Thema: Die Blumen

  1. #1
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    Die Blumen

    Das Sterben der Blumen


    Die Blumen wissen nicht, warum sie sterben.
    Sie blühen einfach, glücklich und gelassen,
    ohne Gedanken an die armen Erben,
    die, Münzen suchend, Lebens Gold verprassen.

    Und auch die Liebe halten sie für keine
    Erfüllung ihrer allergrößten Träume,
    sie träumen nicht, sie lachen nur und weinen,
    für Träume haben Blumen keine Räume.

    Wenn eine Blume jedoch fragen wurde:
    wo ist die alte Leidenschaft geblieben,
    dann wäre dies für sie zu schwere Bürde,
    dann würde sie tatsachlich keiner lieben...

    Denn jeder hat zu blühen und zu sterben,
    und keiner weiß, was schöner ist und lieber,
    und keiner weiß, was lassen wir, was erben,
    was bald verginge, was für ewig bliebe...


    Hallo, Freunde, die Kritik ist sehr erwünscht, und zwar jeglicher Art. Deutsch ist nicht meine Muttersprache und dies ist eines meiner ersten Gedichte überhaupt. Ich weiß gar nicht, wie es ist. Ist es überhaupt Deutsch? Bitte hilft mir. L.G. Alex

  2. #2
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    Beiträge
    5.096
    Hallo uzbeg69

    Erst mal ein herzliches Willkommen hier im Forum.
    Du sagst Deutsch ist nicht deine Muttersprache..
    man merkt es deinem Schreiben nicht an.
    ich habe zwar ein paar kleine Fehlerchen gefunden..
    aber die sehen mir eher als vertipptselt aus..

    Dein Gedicht heißt ...die Blume..

    Als ich mir die Zeilen so durchlas.. bin ich erstmal ratlos davor gestanden..
    denn ich habe den Zusammenhang nicht recht gefunden.. erst nach mehrmaligem lesen.. kam mir so ein Gedanke.. der da wäre..

    Ich kann mich ja auch irren.. aber wolltest du uns mit der Blume ganz einfach einen Spiegel vorhalten.. uns zeigen welche Wertigkeiten und Wichtigkeiten wir in all unserem Altagsstress vielleicht schon vergessen haben..
    dass wir zu sehr bemüt sind indem wir uns das Leben selbst schwer machen, durch suchen und vieles einfach zu viel in Frage stellen.. ist es jetzt richtig oder nicht... wäre es nicht besser es anzunehmen wie es ist und kommt...

    Zu den Fehlerchen die ich anfangs erwähnt habe..

    Wenn eine Blume jedoch fragen wurde: würde

    dann wäre dies für sie zu schwere Bürde,
    dann wäre dies eine zu schwere Bürde

    dann würde sie tatsachlich keiner lieben...
    tatsächlich

    Mir gefällt dein Gedicht.. auch wenn ich Anfangs meine Schwierigkeiten damit hatte.. so hoffe ich dass ich sinngemäß doch dem Ganzen ein kleinwenig auf die Spur gekommen bin...

    Behutsame und liebe Grüße
    Behutsalem
    Geändert von Behutsalem (26.08.2008 um 22:36 Uhr)
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  3. #3
    klaristes Guest

    Hallo Uzbek69,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier in dem Gedichte-Forum!

    An deinem Deutsch kann ich nun wirklich nicht meckern. Schreibfehler sind zwar nicht schön, aber die machen wir alle mal in der Eile.

    Ich bin mir jetzt nur zwecks deiner Aussageabsichten nicht sicher.

    Geht es hier um die Frage, was ist wenn wir sterben, um die Liebe oder um die unterschiedlichen Wahrnehmungsfähigkeiten der Lebewesen?

    Was ist das Hauptthema deines Gedichtes mit dem du dich auseinandersetzt?

    Über eine Antwort würde ich mich freuen.

    Viele liebe Grüße
    klaristes

  4. #4
    Registriert seit
    Aug 2008
    Beiträge
    17
    Hallo, liebe Mitdichtende, vielen dank für den herzlichen Empfang und warme Worte. Es ist schön, in Deutsch zu schreiben, aber auch schwierig, deswegen bin ich für jede zeile von Euch sehr dankbar. Das gilt auch für die kritischen Äusserungen, für die kritischen erst recht.
    Zum Gedicht: dieses war eine Reaktion auf folgendes Gedicht von Monalisa:

    Der Weg zurück in meine Niederlagen
    ist einsam, manchmal steil und finster.
    Ich könnte straucheln, in die Tiefe fallen.
    Was suche ich, um mich hier einzufinden?

    Ein junges Ich für meine alten Tage,
    vielleicht auch Leidenschaft, die reine Liebe,
    die Zweifel, die ich einst vergraben habe?
    Was ich verlor, ist nirgends eingeschrieben.

    Das späte Abendlicht wirft lange Schatten,
    und meiner klebt an mir, will mich begleiten.
    So nehm ich ihn in meine warmen Arme,
    versöhnt, um meine Schattenseiten reicher.

    Es wäre sehr interessant zu erfahren, ob Ihr jetzt Zusammenhänge seht. Eigentlich war es ein Versuch zu beruhigen. Nochmals vielen Dank und liebe Grüsse. Alex

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