1. #1
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    Wenn Worte bluten


    Wenn Worte bluten wird die Feder
    schweißdurchtränkt zum Messergriff,
    die Tinte wie ein klammer Fluss,
    der haltlos scharfe Steine schliff.

    Dann peitscht es aus den klügsten Mündern,
    „Waffen nieder, hoch die Speere,
    zugespitzt und aufgeladen
    verbreiten sie die wahre Lehre.“

    Die Wolllust dieser eitlen Führer
    liegt in schwarzgedruckten Sätzen,
    die sie lüstern masturbierend
    auf ihre Untertanen hetzen.

    Und letzte unbeschriebne Blätter
    trotzen schwach der Niedertracht.
    Im Anfang war es nur ein Wort,
    am Ende eine feige Schlacht.

    Geändert von EvaAdams (15.09.2008 um 10:42 Uhr)
    EvaAdams

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  2. #2
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    Liebe EvaAdams,

    was soll man dazu sagen.. es ist meisterhaft..deine Wortwahl macht dieses Werk wohl glaubhafter als ein Geschichtebuch es jemals ausdrücken könnte.
    Ich mag gar nicht viel interpretieren, da die Aussage steht, was mich mehr berührt hat waren deine Methapern.. die Tiefe, dieses Ohnmächtige.. man spürt direkt das Blut aus den Worten quillen...

    Meinen Respekt, liebe Eva
    Line
    Geändert von Behutsalem (11.09.2008 um 13:12 Uhr)
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  3. #3
    DerKleinePrinz* Guest
    Hallöchen Eva
    Ich kann mich dem Lob von Line nur anschließen, tolle Arbeit!
    Wunderbare Wortwahl, super Thema und ausgezeichnete Umsetzung, da bleibt einem als Kitiker keine Arbeit mehr. Aber es ist auch mal schön einfach nur ein Lob dazulassen

    Eine Frage hab ich dann doch noch...

    Im Anfang war es nur ein Wort,
    am Ende eine feige Schlacht.
    Den Ausdruck "Im Anfang" kenne ich nicht, bzw. ich könnte auch zu müde sein um die richtigen Gedanken zu finden. Dennoch würde ich mich freuen, wenn du mich diesbezüglich aufklären würdest.
    Liebe und bewundernde Grüße vom
    Kleinen Prinz

  4. #4
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    Es liest sich schön, jedoch teile ich den Inhalt nicht.

    Bloße Worte können nach meiner Überzeugung nichts Gefestigtes in Bewegung bringen. Erschütterlich ist nur das, was lose ist. Es geht meines Erachtens bei den "feigen Schlachten" nicht um das Wort, das beliebig ist, sondern um das Rekrutieren von ungebildeten, unerfahrenen Menschen, die nichts wissen und die deswegen entsprechend haltlos sind. Die Worte sind nur ein Werkzeug, um diese menschen dazu zu bringen, sich in der Schlange der Gierigen anzustellen, um mitzumachen. Auch ohne ein Wort würden sie im Sinne von feigen Schlachten handeln. Es gibt die feigen Schlachten in Familien, Betrieben, in Kleingarenvereinen, politischen Parteien und zwischen Ländern.

    Die Ungebildeten, nicht Gefestigten regieren, denn sie sind überall in der Überzahl. Ihre Schlachten gehen nicht auf geschriebene oder gesprochene Worte zurück, sondern auf ihre Einstellungen und Gefühle. Sie sind haltlos und von daher auf Stagnation versessen. Jede Veränderung empfinden sie wie eine Kriegserklärung. So sind sie geneigt, dort hinzuhören, wo die Verteidigung des Bestehenden gepredigt wird, wobei ihnen die gewählten Mittel vollkommen egal sind.

    Und wenn es nötig ist, in der Welt zu morden, damit man weiterhin das Egenheim beheizen kann oder damit man weiterhin in dem Auto auf und ab fahren kann, dann ist es ihnen recht. Hauptache, in der eigenen kleinen Welt kann alles so bleiben wie es ist. Die Welten der anderen sind für sie nicht existent, solange sie in Konkurrenz zu der eigenen Sucht nach Stagnation stehen.

    Auch ohne ein geschriebenes Wort würde von der dummen Mehrheit maßloses Unrecht ausgehen. Alles im Dienste des zig-millionenfachen eigenen Egos. Die Worte haben dabei keine Überzeugungskraft. In ihnen finden sich für die Dummen nur ihre eigenen Wünsche wieder. Ein Verbot von Worten würde meines Erachtens an den Wünschen und an der Rücksichtslosiglkeit, diese Wünsche zu erfüllen absolut nichts ändern. Ein Verbot von Worten nimmt uns allen nur die ohnehin sehr kleine Chance, durch die Diskussion gegen die Dummheit anzukommen, denn in ihr liegt das Übel.
    Ich glaube, die meisten Menschen suchen nichts Außergewöhnliches, sondern ganz im Gegenteil: Sie sind süchtig nach allem, was gewöhnlich ist, um sich nicht umgewöhnen zu müssen.

  5. #5
    ReinART Guest
    Da schlägt es mich nieder. Welch eine Arroganz. Wenn viele Menschen in Unwissenheit leben, dann nicht nur deshalb, weil ihre genetische Veranlagung sie nicht zu "Höherem" beruft, sondern weil sie von den ach so Intelligenten und Hochwohlgeborenen in Unwissenheit gehalten werden. Es ist immer die herrschende Klasse, die zuallererst Ihre Interessen, auf Kosten der Ungebildeten, durchzusetzen versucht!. Dafür werden schlaue Reden gehalten, Bücher geschrieben etc., dafür wird die Intelligenz eingespannt, um die "Dumme Mehrheit" in die blutigen Kriege der Herrschenden und Ihrer Lakaien zu spannen.
    Ich will das hier gar nicht weiter ausführen- aber mich überkommt das kalte Grauen bei solch einem diskriminierden Kommentar. Was für eine Arroganz gegenüber denjenigen, die tagtäglich um ihre eigene Existenz kämpfen müssen und die ihr Leben lassen in den Kriegen, die die Mächtigen für ihre eigenen Interessen führen
    Das Gedicht ist wunderbar.Der Kommentar unter aller Würde.
    Dir liebe Eva
    liebe Grüße und freue mich auf weitere Werke von Dir

  6. #6
    ReinART Guest
    Hallo Erich
    Du hast recht, wenn Du sagst, dass es keine Parameter gibt, nach denen man sich das Geschehen, dessen, was in dieser Welt vor sich geht beurteilen kann. Ich stimme Dir voll und ganz zu. Ich habe lange genug missioniert und war im Glauben, die alleinseligmachende Wahrheit gepachtet zu haben.
    Und trotzdem kann ich solch eine Verunglimpfung der Ungebildeten so nicht stehen lassen. Dies ist auch Teil, dieses undurchschaubaren Gewebes von Prozessen, die in dieser Welt stattfinden.
    Ich werde immer versuchen, wenn ich glaube, offensichtliche Ungerechtigkeiten zu sehen, diese auch ansprechen. Es ist wie es ist! Diese Erkenntnis wird mich aber nicht zur Tatenlosigkeit verurteilen. Ich bin wie ich bin und werde darob auch den Krieg z.B. im Irak, als menschenverachtend und als Kampf um die verbliebenen Erdölreserven, anprangern. Sicherlich, wird man in 100 Jahren, die Entwicklungen aus distanzierterer Sicht sehen -alles ist relativ. Aber ich lebe hier und heute und jeder Mensch reagiert seiner Natur gemäß unterschiedlich.
    Als Beispiel: Der indische Weise Krischnamurti sah einen Bericht über das Robbenschlachten und war so erschüttert, dass er den Fernseher ausstellte. Im selben Augenblick war Brigtte Bardot so berührt, dass sie ihre Initiative ins Leben rief.
    Ergo: Du gehst vielleicht in den Wald und schreibst ein Gedicht über selbigen und ich werde eventuell ein Gedicht über die Abholzung der Regenwälder schreiben. So ist das. Wenn Henk diese Meinung hat, so sei sie ihm unbenommen. Aber bin dem entgegengetreten und das ist gut so.
    Alles Gute
    reinhard

  7. #7
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    Lieber ReinART,

    ich sage über die Ursachen, die zu der von mir beschriebenen Dummheit (Dummheit ist hier die Neigung zur Erstarrung in den gewohnten Verhältnissen ohne dabei an die Interessen der anderen, auch der noch nicht Geborenen zu denken) führen nur soviel, dass es einen Zusammenhang zur Bildung gibt. Warum die meisten nach mener Einschätzung nicht besonders gebildet sind, lasse ich hier offen.

    Letztlich kommt es mir nur darauf an, deutlich zu machen, dass aus meiner Sicht die Macht der Worte im Hinblick auf das Animieren zu Taten weit verbreitet vollkommen überschätzt wird. Wer ein Buch liest wird dadurch nicht zum Terroristen. Auch wer tagelang oder gar lebenslang mit Worten bearbeitet wird, macht deswegen nichts, was nicht ohnehin schon in ihm ausführungsfertig vorhanden ist. Und ich sage, dass diese Ausführungsfertigkeit andere Ursachen hat als das Einwirken von Worten.

    Ein Wort bekommt seine Schärfe erst durch das Potential, das in demjenigen schlummert, der es hört. Worte sind gut, um eben über dieses Potential zu reden, um es gegebenenfalls zu widerlegen. Wer Worte einfach unterbindet, weil er sie für gefährlich hält, lässt die inneren Bomben der Menschen scharf.

    Insofern sehe ich in wirklich allem Geschriebenen nur Gutes. Alles Geschriebene und gesprochene entspringt schließlich einer dazu gehörenden Seele, über die man nie zuviel wissen kann, nur zu wenig. Der Seele zu verbieten, sich auszudrücken, ist nach mein Dafürhalten auch nur eine Form des Egoismus. Denn wer nichts von dem erfahren will, was in dem anderen Menschen vor sich geht, pflegt nur seine Ilusionen: "Was ich nihct höre, gibt es auch nicht". Ein Trutugschluss aus dem jeder, der ihm aufsitzt irgendwann nur kalt erwachen kann. Besser, man hätte geredet. über ALLES.
    Geändert von Survivor (12.09.2008 um 12:45 Uhr)
    Ich glaube, die meisten Menschen suchen nichts Außergewöhnliches, sondern ganz im Gegenteil: Sie sind süchtig nach allem, was gewöhnlich ist, um sich nicht umgewöhnen zu müssen.

  8. #8
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    Lieber Erich Kykal,

    ich weiß dass ich nichts weiß. Um das zu wissen musste ich erstmal viel von denen erfahren, die nicht wissen, dass sie nichts wissen.
    Ich glaube, die meisten Menschen suchen nichts Außergewöhnliches, sondern ganz im Gegenteil: Sie sind süchtig nach allem, was gewöhnlich ist, um sich nicht umgewöhnen zu müssen.

  9. #9
    ReinART Guest
    Hallo Henk
    "Ein Wort bekommt seine Schärfe erst durch das Potential, das in demjenigen schlummert, der es hört. "
    wir kommen alle mit einem sehr breitgefächerten Potential auf die Welt. Irgendwo trägt jeder das gesamte Spektrum aller denkbaren und undenkbaren Möglichkeiten in sich.
    Es ist somit Aufgabe der Eltern, der Gesellschaft etc. daraufhin zu wirken, dass
    möglichst die "guten" Anlagen gefördert werden. Aber sag mir: werden nicht die "schlechten" Anlagen von Generation zu Generation weiter transportiert? Und trägt hier nicht dazu auch die mangelnde soziale, kulturelle und intellektuelle Bildung bei? Was kann, im Normalfall schon aus einem Kind werden, dass unter, für uns kaum vorstellbaren Bedingungen aufwachsen muss? (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel).
    Ich sage Dir ganz krass und einfach: Ich glaube, ein einigermaßen "guter" und gebildeter Mensch zu sein, doch lege ich nicht die Hand für mich ins Feuer....
    Ich habe in meinem Leben schon so viele Irrungen und Wirrungen mitgemacht, dass ich glaube zu wissen, was Worte, die in ein Vakuum fallen, anzurichten in der Lage sind.
    Nun gut. Ich denke, dass man sich auf ein sehr hohes Ross setzt, wenn man die breite ungebildete Masse (ihre Potentiale) als den wahren Schuldigen für das Unrecht in dieser Welt benennt. Wobei ich auch nicht die politisch Verantwortlichen und die Mächtigen dieser Welt ans Kreuz nageln will. Es ist wirklich alles viel komplizierter und verläuft vielleicht nach dem Motto: "the show must go on"
    Und vielleicht sind wir alle nur Statisten in einem großen, kosmischen Spiel...Wer weiß?
    Alles Gute
    reinhard

  10. #10
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    Nun denn,

    Hallo @Line, danke für deine Antwort und dein großes Lob (ich freu mich sehr). Schön, dich hier zu treffen!

    @Prinzchen,
    "Im Anfang" ist eine Anspielung auf die Schöpfungsgeschichte "Im Anfang war das Wort...." was in Bezug auf das Thema eine kleinere Rolle spielt, aber es ist nur so erstaunlich, dass alles mit dem Wort entstanden sein soll. Genau weiß es ja keiner

    @HENK, ReinART, Erich Kykal,

    mit Freude habe ich eure rege Diskussion verfolgt. Ich möchte euch "gesammelt" antworten und hoffe, ihr verzeiht mir dieses, aber es ist so leichter für mich, euch mein Anliegen näherzubringen. Ich finde jeden einzelnen Beitrag von euch gleich spannend und bereichernd.

    Es ging mir weniger um den wirklichen Krieg als um die "Schlacht der Medien, der Zeitungen"

    Wenn Worte bluten wird die Feder
    schweißdurchtränkt zum Messergriff,
    die Tinte wie ein klammer Fluss,
    der haltlos scharfe Steine schliff.

    "griff" und "schliff" ist dem Reim geschuldet (mia culpa, und es ist mir wurscht). Wenn Worte bluten, heißt das, sie wurden verletzt, missbraucht. In den ersten Zeilen ging es mir darum, wie man durch Worte verletzen und wie schnell durch ein falsches Wort ein ganzer "Schwall" losgelöst werden kann.


    Dann peitscht es aus den klügsten Mündern,
    „Waffen nieder, hoch die Speere,
    zugespitzt und aufgeladen
    verbreiten sie die wahre Lehre.“

    Die "klügsten Münder" ist ironisch gemeint, sie sog. "Meinungsmacher" die zwar Frieden "predigen" aber verbale Hetzen in ihren Blättern veranstalten. Die zugespitzen Speere sind Bleistifte, aufgeladen im Sinne von "gefüllte Tintenpatronen" (schon allein die Tatsache, dass sie Patronen genannt werden, ist faszinierend). Die "wahre Lehre" bitte auch ironisch gemeint. Welche Zeitung schreibt schon die "Wahrheit" (ein interpretationswürdiger Begriff) oder ist um lückenlose Recherche bemüht.

    Die Wolllust dieser eitlen Führer
    liegt in schwarzgedruckten Sätzen,
    die sie lüstern masturbierend
    auf ihre Untertanen hetzen.

    Hier brauche ich nicht viel zu erklären. Man wird erschlagen von reißerischen Schlagzeilen (auch hier witzig: "Schlag"zeile). Skandaljournalismus und unmenschliche Reportagen, die sich am Elend anderer aufgeilen. Scheinheilig wird über Missbrauchsopfer berichtet, wie schutzbedürftig diese sind und im gleichen Artikel wird ein Phantombild gedruckt, wie das Opfer heute aussehen könnte, damit's nun jeder weiß. Dabei beweihräuchern sich die Reporter selbst, ein sogenanntes Massenwichsen - wer schrieb den heißesten Artikel.

    Und letzte unbeschriebne Blätter
    trotzen schwach der Niedertracht.
    Im Anfang war es nur ein Wort,
    am Ende eine feige Schlacht.

    Das Wort wird seinem Zweck entfremdet und als Waffe missbraucht.

    Dies alles ist meine subjektive Meinung und ohne Anspruch auf "Wahrheit" und Gültigkeit.

    @Erich Kykal

    Dein Gedicht ist mit Wut geschrieben, das merkt man, und es tut der Arbeit nicht so gut, wie ich finde. Sie schwingt eher den anklagenden, moralischen Zeigefinger, anstatt Weisheit und Ruhe auszustrahlen und milde und unterbewußt zu belehren. diese Aufschreigedichte findet man oft bei jugendlichen Autoren (Ich nehme mein früheres Ich da nicht aus...), die voll des Zorns sind über die Unfairness der Welt. Aber Anklage führt zu nichts als Gegenargumenten. So erreicht man Menschen nicht wirklich. Bestenfalls ein beiläufiges, abgebrühtes "Wissen wir eh schon alles..." darf man sich hier erwarten.


    ich gebe dir Recht, zu viele Emotionen sind Gift für einen kritischen Text. Dass du mich zu den jugendlichen Autoren zählst, schmeichelt mir (jenseits der 30) ehrlich.

    Es grüßt euch herzlich
    Eva
    EvaAdams

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  11. #11
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    hi,
    also ich finde dein werk auch gut, musste aber zuerst an eine schriftliche dresche- den appel zum Kreuzzug von papst urban II. anprangernd- denken, vorallem bei der textstelle:
    verbreiten sie die wahre Lehre" ( muss "verbreitetsie heißen, ist ja teil der aufforderung, oder etwa nicht?)

    Doch auch die Presse ist ein Verfechter von Überzeugungen. Und sie manipuliert. Manchmal ist sie- wie etwa in china oder russland- ein teil der Regierung, eine art indirektes sechstes staatsorgan, wenn man so will.


    einen hinweis habe ich noch für dich:
    Wenn Worte bluten wird die Feder worte sind etwas gesprochenes, meinst wohl wörter.Wenn du hier worte schreibst, müsstest du "wurde", also präteritum nehmen, behaupte ich mal. Denn erst wird geschrieben, dann gesprochen
    schweißdurchtränkt zum Messergriff,
    die Tinte wie ein klammer Fluss,
    der haltlos scharfe Steine schliff.


    es grüßt dich, eric
    Geändert von Eric16 (15.09.2008 um 17:01 Uhr)
    Der Schall meiner Träume durchbricht Diamant.
    Dort wo das Laub tanzt, wird auch immer ein Feuer brennen.
    Mein neustes Werk: Sie waren Brüder...

    Andere Gedichte:
    Erebos zeigt sich...der schwarze Mantel
    Mit den Gezeiten leben, Du trauerschwang´res Stroh
    Was ihr unbedingt lesen müsst:
    Adieu, leichter Tod von Stimulanzia

  12. #12
    Registriert seit
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    Hi Eric,

    bitte entschuldige die späte Antwort. Mit deinem Einwand der zeitlichen Abfolge hast du absolut Recht. Nur leider fällt mir momentan keine vernünftige Alternative ein und wenn ein Werk schon etwas "älter" ist (so geht es mir zumindest), fällt es mir schwer, wieder in seiner Seele zu bohren. Aber ich werde es im Auge behalten und auf Eingebung hoffen.

    Lieben Dank für deinen Kommentar.

    Grüße
    Eva
    EvaAdams

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