Der Himmel weint Tränen
die Erde wird naß
die Nerven liegen blank
ihr Gesicht ist blaß.

Den Alltag realistisch im festen Blick
wandelt sie auf zerbrochenen Scherben
die Wunden sind da.

Man muß schon trainieren
um auf glühenden Kohlen zu wandeln
immer das Taumeln
all der ganze Schwindel.

Es droht der Absturz
und was ist wenn der Boden keinen Halt gewährt?
Instinktiv sucht sie nach dem Haltegriff im Nichts.

Es fällt der Regen
spült die Wunden frei.
Man spürt die Nässe
die einem kalt befällt
wo ist sie die Hand
die sie wärmt und führt.