So stimmig trüber Sinne schwer,
Verlässt du nun den wahren Wert.
Der Klammer, die dich stets befangen,
Spührst du kurzer Hands Verlangen.
Auf ewig größter Qualen Drang.

So tauchst du ein ins schwarze Meer,
Denn Pech bedeutets dir so sehr.
Denn glaubtest nie am großen Sinn,
Es könnt für dich auch niemals stimmen,
Könnts dich von selbst dem nie entrinnen.

So treibst dich noch der Qualen her,
Ziehts dich hinunter tief ins Meer.
Das kalte Nass dir nicht zu fremd,
Bist alter Sorgen sehr verklemmt,
Dein inner Kind nur schreiend rennt.

So lebst du weiter Tag und Nacht,
Mit keiner Seele die dich wacht.
Und keiner Stimme dir im Sinn,
Ist dir das Leiden nicht zu schlimm,
Hast dir die Leere zum Freund gesinnt.

So ziehts dich noch ein letztes mal,
Aus der Tiefen treuester Qual,
Zurück an des Himmels trübster Luft.
Musst Abschied nehmen vom Schwefelduft,
Stehst da tränenleer in Abschiedskluft.


©Rec.