele Ortswechsel für ein Theaterstück und es ist zu kurz. Vielleicht könnte man das als kurzes Hörspiel umsetzen oder wird es eine Fortsetzung geben?

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