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  1. #1
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    Müssen Gedichte offensichtlich sein?

    Hallo liebe Gedichteliebhaber,

    im Folgenden mein Plädoyer/mein Frust-Raus-Lassen:


    Mir ist schon seit längerem aufgefallen, dass immer wenn ich hier ein Gedicht poste, dessen Sinn nicht sofort auf den 1. Blick aus jedem Wort trieft und schreit, eben jene Undeutlichkeit kritisiert wird. Müssen Gedichte denn dermaßen offensichtlich sein? Liegt nicht in den vielen Interpretationsmöglichkeiten die Würze, die Lust am Gedicht, das für jeden anders ist, weil er es anders interpretiert?
    Selbst bei Gedichten, die meiner Meinung nach, halbwegs verständlich sind, wird gesagt "Schreib doch mal deutlich, was du meinst". Ja mein Gott, wenn ich deutlich schreiben wollte, würde ich Plakate für Demonstrationen schreiben, aber ich bin der Meinung, ein gutes Gedicht, muss (aber kann, wenn der Autor es so will) auf keinen Fall dem Leser seinen Inhalt gestückelt und vorgekaut servieren. Auch kann ich damit leben, ein Gedicht mal nicht bis in die letzte Zeile zu verstehen. Viele Gedichte z.B. von Brecht oder Thomas Mann sind auch höchst uneindeutig. Daher verstehe ich dieses "Schreib doch mal EINDEUTIG" nicht.

    Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir sagt, wie Ihr das seht.
    Es hört doch jeder nur, was er versteht. ~~ Goethe

  2. #2
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    hallo peter.
    ich seh das wohl wie du.
    d.h. ich gehe egoistischerweise von mir aus und halte mich für einigermassen gebildet und nicht ganz doof, offen und interessiert.
    wenn ich dann nach 3 mal lesen gar keinen ansatz finden kann, ist es mir dann doch zu kryptisch. genauso, wie ich mir einen regieeinfall im theater mindestens rückwirkend erklären muss. warum die jetzt so komische hüte aufhaben, oder nur auf den knieen rutschen. wenn ichs nicht rauskriege, scheint mir die regie zu kopfig, unsinnig. für mich. dasselbe bei musik.

    jetzt ist es hier so, dass man ja schon davon ausgeht, dass alle einfach ein bisschen dichten, das möglichst gefällig sein soll.
    ich tu wohl einigen unt´recht, aber die meisten haben wohl kaum die zeit (und lust?) sich wirklich vertieft mit den texten zu befassen, und dann kommt eben schnell mal so ein kommentar :"was willst du eigentlich?"
    2. weiss ich selber auch nicht immer, bei wem sich das graben nach sinn auch nach dem oben erwähnten 3. mal lesen wirklich lohnt.
    stünde dies gedicht in einem buch, würde ich es ehrlich gesagt ernster nehmen, es nochmals versuchen zu verstehen.
    hier stehts in mitten vieler mittelmässiger texte, da wirds dann schnell auch für ein solches gehalten. ist gemein, aber tatsache.
    dabei hab ich hier ganz sicher schon gleichwertige, wenn nicht bessere sachen gelesen, als in einem reclamsammelband.

    gruass lepi
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  3. #3
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    Schönen guten Tag,

    ich glaube wir haben uns hier noch nicht gelesen, aber das, was du hier schreibst, kann ich voll und ganz verstehen, denn es verwundert mich auch häufig, dass eigentlich relativ offensichtliche Dinge als zu verkopft dargestellt werden. Natürlich braucht der Leser einen Schlüssel, um ein Text voll verstehen zu können, aber den darf er ruhig ein wenig Suchen. Ich erwarte eigentlich bei meinen Texten häufig, dass der Leser sich damit intensiv auseinandersetzen muss, oder mit Kafkas Worten: ein guter Text muss wehtun.

    Von daher, man muss den Grat treffen, dass ein Text verständlich bleibt, bzw. der Schlüssel zum Inhalt auffindbar ist, aber eben auch nicht unbedingt ins Gesicht springt. Klar mag man ab und an einfachere Texte, auch ich, aber immer, das wäre mir definitiv zu langweilig.

    Gruß,
    Flo
    Neustes Werk aus meiner Feder:
    Liebe und Romantik - Schlaflied (für L.), Ein Leiserwerden, ohne Titel
    Verzweiflung schreit nicht, Verzweiflung schweigt.

    Die Melancholie des Seins - Fortsetzungsgeschichte
    Die Melancholie des Seins - Gesammelte Werke

  4. #4
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    Moin Peter!

    lepi hat das Dilemma schon präzise skizziert: Texte, bei denen sich die intensive Auseinandersetzung lohnt, gibt es hier ebenso sicher, wie es solche gibt, die weder aufgrund ihrer formalen Beschaffenheit Interesse wecken noch inhaltlich mit Tiefe und Vielschichtigkeit glänzen. Sicher kann ich als Autor Publikumsstücke schreiben, meine liebsten Texte werden es nicht, auch wenn ich hier auf dieser Plattform mit solcherlei Werken womöglich mehr Resonanz hervorrufe. Ich kann jedoch noch so oft gefällig sein, letztlich tue ich all das doch für mich, weil es mich reizt, mir gefällt, mir gut tut, mir Freude bereitet, mich herausfordert. Wenn ich es schaffe, einen komplexen Text so zu gestalten, dass er sich nicht anbiedert, sondern in hohem Maße Interesse weckt, ohne sich beim ersten Hinsehen zu entblättern, dann hat er mit einer sinnlichen, intelligenten und eigenständigen Frau sehr viel gemein. Denn dann muss ich mich anstrengen, um in ihr Herz zu blicken. Sie wird es mir nicht vor die Füße schmeißen, aber mal ehrlich, wo bliebe denn da der Reiz? Ich betrachte Gedichte ebenso. Sie sind wie Personen, sie haben ihr eigenes Wesen.

    Im Hinblick darauf kann ich leporello nicht ganz beipflichten, wenn ich mir das Theaterbeispiel vor Augen rufe. Wenn das Stück mich zu irgendeinem Zeitpunkt emotional anzusprechen vermag, dann mache ich mir meinetwegen auch zwei Wochen im Nachhinein noch hin und wieder Gedanken darüber, was es mit dem Kniegerutsche an der und der Stelle jetzt auf sich haben mag. Ich betrachte das eben als Denksport, das heißt nicht, dass ich meine Emotionalität zu irgendeinem Zeitpunkt an den Nagel hängen könnte, es bedeutet vielmehr, dass ich zudem noch geistig aktiv, beweglich und vor allem gefordert sein möchte.

    Du siehst, Du bist nicht ohne Gesellschaft mit Deiner Haltung.

    Liebe Grüße
    Wolle
    Now, for the Poet, he nothing affirmeth, and therefore never lieth:
    for as I take it, to lie, is to affirm that to be true, which is false.

    An Apology for Poetry - Sir Philip Sidney


  5. #5
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    Zitat Zitat von Ensimismado
    Von daher, man muss den Grat treffen, dass ein Text verständlich bleibt, bzw. der Schlüssel zum Inhalt auffindbar ist, aber eben auch nicht unbedingt ins Gesicht springt. Klar mag man ab und an einfachere Texte, auch ich, aber immer, das wäre mir definitiv zu langweilig.

    Gruß,
    Flo
    ab und an mal einfache text = geht klar. aber ich finde, man muss noch nicht einmal den schlüssel bereitstellen. es gibt gedichte, die verstehe ich nicht. lese ich dann in der sekundliteratur/interpretation nach, denke "wär ich nie drauf gekommen". wieso dürfen das nur große dichter machen? darf icht nicht auch unverständliches schreiben, solange ich selbst dahinter einen sinn sehe und nicht sinnlos wörter aneinander reihe?
    Es hört doch jeder nur, was er versteht. ~~ Goethe

  6. #6
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    Natürlich darfst du unverständliches schreiben, aber dazu möchte ich, etwas ungewöhnliche Quelle, ich weiß, zitieren:

    Zitat Zitat von Talib Kweli & Hi Tek - Good Mourning
    Just because no one can understand how you speak,
    Don't necessarily mean that what you be sayin is deep."
    Wenn es ein Leser (ala mausi12) nicht rekonstruieren kann, dann ist es kein Beinbruch. Versteht keiner die Intention - darunter auch Leser die zB als Interpretier-Tiere bekannt sind - dann hat der Autor was falsch gemacht. Da stimme ich auch lepi zu: 3-4x lesen und analysieren; was dann nicht klar wird, ist schon sehr kryptisch.

    Was die Veröffentlichungen angeht - da finde ich auch, dass viel Quatsch dabei ist. Am Ende entscheidet aber nun einmal nur der Leser was Qualität ist und was nicht. Wenn man das nicht akzeptieren will, sollte man nicht veröffentlichen.

    Gruß, JamZee

  7. #7
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    Zitat Zitat von Jamzee
    Natürlich darfst du unverständliches schreiben, aber dazu möchte ich, etwas ungewöhnliche Quelle, ich weiß, zitieren:



    Wenn es ein Leser (ala mausi12) nicht rekonstruieren kann, dann ist es kein Beinbruch. Versteht keiner die Intention - darunter auch Leser die zB als Interpretier-Tiere bekannt sind - dann hat der Autor was falsch gemacht. Da stimme ich auch lepi zu: 3-4x lesen und analysieren; was dann nicht klar wird, ist schon sehr kryptisch.

    Was die Veröffentlichungen angeht - da finde ich auch, dass viel Quatsch dabei ist. Am Ende entscheidet aber nun einmal nur der Leser was Qualität ist und was nicht. Wenn man das nicht akzeptieren will, sollte man nicht veröffentlichen.

    Gruß, JamZee
    ein rap liebhaber?

    gut mit dieser auffassung (3-4x lesen, nachdenken, analysieren) kann ich leben. freut mich, dass ich doch nicht der einzige bin, der das ähnlich sieht. allerdings: das was so mancher literaturprof. aus werken großer künstler interpretiert, hat oft gar nichts damit zu tun, was die großen künstler meinten. die wollten nämlich etwas sagen, was nur sie verstehen.
    Geändert von PeterAssmann (06.09.2008 um 15:07 Uhr)
    Es hört doch jeder nur, was er versteht. ~~ Goethe

  8. #8
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    ein rap liebhaber?
    Auf jeden! Aber nur der rap, den man verstehen muss um ihn zu lieben . Wieso? Sind wir dann schon 2? Dann würde es sich lohnen einige Texte in der Bibo zu diskutieren

    Ob der Literaturprof etwas interpretiert was der Künstler nicht wollte, ist sicher 2. Er zeigt damit, dass man aus dem vorgegebenen Sprachmuster ein mehr oder weniger konsistentes Bild zeichnen kann. Im Endeffekt muss hier aber auch der Leser entscheiden ob das alles schlüssig ist. Auch hier drängt sich der Verdacht auf, dass bei manchen Künstlern einfach alles interpretiert wird. Schwierig ist es bei Tautologien, bestes Beispiel gegen jede Falsifikation. "Kinder sind entweder genau wie ihre Eltern, oder das ganze Gegenteil" Wie will man sowas widerlegen? Man kann sich durch solche Beliebigkeit gegen jede Widerlegung resistent machen. Aber das sollte der interessierte Leser zu unterscheiden wissen.

    Gruß, JamZee

  9. #9
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    Zitat Zitat von Jamzee
    Auf jeden! Aber nur der rap, den man verstehen muss um ihn zu lieben . Wieso? Sind wir dann schon 2? Dann würde es sich lohnen einige Texte in der Bibo zu diskutieren
    Ich kenne mich mit Rap zwar nich so gut aus, außer dass ich hin und wieder auch mal Rap höre, doch ich würde es sehr interessant finden, über einige Lieder zu diskutieren. Auch das steigert die Qualtität des Forums.

    ________

    @ Peter

    Ich denke, dass es verschieden ist. Ich las z.B. einmal ein Gedicht hier auf dotcom, das eine normale Handlung hatte. Demnach war es beim Lesen auch wie ein normales Gedicht, doch als ich dann die Interpretationen las, war ich total begeistert, wie viel man durch Handlungen ausdrücken kann. Das heißt, wenn dein Werk unverstanden bleibt, dann erkläre doch, wie man es sehen kann.

    Als Leser muss man sich eben immer auch ein wenig auf den Autor einlassen. Ich lese zum Beispiel liebend gern die Werke eines Autors, obwohl ich fürchte, nur ganz wenige Werke so zu verstehen, wie sie gemeint sind. Oft ist das Nichtverstehen und die Verwirrtheit auch eine geniale Wirkung.

    lg, maXces

  10. #10
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    maxces oder wer immer sich berufen fühlt,

    ich sehe gerade, dass der letzte Eintrag schon von 2008 ist. Die meisten damaligen User sind mir gar nicht mehr bekannt; außer maxces, und der ist Moderator.

    Meine Frage:

    Kann ein Gedicht, bei dem sonst alles passt, gut sein, wenn der Leser u.U. erst googeln muss, wenn es verschiedene Meta-Ebenen enthält, die sehr breite Kenntnisse des Lesers voraussetzen?

    LG
    Solange Glut ist, kann auch Feuer sein...
    Eva Strittmatter

  11. #11
    Dr. Üppig Guest
    Wenn sich das Gedicht dem Verständnis des Lesers entzieht, kann dieser es nicht danach bewerten. Das ist bspw. oft bei dadaistischen Gedichten der Fall. Nicht selten begeistert sich der Leser aber von der Gestaltung, wie dem Klang etc.

    Ein Gedicht setzt einen Leser voraus. Deine Frage also ähnelt der Witzfrage "Wenn im Wald ein Baum umfällt, und niemand ist in der Nähe, gibt es dann ein Geräusch?"

    Viele Autoren sind der Ansicht, wenn ein Gedicht nicht verstanden wird, so sei die Dummheit des Lesers daran schuld.
    Ich sage ganz klar: Jein. Abgesehen von Gedichtformen, die unverstanden bleiben wollen, zielt das Gros der Gedichte doch auf eine gewisse Kommunikation zwischen implizitem Autor und impliziertem Leser. Je speizifischer also ein Gedicht, desto enger die Möglichkeiten dieser Kommunikation. Oder, um es simpler auszudrücken: Wer den Anspruch stellt, verstanden werden zu wollen, muss verständlich schreiben.

    Und um deine Frage nochmal aufzugreifen: Na klar. "Gut" ist ja in diesem Fall subjektiv, d.h., ein Leser mit entsprechenden Kenntnissen kann durchaus Gefallen am Gedicht finden. Und das Googlen als Ersatzdenken würde ich einigen Personen mangels echten Denkens gerne verschreibungspflichtig empfehlen.

    mfG

  12. #12
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    Taras,

    es geht mir nicht um Verständnisschwierigkeiten, die sich aus der Gedichtart wie beim Dadaismus ergeben.
    Und es geht mir auch nicht um die Frage, ob unverständliche Sprache zumutbar ist.

    Es geht mir darum, ob ich den Leser mit einem anspruchsvollen Thema animieren darf, z.B. zwei drei Namen aus Literatur oder Wissenschaft zu googeln, bevor er das Gedicht zum zweiten oder dritten Male und dann hoffentlich mit Vergnügen liest.

    Anders ausgedrückt, wie breit darf sich Bildung in einem Gedicht wiederspiegeln. Und das beziehe ich zurzeit nicht auf mich. Ich bin kein bisschen weise.

    Gruß
    Solange Glut ist, kann auch Feuer sein...
    Eva Strittmatter

  13. #13
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    Hallo manehans,

    ach, ich weiß nichtmal, wieviel das mit Bildung oder dem Anspruch eines Textes zu tun haben muss.
    Ich liebe die Texte von wilma27, aber bei jedem zweiten muss ich googlen, weil sie mundartliche Begriffe verwendet^^
    Das tut, zumindest für mich, der Qualität ihrer Texte keinen Abbruch.

    Ich weiß auch nicht, inwieweit ein Text etwas voraussetzt. Ist es nicht viel eher so, dass ein Autor etwas in einen Text hineinsteckt und der Leser etwas aus dem Text herausholt, was aber je nach Vorgeschichte des Lesers so grundverschieden von der Intention des ersten sein kann, dass sich die Frage nach Voraussetzungen mMn nicht stellt.

    Das ist doch das schöne an Lyrik (oder Literatur in ihrer Gesamtheit), es gibt Interpretationsspielräume, und, meistens, kein richtig oder falsch, jeder bringt etwas anderes mit, um Texte zu verstehen.


    LG AC
    Aktuelles: Narrenprinz , Scherbenprinz , Blutprinz, Sternenprinz
    Hilfreiches: Lyrisches Lexikon | Kommentar gefällig?
    Eigenes: Meine Werke | Meine Favoriten (aktualisiert: 16.01.13)
    © Christian Glade

  14. #14
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    Chris,

    hab über Nacht noch einmal nachgedacht und bin so wie du der Überzeugung, dass ein Dichter schreiben sollte, was ihm bedeutsam ist aufzuschreiben.

    Es mag ihm gleichgültig sein, ob die Leser es wirklich verstehen. Das wichtigste scheint mir, er versteht es selbst. Und ein bisserl zu googeln, hat noch keinem geschadet.

    Ja, Wilma ist ein gutes Beispiel. Auch ich stehe manchmal im Nebel, wenn ich sie lese. Doch wenn der Nebel sich gelichtet hat, ist der Genuss umso größer.

    Machst mir Mut für die Zukunft.
    LG
    Solange Glut ist, kann auch Feuer sein...
    Eva Strittmatter

  15. #15
    Dr. Üppig Guest
    @ manehans: Mein Einwand mit dem Dadaismus war nur ein Beispiel. Ansonsten:
    Wer den Anspruch stellt, verstanden werden zu wollen, muss verständlich schreiben.
    Und um deine Frage nochmal aufzugreifen: Na klar. "Gut" ist ja in diesem Fall subjektiv, d.h., ein Leser mit entsprechenden Kenntnissen kann durchaus Gefallen am Gedicht finden.
    mfG

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