Für immer

Tränen vor Sehnsucht, Gefühle auf der Flucht.
Wollen sich nicht dem Leben stellen,
es schlägt zu hohe Wellen.
Dunst bin ich wer bin ich schon?
Zu hoch der Thron.
Das Lebensglück entfernt, immer weiter..
Geschleppt von dem stolzen Reiter.
Nimmt weg das was ich brauche,
ich in mein Unglück tauche.
Schwarz ist die Farbe der einsamen,
Davor sich meine Gefühle spannen.
Tränen sie wollen nicht gehen,
sie das Leben nicht verstehen.
Erinnerung, brutal und ohne Hemmung.
Es sind eben nur Erinnerungen,
die schon längst verklungen.
Nicht mehr ein zu holen,
das Glück vom Leben gestohlen.
Es tut weh, so weh wohin ich mich auch dreh.
Vom Leben zu gehen zu feige,
ich mich immer tiefer neige.
Mein Verstand er muss es doch kapieren,
ich möchte ihn neu tapezieren.
Alle Wände verklebt mit gefühllosen Papier.
Neu streichen als mein neues Quartier.
Doch nichts dergleichen wird helfen,
ich kann sie nicht ab streifen.
Zu groß ist das was verbindet,
wofür man geschindet.
War sie doch da,
hat meine tränen gefangen als sie diese sah.
Weinen, weinen, weinen, tränen wie auf Leinen.
Sie sprudeln, ja immer neue keimen.
Dürfen Männer weinen?
Es ist wegen dir und wegen mir.
Mein Magen verdreht sich
ist nur noch ein dünner strich.
Kann ich es wirklich ertragen,
wird mein verstand versagen?
Ich muss es schaffen
auch wenn wunden klaffen.
Ich will dich behalten
es soll nichts erkalten.
Ich habe Angst das ich kippe
es bebt vor Schmerz meine Lippe.
Salz auf der Zunge
es schnürt sich zu meine Lunge.
Mein Körper versagt
wer hat nach mir gefragt?
Wer hat es mir vorgegeben
festgelegt mein Leben?
Nun liegt es vor mir
ich will es zertreten wie ein Stier.
Doch bin ich gefangen,
getroffen von den spitzen Stangen.
Möchte ich doch Einspruch erheben
klage an mein Leben.
Stopp ich kann nicht mehr!
Ich spüre dich zu sehr.
Unterdrücke permanent wahres sein
halte aber meine Gefühle klein.
Ich will das du weist
das mein Leben für dich reist.
Immer weiter bis zum ende
ich nehme dich mit in meine letzten 4 Wände.
Du Zärtlich mein
für immer bin ich dein!