1. #1
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    Gestillte Gier

    Habe meine Gier gestillt...
    das Leben mir gewillt...
    doch für wie lange...
    hälts mich bei der Stange...
    wann erwacht der Durst zu neuem Leben...
    wieder nach frischen Fleisch zu streben...
    muss das Verlangen stets unterdrücken...
    meinen Willen in andere Wege rücken...
    das schwarze Feuer in meinem Herzen ersticken...
    aufhören immer zu denken ans ficken...
    einer ist nie genug...
    lebe immer im Bertug...
    die Gier nach neuen Schwänzen...
    lässt meine Augen leuchtend glänzen...
    bei jeder unbekannten Begegnung...
    mein ganzer Körper bebt vor Erregung...
    beginne vor lauter Lust zu zittern...
    reibe mich an kalten Gittern...
    versuche so die Vorfreunde zu zügeln...
    doch unbekannte Schwänze mich so beflügeln...!

  2. #2
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    Hallo DamnedQueen

    Jaja, die Gier.
    Scheint mir ein sehr nymphomanisch veranlagtes, weibliches LI zu sein.

    Jedenfalls fehlt mir etwas die Struktur im Gedicht. Vielleicht könnte man es in Strophen unterteilen, damit es etwas übersichtlicher ist.
    Vielleicht etwa wiefolgt:

    Habe meine Gier gestillt...
    das Leben mir gewillt...
    doch für wie lange...
    hälts mich bei der Stange...

    wann erwacht der Durst zu neuem Leben...
    wieder nach frischen Fleisch zu streben...
    muss das Verlangen stets unterdrücken...
    meinen Willen in andere Wege rücken...
    das schwarze Feuer in meinem Herzen ersticken...
    aufhören immer zu denken ans ficken...

    einer ist nie genug...
    lebe immer im Bertug...
    die Gier nach neuen Schwänzen...
    lässt meine Augen leuchtend glänzen...

    bei jeder unbekannten Begegnung...
    mein ganzer Körper bebt vor Erregung...
    beginne vor lauter Lust zu zittern...
    reibe mich an kalten Gittern...
    versuche so die Vorfreunde zu zügeln...
    doch unbekannte Schwänze mich so beflügeln...!


    Auch wundere ich mich über die Zeichensetzung. Da könnte man doch ganz normal vorgehen, mit Kommas und Fragezeichen etc., dann käme die Aussage auch leichter verständlich rüber und es wäre schöner zu lesen.

    Die letzte Zeile schliesslich und jene mit den "kalten Gittern" erscheinen mir zudem etwas seltsam, so als wären sie nur entstanden, um einen Reim hinzubiegen.

    Also für meinen Geschmack sollte es dahingehend noch überarbeitet werden.
    Ansonsten triffts natürlich die Thematik der Erotik und lässt uns einen Einblick gewähren in das Gefühlsleben dieses sonderbaren LIs, wenn auch für mich einige Worte zu einfach und grob gewählt wurden.

    Grüsse, Draco
    Glück macht keine guten Geschichten. Glück lässt sich nicht beschreiben.
    Es ist wie Nebel, wie Rauch, durchsichtig und flüchtig.
    Peter Stamm, Agnes
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    mehr von mir zwischen Tag und Nacht
    und für Interessierte: Mein Gesicht

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