Thema: Mondschein

  1. #1
    Registriert seit
    Jun 2006
    Beiträge
    229

    Mondschein

    Das bleiche Mondlicht umhüllt deine ebenmäßigen Züge,
    es spiegelt sich in deinen Augen.
    Deine weiche Hand ruht auf meiner Wange,
    deine Finger verfangen in meinem Haar.

    Dein Blick ist bewundernd, starrend,
    in ihm erwacht die Gier.
    Wie oft habe ich mich gefragt,
    wann du hinter die Schönheit schaust.

    Ich schreie dich an, innerlich -
    Kreische, weine, flehe.
    Doch du siehst nur das Schöne,
    ignorierst mich, meine Seele.

    Deine Küsse sind so verlangend,
    wie heißes Wachs auf meiner Haut.
    Hilflos lehne ich mich zurück,
    und sehe dem Mond beim Glühen zu.
    Geändert von Lostüü (12.09.2008 um 19:02 Uhr)


    a poem begins as a lump in the throat, a sense of wrong,
    a homesickness, a lovesickness.

  2. #2
    Registriert seit
    Dec 2006
    Ort
    Nähe Gießen
    Beiträge
    1.251
    Hey Lostüü,

    Das bleiche Mondlicht umhüllt deine ebenmäßigen Züge,
    es reflektiert sich in den braunen Augen. das hier hört sich für mich irgendwie falsch an. Was hälst du von "es spiegelt sich in deinen Augen" oder "es wird von deinen Augen reflektiert"
    Deine weiche Hand ruht auf meiner Wange,
    die Finger verfangen in meinem Haar.Auch hier hört es sich komisch an. Meinst du, dass die Finger im Haar verfangen ruhen oder dass sie sich in dem Haar verfangen, in dem Moment? Weil dann müsste es heißen "die Finger verfangen sich in meinem Haar". Allgemein fände ich hier "deine Finger" besser, weil du auch von "deine Hand" redest

    Dein Blick ist bewundern, starrend, hier müsste es doch heißen "bewundernd" (?)
    in ihm erwacht die Gier.
    Wie oft habe ich mich gefragt,
    wann du hinter die Schönheit schaust. In dieser Strophe erschließt sich mir ehrlich gesagt der Inhalt noch nicht so ganz. Was hat die Gier mit dem Blick hinter die Schönheit zu tun bzw. wonach erwacht die Gier?

    Ich schreie dich an, innerlich hier noch ein Satzzeichen...Komma oder Bindestrich...oder im nächsten Vers am Ende noch ein "ich"
    Kreische, weine, flehe.
    Doch du siehst nur das Schöne,
    ignorierst mich, meine Seele.

    Deine Küsse sind so verlangend,
    wie heißes Wachs auf meiner Haut.
    Hilflos lehne ich mich zurück,
    und sehe dem Mond beim glühen zu."Glühen" am Anfang groß.
    Insgesamt verwendest du meiner Meinung nach sehr schöne Bilder, trotzdem erschließen sich mir manche Zusammenhänge nicht.
    Trotzdem gerne damit beschäftigt

    Grüße ***sabsi***
    Wenn ein Finger zum Himmel zeigt, schaut nur ein Dummkopf den Finger an. (Die fabelhafte Welt der Amélie)

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Mondschein
    Von Wilhelmine im Forum Hoffnung und Fröhliches
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 03.01.2018, 23:07
  2. Mondschein
    Von IrisR im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 03.06.2012, 19:28
  3. Mondschein
    Von Gedankenperlentaucher im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 03.03.2008, 16:25
  4. Mondschein
    Von miss_chris im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 26.12.2006, 19:19
  5. Mondschein
    Von Kamelot im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 29.11.2002, 14:46

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden