Thema: Nie wieder

  1. #1
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    16

    Unhappy Nie wieder

    Nie wieder

    Bin weder schwach, noch stark
    Nie wieder empfinde ich den selben Tag

    Da liegt keiner, in meinem Arm
    Nie wieder empfinde ich warm


    Ohne Herz kann man nicht leben
    Ohne kann ich nicht nach Liebe streben
    Ohne Herz kann Ich nicht leben
    Ohne kann's mich gar nicht geben


    Mein Herz besteht nicht aus einem Stück
    Nie wieder find ich mein eig'nes Glück

    Mein Leben besteht aus tausend Sorgen
    Nie wieder fühle ich mich so geborgen


    Du warst das Mädchen meiner Träume
    Du fülltest meine leeren Räume
    Du warst es, die mich lieben lehrte
    Du warst es, die nicht wiederkehrte


    Schuld am Geschehen - das bist Du
    Nie wieder find ich meine Ruh'

    NIE WIEDER!


    Joey Langela


    -------
    bitte lesen und kommentieren

  2. #2
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    Hallolo,

    okay ich habe es gelesen und ja ich werde es jetzt auch kommentieren
    Es tut mir leid, aber dein Text bringt mir leider nicht viel. Du redest viel mit deinem Text, kommst aber trotz einem gewissem Ende zu keinem wirklich brennenden und für einen aufmerksamen Leser in Erinnerung bleibenden Punkt. Die schriftliche Ausarbeitung zeigt zu viele Schwächen, ich möchte sie dir auch gerne aufzeigen:

    Warum GROSSSCHREIBUNG? Sie macht eine Aussage nicht aussagender. Springt zwar ins Auge, verfehlt aber sonst jegliche Wirkung. Auch verstehe ich nicht, warum du mit kursiver Schrift versuchst die Worte "man" und "ich" (ich bitte klein schreiben in dem Vers ) hervorzuheben oder voneinander zu differenzieren wird mir auch nicht wirklich klar. Scheint leider auch nur eine misslungene Effekthascherei zu sein.
    Auch die Reime machen dir Schwierigkeiten auch wenn du das vielleicht im ersten Moment selber nicht so siehst. Z.B.:

    Strophe 3: "leben" auf "leben" ist kein Reim, sondern eine ungeschickte Wortverdopplung

    Auch verfolgst du kein einheitliches Reimschema und/oder Strophenform, was den Schluss zulässt, dass du deinen Text nicht lange hast reifen lassen. Warum? Du hast doch alle Zeit der Welt Also beim nächsten Mal erstmal nochmal selber gegenlesen und dann erst posten.

    Ich bitte dich, zu verstehen, dass es nur gutgemeinte Ratschläge sind. Du bist nicht verpflichtet diese lobhuldigend anzunehmen, allerdings würde es mich freuen, wenn du sie zumindest ein wenig zu Herzen nehmen würdest


    Mit freundlichen Grüßen,
    -Poesielos-
    - Gedichtsdarwinist im Ruhestand -


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  3. #3
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    Post

    das mit "leben" und "leben" weiß ich ja.. einmal reimt das wort auf "streben" und ein anderes mal reimt es auf "geben".. passt doch alles? ^^ war jedenfalls gewollt.. im sinne von reimschema ab ab und nicht ein haufenreim (aa aa) [also was gemeint ist soll ja wohl klar sein: auf leben reimt streben, auf leben danach reimt geben....]

    zu "man" und "ich" in kursifschrift: soll halt nur verdeutlichen, dass die beiden zeilen nicht gleich sind sondern, dass erst von der allgemeinheit, praktisch als art von definition, darüber geredet wird und beim zweiten mal derjenige das auf sich selbstbezieht (ich)...

    desweiteren schreibe ich in gedichten wörter wie "Ich" und auch "Du" grundsätzlich groß.. letztendlich bleibt doch jedem dichter selbst überlassen ob er personalpronomen groß schreibt, kommas am ende der versen benutzt, jeden neuen vers mit nem großen buchstaben anfängt, .... oder nicht? frage des geschmacks und eigenen stils würd ich sagen, außerdem muß ja nicht alles an einem gedicht einen weiteren sinn haben als "verzierung" find ich :P

    und zum schluss dann noch: am ende hab ich auch ganz bewusst "NIE WIEDER" groß geschrieben um das z.b. wie eine art von schrei (ausruf) zu verdeutlichen - so sieht mans ja manchmal auch in irgendwelchen büchern... auch doch eher frage des stils oder?

    ok und zum aller letzten schluss ( ) : das mit dem inhalt hasse viellt recht ist eher so auf mich bezogen und nicht auf die allgemeinheit sodass nicht jeder da was mitanfangen kann; direkte betroffende von mir, die mich kennnen, schon

    danke, dass du mein gedicht n bissle analysiert hast.. hoffe es stört dich nicht, dass ich nicht so auf groß- und kleinschreibung achte aber ist auch ne frage des stils und der zeit

    Joey

  4. #4
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    Einen wunderschönen guten Abend

    Es freut mich auf jeden Fall zu lesen, dass du dich mit meiner Analyse beschäftigt hast. Das spricht auf jeden Fall für dich!

    Zitat Zitat von socomjoy
    das mit "leben" und "leben" weiß ich ja.. einmal reimt das wort auf "streben" und ein anderes mal reimt es auf "geben".. passt doch alles? ^^ war jedenfalls gewollt.. im sinne von reimschema ab ab und nicht ein haufenreim (aa aa) [also was gemeint ist soll ja wohl klar sein: auf leben reimt streben, auf leben danach reimt geben....
    Man muss ja nicht immer auf Biegen und Brechen einen Reim weiterführen. Grade in 4-Zeilern 4 Reimwörter reinzubringen, ist eine Herausforderung an der auch viele geübte Schreiberlinge scheitern - mir inklusive Wie du es ausführen wolltest, war mir im Prinzip schon klar, nur solltest du dir überlegen, ob es denn wirklich A"A" auf A "A" sein soll, oder eben nicht doch diese bessere Alternative A B auf A B - es würde den Text auf keinen Fall negativ beeinflussen.


    Zitat Zitat von socomjoy
    zu "man" und "ich" in kursifschrift: soll halt nur verdeutlichen, dass die beiden zeilen nicht gleich sind sondern, dass erst von der allgemeinheit, praktisch als art von definition, darüber geredet wird und beim zweiten mal derjenige das auf sich selbstbezieht (ich)...
    desweiteren schreibe ich in gedichten wörter wie "Ich" und auch "Du" grundsätzlich groß.. letztendlich bleibt doch jedem dichter selbst überlassen ob er personalpronomen groß schreibt, kommas am ende der versen benutzt, jeden neuen vers mit nem großen buchstaben anfängt, .... oder nicht? (...)
    Es wird mir zumindest etwas deutlicher Und ja, es bleibt jedem Schreiber überlassen, wie er seine Texte entwirft und ja, es bleibt jedem Schreiber überlassen, ob der die Kritik die darauf folgt annimmt oder nicht Ich find es halt als Leser zum Beispiel eine negative Auffälligkeit. Aber es würde sicher zu einer Grundsatzdiskussion werden, die die Textebene verlassen würde.


    Zitat Zitat von socomjoy
    und zum schluss dann noch: am ende hab ich auch ganz bewusst "NIE WIEDER" groß geschrieben um das z.b. wie eine art von schrei (ausruf) zu verdeutlichen - so sieht mans ja manchmal auch in irgendwelchen büchern... auch doch eher frage des stils oder?
    Es ist immer eine Frage des Stils und/oder des subjektiven Geschmacks. Ich hab viele Bücher gelesen, wo ganze Protagonisten nur in GROSSSCHRIFT sprachen, um sagen wir mal z.B. eine gewisse Bedrohlichkeit auch im Schriftbild auszudrücken. In einer Prosa finde ich die Nutzung eines derartigen Stilmittels auch durchaus angebracht, aber bei einem Gedicht, welches durch Wort, Klang und Bild etwas darstellen soll... naja, bin zumindest ich eher einer der unbeugsamen Skeptiker *g*


    Zitat Zitat von socomjoy
    danke, dass du mein gedicht n bissle analysiert hast.. hoffe es stört dich nicht, dass ich nicht so auf groß- und kleinschreibung achte aber ist auch ne frage des stils und der zeit
    Joey
    Nein, das stört mich auf keinen Fall - du darfst immer darüber entscheiden, was mit deinen Texten passiert, denn immerhin gehören sie dir ja auch!


    Mit freundlichen Grüßen,
    -Poesielos-
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