Thema: Flötenspiel

  1. #1
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    Flötenspiel


    Leise,
    dringt es an mein Ohr
    töne reinster Schönheit.
    Das ich den Sinn verlor
    in längst vergang'ner Zeit.

    Süß,
    wie lieblich alles klingt.
    Ich schwebe ihm entgegen
    mein Herz vor Frohmut singt,
    will all mein Leid ablegen.

    Verrückt,
    alles um mich tanzt,
    Flötenklänge überall.
    Ich habe keine Angst,
    ergebe mich dem Schall.

    Ich,
    nehme alles in mich auf,
    und nichts wieder hinaus
    ...


    (26.06.08)
    Geändert von Ichigo Moon (26.08.2008 um 19:00 Uhr)
    Ich schlag die Welt in tausend Scherben
    Denn so wie sie will ich nicht sein
    Und so wie sie will ich nicht werden
    Und ohne dich bin ich allein...


    (sepia)

  2. #2
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    Nerada. Nein? Schade...
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    Hallo Ichigo Moon.
    Wunderschön. Leider noch nicht kommentiert...dann mach ich den Anfang
    Musik. Einfach schön wie du Musik in Worte fasst. Und noch dazu Flötentöne (ich spiel selber )... Grade die muss man erst mal hören, so leise wie sie sind, bzw bei dem "Lärm" den die anderen machen.

    mein Herz vor Frohmut singt,
    will all mein Leid ablegen.

    "Lied" passt vom Theme her auch, aber ich denke du meintest "Leid", oder?
    Laut lesen funktioniert gut. Ich hab nichts mehr zu meckern...

    Einfach ein schönes Gedicht. Zu Unrecht vor mir noch nicht kommentiert!

    Liebe Grüße, Ni'lahn
    © Ni'lahn


    An wen denkst du wenn du träumst, mein Herz?

  3. #3
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    ein wunderbares gedicht.
    ich denke auch mal, das du "leid" meintest
    sehr sehr gut, wirklich. applaus.
    ...Zeile für Zeile, meine eigene Wüste, Zeile für Zeile, mein Paradies...

  4. #4
    klaristes Guest
    Hallo IchigoMoon,

    die Idee, die Liebe mit Musik zu verbinden finde ich sehr schön.

    Schade, dass ein paar Schreibfehler in deinem Gedicht enthalten sind,
    die mich persönlich beim Lesen stören.

    Deine Zeilen erwecken zudem den Eindruck, als ob du zum Schluss irgendwie die Lust verloren hättest.

    Den letzten Satz würde ich also komplett noch einmal überarbeiten.

    Bitte nicht persönlich nehmen!!

    Liebe Grüße
    Klaristes

  5. #5
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    Erstma danke das ihr euch alle die zeit genommen habt mein gedicht zu lesen und zu kommentieren ich weiß das zu schätzen^^

    Ni'lahn:
    ja ich muss sagen ich finde Flötenklänge sehr beruhigend und wunderschön^^

    und ja ich meinte eigentlich "Leid" ... Der Fehler war mir garnicht aufgefallen. Danke für den Hinweiß!

    Gwinya:
    Was soll ich dazu sagen ^^
    Ein ganz herzliches dankeschön. Ich freue mich wenn meine Gedichte auch anderen gefallen. =)

    klaristes:
    ja das mit den Rechtschreibfehlern hatte ich wie gesagt noch garnicht bemerkt. Und ich muss sagen das mir an diesem Gedicht nie die Lust gefehlt hat. Alles ist so gewollt. Ich weiß auch nicht wie ich den letzten Satz überarbeiten könnte...
    Ich schlag die Welt in tausend Scherben
    Denn so wie sie will ich nicht sein
    Und so wie sie will ich nicht werden
    Und ohne dich bin ich allein...


    (sepia)

  6. #6
    klaristes Guest
    Hallo Ichigo,

    habe es ja auch wirklich nicht böse gemeint. Das fällt mir bei meinen Zeilen selbst oft im Nachhinein auf, dass alles zum Schluss nicht so ganz passt und dann liest sich das wirklich für einen Aussenstehenden abgehackt.

    Habe versucht deinen letzten Satz abzuändern und irgendwie hab ich alles umgekrempelt. Stelle es hier trotzdem als Kommetar mit ein zum Lesen.

    Finde deine Fassung aber auch okay.

    Liebe Grüße
    Klaristes

    Leise dringen an mein Ohr
    Töne reinster Schönheit.
    Lausche der Melodie, die ich verlor
    in einer längst vergangnen Zeit.

    Ach, wie lieblich alles klingt!
    Ich schwebe ihm entgegen.
    Mein Herz wieder vor Frohmut singt.
    Kann all mein Leid ablegen.

    Verrückt wie alles um mich tanzt,
    es fliegen Worte durch den Raum.
    Seit langem hab ich keine Angst.
    Es ist, als wär´ es noch ein Traum.

    Ich nehme alles in mir auf,
    sauge ein der Liebe Klang.
    Lass den Gefühlen freien Lauf
    und lausche zärtlichem Gesang.

  7. #7
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    Hallo Ichigo Moon,

    ein wunderschönes Gedicht, bei dem auch der Lesefluss wahrlich zum Flötenspiel wird.

    Leise,
    dringt es an mein Ohr (danach ein Komma)
    töne reinster Schönheit. (Töne groß schreiben und statt Punkt ein Komma)
    Das ich den Sinn verlor (dass statt das)
    in längst vergang'ner Zeit. (den Apostroph würde ich weglassen)

    Süß,
    wie lieblich alles klingt.
    Ich schwebe ihm entgegen (Komma setzen)
    mein Herz vor Frohmut singt,
    will all mein Leid ablegen.

    Verrückt,
    alles um mich tanzt,
    Flötenklänge überall.
    Ich habe keine Angst,
    ergebe mich dem Schall.

    Ich,
    nehme alles in mich auf,
    und nichts wieder hinaus
    Die Schlussstrophe würde ich folgendermaßen umformulieren:

    Ich,
    nehme alles in mich auf,
    lasse nichts hinaus.


    wenn man eine kurze Version favoritisiert oder als längere Version

    Ich,
    nehme alles in mich auf,
    lasse nichts,
    auch nicht den leisesten Ton,
    wieder hinaus.


    Vielleicht helfen dir meine Anmerkungen ein wenig weiter.
    Habe sehr gerne dein Flötenspiel mitgespielt

    Liebe Grüße von black rose

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