Aus der Asche unsrer Träume,
die im Schicksalsberg geboren,
steigt mit rabenschwarzen Schwingen,
Nacht, als Glocken Trauer tragen.

Still mein Kind, in diesem Klang,
der aus tiefstem Grabe ruft,
schweigt der Duft der Morgensonne
und verblaßt der Freude Lied.

Schwerer Gang und weit die Gruft,
bitter liegt der Tag auf Rosen
und das Meer der Kreuze tot,
nur Gesang berührt den Mond.

Uns erscheint sein Glanz verstorben,
fahl der Wolken schwerer Zug,
er verschwindet ganz in dunklem Herz,
nun da Tränen hier im Sturm sich weiden.