Thema: Namura

  1. #1
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    Namura

    Namura

    Du hast die längsten Beine, die ich kenne.
    Dein Hintern ist so breit und muskulös,
    Die scharze Mähne weht so fabulös,
    fehlt nur noch, dass ich Dich mein Eigen nenne.

    Ich war schon immer für das Altbewährte,
    Wie Schokolade schimmert warm Dein Braun,
    Du kannst Dich mir nun gänzlich anvertrau'n,
    Ich habe für Dich Lederzeug und Gerte.

    Geduldig lässt Du dich von mir berühren,
    Auch dort, wo andre leicht und schnell erbost,
    Du seufzt so schön, wenn man den Hals liebkost,
    Fast willenlos lässt Du dich von mir führen.

    Dein Antlitz tat vor langer Zeit ergrauen,
    Dein Tempo, es entspricht nicht der Gestalt,
    Doch habe ich nicht einen Vorbehalt,
    Nein, keine sonst, nur Du, hast mein Vertrauen.

    So führe ich Dich aus, so manche Stunde,
    Da dürfen viele andre auf Dir reiten,
    Wie gerne mag ich es, Dich zu begleiten
    Und stets gebührt nur mir die letzte Runde.
    Geändert von JoteS (16.09.2008 um 16:30 Uhr)
    Oh lodernd Feuer! (Nero in Quo vadis)

  2. #2
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    Hallo Ferdi

    Sorry, aber das musste hier eingestellt werden um die Wirkung zu erhöhen. Ausserdem: Ich liebe diesen Gaul!

    Danke noch für die Korrektur.

    LG

    Jürgen
    Oh lodernd Feuer! (Nero in Quo vadis)

  3. #3
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    Hallo JoteS,
    vom Grundgedanken her nicht übel, nur die Ausführung ist mir zu grob (Arsch), zu vordergründig (3. Vers) und am Schluss (als Pferd) zu erklärend. Nimm es als Ansporn, noch einmal etwas subtiler ranzugehen.
    LG
    Perry, der Pferde lieber streichelt, als auf ihnen reitet.

  4. #4
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    Hallo Perry

    Zumindest den Arsch habe ich zum Hintern umoperriert. Was die Ambivalenz und Subtilität angeht, so bin ich noch ein wenig ratlos, wie ich das noch besser hinbekommen sollte...

    LG

    J. (Sonst auch kein Pferdenarr aber Namura und ich, wir mögen uns eben...)
    Oh lodernd Feuer! (Nero in Quo vadis)

  5. #5
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    Hallo JoteS,
    konkrete Vorschläge kann ich nicht machen, weil ich mich nicht in deine Reime mischen möchte. Woran du feilen könntest, wären die Wiederholungen "scheint / scheinst" und "führen / führst" sowie den vermutlich reimgeschuldeten Zeitenwechsel von "begehrte." Mit subtil meine ich, dass der unterschwellige Vergleich mit einer Frau etwas feiner gezeichnet werden könnte und erst zum Schluss ein Auflösungswink (aber nicht mit dem Zaunpfahl wie Pferd) gesetzt werden sollte.
    LG
    Perry

  6. #6
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    Hallo Perry

    Habe Deine Wünsche berücksichtigt und siehe da: Mir gefällt's jetzt selbst besser.

    LG

    J.
    Oh lodernd Feuer! (Nero in Quo vadis)

  7. #7
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    JS,

    und ich dachte schon, es wär ein Hund. Schon wieder einer auf Hund. Da kommt man ja auf denselben.

    W.
    Keine Signatur ist auch eine. Die andere wurde gelöscht.

  8. #8
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    Hallo Alex

    ..Balsam auf meine Dichterseele. Puhhhh, jetzt hab ichs aber auch schon zig mal überarbeitet... *schwitz*

    Gruss

    J.

    Namura (Sonett)

    Du hast die längsten Beine, die ich kenne.
    Dein Arsch ist riesig, breit und muskulös,
    Die schwarze Mähne glänzt so fabulös,
    fehlt nur noch, dass ich Dich mein Eigen nenne.

    Ich war schon immer für das Altbewährte,
    Wie Schokolade schimmert warm Dein Braun,
    Du kannst Dich mir nun gänzlich anvertrau'n,
    Ich habe für Dich Lederzeug und Gerte.

    Du Süsse, komm wir drehen für 'ne Stunde,
    Zusammen eine grosse, heisse Runde,
    Doch vorher wirst Du erst einmal geschniegelt.

    Ich kann's noch nicht, gesteh's zu meiner Schande,
    Jedoch: Mit Dir, da stört das nur am Rande,
    Zumindest hab' ich schon mal gut gestriegelt.
    Geändert von JoteS (16.09.2008 um 16:35 Uhr)
    Oh lodernd Feuer! (Nero in Quo vadis)

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