Thema: Seelenduett

  1. #1
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    Seelenduett

    Ein stiller Ruf nach blindem Halt
    Der aus dem tiefen Blau ertönt
    Wenn Ozean und Himmel
    Sich in einem Blick begegnen.

    Die feine Grenze Horizont
    Lässt Nähe, niemals Einheit zu
    Und doch für einen Augenblick
    Spiegelt das Meer das Himmelsbild.

    Und am weiten Uferweg
    Tanzen Kirschblüten Rumba mit dem Wind
    Und sinken vom Himmel geschickt
    Ins smaragdgegrünte Wellenspiel.

    Wie Tropfen weißer Tränen
    Geweint vom Himmel, getragen vom Wind
    Und verstanden vom Ozean
    Lauschen sie der Melodie...

    ...dem Duett der ungleichen Seelen.
    Zum Schwarzen Rosengarten (Werkeverzeichnis)


    frisch aus meiner Feder Seelenbrand im Stundenschlaf, Göttertanz, Seelenduett,
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben
    Hermann Hesse

    *schwarzeRose*

  2. #2
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    Das is sooo schön!!!

    Ach ja, Hallo du!

    Jaaa. ich finde das gedicht einfach nur schön.
    traurig, aber träumerisch..
    besonders das mit dem Horizont find eich wunderschön!

    Ichhab da gar nie so drüber nachgedacht, aber es stimmt ja.

    glgs
    Julia
    "Leuchtende Momente - nicht weinen, dass sie vorüber. Lächeln, dass sie gewesen." (Rabindranath Tagore)

    Copyright auf alle meine Werke!!!
    JuliaCapulet

  3. #3
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    hallo julia
    vielen dank für das lob, es freut mich dass dir das gedicht gefällt

    das mit dem horizont ist mir einfach so in den kopf geschossen..und dann hab ich es einfach mal als schönes bild befunden

    lg
    röslein
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    *schwarzeRose*

  4. #4
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    ich finde die falsche interpunktion extrem störend und auch die falschen gross-buchstaben, die gezwungen jede zeile anführen, machen den fluss inn ar***
    vom metrischen her liegt hier auch kein paradebeispiel vor und einige stellen sind metaphorisch auch nicht so wirklich gelungen.
    smaragdgegrünt... ist nicht glaubwürdig, denn smaragde färben nun mal nicht ab und selbst wenn man sich das vorstellen sollte ist es eben sehr gewöhnungsbedürftig.
    wie topfen weisser tränen... tränen bestehen doch meisst aus tropfen, also wie soll ich mir ein bild malen? da fällt ein weisser tropfen ( vom himmel ) und dann spaltet sich da ein kleines tröpfchen von ab?... viel zu kompliziert, wobei man selbst den fall dieses tropfens ( plitsch, platsch ) nicht mit dem leichten flug eines kirschblattes in verbindung setzenn sollte, da da mmn irgend wie kein vergleich ist ausser dass die beiden irgendwann am boden ankommen.
    hoffe du weisst was ich meine und bist nicht böse.
    ist eben nur meine meinung dazu.
    grüsse
    federich
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